BildungsBlog
Community-Weblog rund um Bildung, Lernen und Lehren.
 
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Kongress "Vision Kino 08: Film - Kompetenz – Bildung"
3.-5. Dezember 2008 im Filmhaus am Potsdamer Platz, Berlin

Die VISION KINO gGmbH richtet vom 3. bis 5. Dezember 2008 in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung den zweiten bundesweiten Kongress zur Vermittlung von Film- und Medienkompetenz in Deutschland aus.

Akteure aus den Bereichen Film, Kultur, Schule, Wissenschaft und Politik diskutieren über die Zukunft der Filmbildung für Kinder- und Jugendliche und suchen nach innovativen Wegen in der Vermittlung von Filmkompetenz .

Film als Medium der interkulturellen Verständigung und Element von Integration ist dabei ein Schwerpunktthema. Im Rahmen des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs und der Diskussion über Migration und soziale Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland setzt VISION KINO damit ein Signal und weist darauf hin, dass das Potential der Filmbildung in Deutschland unterschätzt wird.

Der Kongress wird unterstützt vom Medienboard Berlin-Brandenburg und dem Hauptstadtkulturfonds.

Beginn:
3. Dezember 2008, 17.30 Uhr im Arsenal, Filmhaus am Potsdamer Platz, Berlin.

Weitere Informationen sowie den Programmablauf finden Sie unter:
www.visionkino.de

Aktuelle Kunst - was Kinder mit ihr lernen können

ist das Thema des Vortrags von Ulrich Schötker, Leiter der Kunstvermittlung der Documenta 12, zu dem der Schulverein der Schule Rothestrasse e.V. in Ottensen am 15. Nov. um 20:00 Uhr im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe "Schule im Dialog" einlädt.

Der international renommierte Kunstpädagoge und Kulturvermittler des Instituts für Ästhetische Erziehung an der Universität Hamburg wendet sich mit seinem Vortrag unter dem Titel: “Aktuelle Kunst – neue Perspektiven der ästhetischen Bildung” an Eltern, Lehrer, Kunsterzieher und alle, die sich für die Chancen von Kunst in der Bildung interessieren. Dabei geht es um die Frage, wie Kinder für Aktuelle Kunst begeistert werden können. Eltern und Pädagogen erfahren so auch, in wie weit die Beschäftigung mit Kunst ein geeignetes Mittel sein kann, um bei Kindern auf Veränderungen im sozialen Handeln einzuwirken.

Die Veranstaltungsreihe "Schule im Dialog" wurde von engagierten Eltern initiiert, um ein Forum zu schaffen, in dem renommierte Experten aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesundheit, Medien und Kunst jeweils ein aktuelles Thema ihres Fachgebietes vorstellen.

Das Schwerpunktthema des Programms 2007/08 ist "Ästhetische Erziehung und Emotionale Bildung".
Nach Meinung der Veranstalter verdienen diese "weichen Faktoren" angesichts der allseits geführten Wertediskussion eine besondere Beachtung in der Bildung. Nicht zuletzt, um das Bewusstsein von Eltern und Pädagogen für die Bedeutung der musischen, ästhetischen und sozialen Erziehung zu stärken. Wirtschaft und Gesellschaft haben dies als innovatives und integrationsförderndes Element längst erkannt.

Das komplette Programm 2007/08 und weitere Informationen unter: http://schule-rothestrasse.de




Für Rückfragen:
Stefan Sauer, Schulverein Schule Rothestraße e.V., Tel. 040-4289870, Mobil 0177-526 60 19,
E-Mail: schulverein@schule-rothestrasse.de, oder
Schulleitung: Susanne Wagner, Tel. 040-4289870, E-Mail: susanne.wagner@bbs.hamburg.de


SCHULE im DIALOG – Programm 2007/08
Eine Veranstaltungsreihe zu aktuellen Themen der Zeit.
Für Eltern, Lehrer, Erzieher und Schüler.
Für alle, die am Dialog zwischen Schule und Gesellschaft interessiert sind.


THEMA: “Aktuelle Kunst – neue Perspektiven der ästhetischen Bildung”
VORTRAG: Ulrich Schötker, Leiter Kunst-Vermittlung der DOCUMENTA 12
DAUER: ca. 90 Min. / 30 Min. anschließende Diskussion
TERMIN: 15. Nov. 2007, 20:00 Uhr


THEMA: “Bilderbücher - Einstieg zur kindlichen Medienkompetenz ?”
VORTRAG: Prof.Dr. Jens Thiele, Universität Oldenburg, Kulturwissenschaftliches Institut,
DAUER: 90 Min. / 30 Min. anschließende Diskussion
TERMIN: 24. Jan. 2008, 20:00 Uhr


SONDER-VERANSTALTUNG FÜR KINDER UND ELTERN:

THEMA: “Hallo Lars- wo bist du ?”
VORTRAG: Hans de Beer, Autor und Illustrator von “Lars - der kleine Eisbär”, “Onno”, “Dodo”und “Olli”,
einer der beliebtesten europäischen Kinderbuchautoren beantwortet Fragen zu seinen Geschichten, Fernsehsendungen und Filmen, die Kinder und Eltern schon immer stellen wollten.
DAUER: 90 Min. / 45 Min. Autogramm-Stunde
TERMIN: 01. Feb. 2008, 11:00 Uhr


THEMA: “Singen von Kindheit an - Theorie und Praxis einer Alltagskultur”
VORTRAG: Dir. Wolfshagen Sobirey, Leiter der Staatl. Jugendmusikschule, Hamburg
DAUER: ca. 90 Min. / 30 Min. anschließende Diskussion
TERMIN: 04. März 2008, 20:00 Uhr


THEMA: “Ist Musik die Sprache der Gefühle ? - Musizieren, hören, empfinden, verstehen.”
VORTRAG: Prof. Dr. Eckardt Altenmüller, Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin, Hannover
DAUER: ca. 90 Min. / 30 Min. anschließende Diskussion
TERMIN: 08. April 2008, 20:00 Uhr


THEMA: “Mit Kindern reden - Türen zu Parallelwelten öffnen”
VORTRAG: Prof.Dr. Tobias Rülcker, FU Berlin, FB Erziehungswissenschaft und Psychologie
DAUER: ca. 90 Min. / 30 Min. anschließende Diskussion
TERMIN: 03. Juni 2008, 20:00 Uhr

Am 25. und 26. November 2007 treffen sich in Köln Experten, um über das leidige Thema des Übergangs von Wissenschaft zu Wirtschaft diskutieren. Es hapert an der Umsetzung, ist zu hören.

Weitere Infos zum Kongress "1. Kölner Scientific Entrepreneurship Kongress" lesen Sie auf:
Köln Nachrichten

Erstmals haben die sechs Hochschulen der Stadt Köln einen gemeinsamen "Kennen-Lern-Abend" im Rathaus veranstaltet. Zahlreiche "Paten" aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Sport hatten sich bereit erklärt, an diesem Abend Gesprächpartner/in für die rund 300 Studierenden zu sein.

Selbstverständlich gab es auch Kölsch;-))

Weitere Details auf:
Köln Nachrichten

Kulturelle Teilhabe für alle Menschen zu ermöglichen, ist anerkanntes Ziel vieler Verbände, Institutionen und der Politik. Dass kulturelle Angebote häufig an denen vorbeigehen, denen sie zuteil werden müssten, ist ebenso kein Geheimnis. Um die Forderung nach tatsächlicher Teilhabe aller einzulösen, muss es also verstärkt um die Vermittlung kultureller Bildung gehen. Das Knowhow der Kulturvermittlung sollte daher fester Bestandteil aller kulturbezogenen Studiengänge vom Kulturmanagement bis hin zur Kulturwissenschaft sein.

Die Tagung "Kultur verstehen und vermitteln lernen" möchte die Wichtigkeit – sowohl der Rolle der Kulturvermittlung als auch der Kulturvermittler selbst und deren Ausbildung unterstreichen. Dazu werden von der Hochschule Merseburg, Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur renommierte Referenten aus dem In- und Ausland sowie Experten aus der Praxis eingeladen, deren Bandbreite der Vorträge von den politischen Rahmenbedingungen kultureller Bildung (Prof. Dr. Max Fuchs, Akademie Remscheid, Deutscher Kulturrat), über Kreativität in der kulturpädagogischen Ausbildung (Ulrich Baer, Akademie Remscheid) bis hin zu kulturanalytischen Perspektiven der Nahrungssysteme (Prof. Dr. Hirschfelder, Universität Bonn) und dem demografischen Wandel im Spiegel der Medien (Norbert F. Pötzl, Der Spiegel) reicht.

Am Freitagabend werden in Merseburg (Sachsen-Anhalt) zu einer Kunstausstellung außerdem Semesterarbeiten wie Hörspielproduktionen und Videofilme von Studierenden des Studienganges Kultur- und Medienpädagogik sowie Arbeiten des Studienganges Kommunikation und Technische Dokumentation präsentiert.

Alle Informationen zum Tagungsprogramm und Hinweisen zur Anmeldung finden
Sie auf: http://www.kulturkompetenz-kulturvermittlung.de

Das Wissen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ein zentraler Baustein für den Unternehmenserfolg. Lernen ist heute mehr als ein (virtueller) Seminarbesuch oder die Wissensvermittlung via Web-Based-Training. Lernen direkt am Arbeitsplatz, integriert in den Arbeitsprozess, verspricht eine bessere Umsetzung und stärkere Orientierung am betrieblichen Bedarf. Dazu muss das vorhandene Wissen transparent gemacht, im Unternehmen gehalten und weiterentwickelt werden.

Lernlösungen, die die Nutzung der IT und Telekommunikation beinhalten haben mittlerweile ihren festen Platz in der Aus- und Weiterbildung.

Lernen am Arbeitsplatz, die Integration von Werkzeugen und Methoden in den Arbeitsprozess, informelles Lernen, Wissen erwerben, bewahren und verteilen sind die Schwerpunkte der Fachtagung. Beiträge aus Theorie und Praxis geben einen umfassenden Überblick über aktuelle und zukünftige Entwicklungen.

Titel: D-ELAN vor Ort: "Lernen - Arbeiten - Wissen". Strategien und Werkzeuge für virtuelle Lern- und Arbeitsprozesse

Termin: 28. August 2007
Ort: HA Hessen Agentur, Abraham-Lincoln Str. 38-42, 65189 Wiesbaden
Weitere Informationen: www.hessen-it.de

Zielgruppe:
Entscheider aus Wirtschaft, öffentlichen Verwaltungen und Verbänden, die Innovationen Ihres Weiterbildungsbereiches planen und betreuen. Entscheider von IT- und Wissensdienstleistern (Bildung, Beratung, Forschung), mittelständische Unternehmen und kommunale Verwaltungen.

Firmen, Staat und Privatpersonen dringen über Suchmaschinen und andere Webdienste immer tiefer in die Privatsphäre von Bürgern ein. In der globalen Wissenslandschaft des Internet greift das deutsche Datenschutz-Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung nur ungenügend. Jeder Internet-Nutzer muss für den Schutz seiner persönlichen Daten selber Sorge tragen, doch vielfach ist der Internet-Nutzer mit dieser Aufgabe überfordert.

Dieses Seminar zeigt Ihnen, wie sie mit sensiblen Daten im Internet umgehen müssen. Neben einer Bestandaufnahme werden praktische Tipps im Umgang mit persönlichen Daten im Internet vermittelt.

Weitere Infos unter
http://tinyurl.com/yrzlat

Vom 25.-26. Juni 2007 findet folgende Tagung an der Universität Innsbruck statt: Medien – Wissen – Bildung
Explorationen neuer Räume, Relationen und Dynamiken in digitalisierten Medienökologien


Internationale Tagung an der Universität Innsbruck

Bei aller Vielfalt der verfügbaren Zeitdiagnosen und gesellschaftlichen Selbstbeschreibungen ist in den letzten Jahren zunehmend deutlich geworden, dass den Medien eine besondere Bedeutung zukommt. Die Auffassung, dass die Prozesse der Medialisierung optionale Dimensionen darstellen, die zur Bestimmung von Wissen, Bildung, Sozialisation, Kommunikation, Gesellschaft und Kultur quasi hinzukommen können oder auch nicht, ist problematisch geworden. Im Gegenteil: Sowohl auf Mikro- als auch auf Meso- und Makro-Ebenen lassen sich Phänomene der Verflechtung und Durchdringung ausmachen, die erst in Ansätzen untersucht worden sind.

Der Fokus der Tagung ist auf Dynamiken und Transformationsprozesse ausgerichtet, die sich an den Schnittstellen der Entwicklungen abspielen. Sie zielt auf inter- und transdiziplinäre Diskursfelder zwischen Medien- und Kommunikationstheorie, zwischen Wissens- und Bildungstheorie sowie zwischen Informatik und Pädagogik. Entsprechend geht es weniger um Geräte, Apparturen oder Software-Produkte und deren Vermarktung oder Anwendung im engeren Sinne, sondern um Aspekte der Wissensorganisation und Mediendynamik, der Transformation von Lern- und Bildungsprozessen sowie der Untersuchung von Gestaltungsformen sozio-kultureller Räume und von Kommunikationsprozessen in Medienumwelten.

Im Rahmen dieser internationalen Tagung befassen wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven mit einer Auswahl von Themen im Zusammenhang mit

- konzeptionellen Aspekten der medialen Wende (mediatic turn) und ihrer Bedeutung für Bildungs-, Wissens- und Kommunikationsprozesse

- Mediendynamiken, Kontinuitäten und Umbrüchen und deren Relation zu sozio-kulturellen Dynamiken und Wissensformen

- der Mediennutzung in alltagsweltlichen Zusammenhängen, Alltagsästhetiken, Formen der Virtualisierung und neuen Handlungspraxen

- der Performanz kultureller Praktiken in formellen und informellen Lernkontexten sowie den Chancen neuer Aneignungs- und Vermittlungsformen in der Wissensarbeit

- faktischen und optionellen Entwicklungen in Bildungsinstitutionen abseits von intensivierter Bürokratisierung, Überwachung und Kontrolle und der Reinszenierung alter Pädagogiken

- Micromedia, Microcontent und Microlearning sowie m-Learning

- Typen medialer Übertragung und Zusammenhängen sozialer, geografischer und kommunikationstechnologischer Mobilität

- netzbasierten Formen der Gemeinschaftsbildung sowie der Relation von Mediennutzung und Beziehungsökologie

- der Orientierung und Navigation in dynamischen Medienumgebungen sowie Formen des Umgangs mit den Versprechungen der „Neuen Technologien“

Die Tagung ist diskursiv orientiert und wird überwiegend in Form von Kurzreferaten mit plenaren Diskussionen und Workshops durchgeführt. Tagungssprachen sind Englisch und Deutsch.
Alle weiteren Infos: http://www.uibk.ac.at/medien/mwb/

Anbei ne interessante Story über ein Beteiligungsprojekt der Stadt Köln in Köln-Porz-Westhoven

Hier der Link: Link

Momentan findet in Tübingen der Bildungsportale Workshop statt. Es läuft der interessante Panel " Trends — Portale auf dem Weg ins Web 2.0". Ich werde versuchen, ich Ereignisse live zu bloggen.

Teilnehmer des Panels sind:
Moderation: PD Dr. Ulrike Cress

* Klaus Birkenbihl, W3C
* Prof. Dr. Reinhard Keil, Universität Paderborn
* Dr. Jan M. Pawlowski, Universität Duisburg-Essen
* Andreas Schmidt, Forschungszentrum Informatik, Karlsruhe
* Dr. Jan Schmidt, Forschungsstelle „Neue Kommunikationsmedien“ (FONK), Bamberg

Stand: 08.12.2006 13:05

Es läuft:
Vortrag Reinhard Keil
Portale als Mittel der ko-aktiven Wissensorganisation

Thesen:
Mit Technik kann man nur technische Probleme lösen.
Im Web hat sich nichts geändert, es gibt eine
irre Explosion an Informationen. Kann man das was sich im Web tut irgendwie gliedern.
Daher Notwendig: Begrifflicher Rahmen, mit dem Dinge ein und abgegrenzt werden können.

Portale müssen die Einbahnstrassenkommunikation durchbrechen.

Konzept medi@rena:
Responsivität, Objektorientierung, (Multi)medialität sind eine Mittel um sich aus den vorgegebenen Medien als Nutzer lösen zu können.

Selber Medien arrangieren und selektieren =>
Das ist die Qualität der Computer.

Entscheident ist die Medien physisch direkt beieinander zu haben. Räumliche und lokale Verknüpfungen von Medien herstellen. (Beispiel Cha t mit Dokumenten verknüpfen) Web 2.0 Philosophie.

Intuivtivere Bedienung: Ich ziehe einfach einen Text auf das Bild eines Nutzers, schon schicke ich eine Email.

Kritik:
Portale betrachten sich isoliert. Warum gibt es länderspezifische Portale? Muss alles zusammen laufen, ich möchte mich nicht überall registieren.
Portale müssen in Grids (Infrastrukturen) eingebettet werden. Prozess, Funktions und Datenbanksintegration.

Seiten können nicht personalisiert und arrangiert werden.

Wikis, Weblogs etc müssen zusammen geführt werden, keine isolierten Web 2.0 Seiten.

Konsequenzen:
Portale nehmen epidemisch zu.
Müssen unterteilt werden in:
-Informationsaufbereitung
-Datenaufbereitung
-Ko-aktive Formen der Wissensorganisationen
Netzbildung muss vorrangetrieben werden (Cluster)
Integrierte Web 2.0 Lösungen.

Förderungen sollen Möglichkeiten zur Integration eröffnen.

-:Diskussion:-
Frage Moderatorin:
Kann man die Themen auf den Portalmarkt anwenden? Kann man Integrationen der Portale anstreben? Hätten diese Portale Erfolg?

-Frage Publikum:
Web 3.0: Hat man nicht vieles von Web 2.0/3.0 bereits jetzt? Bezug Standarts

-Antwort Birkenbihl:
Problem bei der Verbindung: Man endet in einem Wust an Standartisierungsarbeit. Es gibt einen großen Satz an Möglichkeiten. Technologien genau ansehen und Integrationen versuchen, sonst gehen Portale unter.

-Frage Publikum:
Symantische Vernetzung erfordert gleiche Ontologie.

-Antwort Keil:
Man muss schauen, passen die Daten zusammen. Notwendigkeit: Strukturen müssen von unten wachsen. Daraus entstehen Standarts, die dann entscheident werden. Diese Prozesse wachsen. => Wettbewerb ist nötig und gut.

-Frage Publikum:
Wie ist das in Symantik Media Wiki: Wie ist der Umgang zwischen Experten und Laienkultur.

-Antwort Schmidt:
Idee ist, Relationen sollen sich evolutionär entwickeln. Danach muss Überzeugungsarbeit geleistet werden, die Standarts zu nutzen. Es entstehen Teilcommunities, die verschiedene Standarts nutzen. Die Rollen im System sind nicht fix, jeder kann eine bestimmte Rolle übernehmen.
Der Prozess ist nicht so problematisch, das es Personen mit verschiedenen Hintergründen/Domänen gibt. Bisher kam es zu Konvergenzen. Das System funktioniert.

-Antwort Pawlowski:
Aus Erfahrung mit Metadaten: Metadaten sind nicht cool und sexy. Relationen auch nicht. Keine Nutzergruppe ausser Experten hat Lust auf Relationsaustausch. Expertencommunity entwickelt diese Relationen und gibt sie weiter. Laienkultur funktioniert da nicht.

-Antwort Schmidt:
Tagging funkioniert in Laiencommunitys. Übergang zu Ontologien muss funktionieren. Schrittweise formaler werden. Zusammenfassung von Relationen.
Das muss aber in der Breite passieren.

-Antwort Keil:
Das ist beides kein Widerspruch. Die Experten lauschen dem Volk, sie orientieren sich daran. Es geht nicht ohne das Volk, aber man braucht einen proffessionellen "Kümmerer".
Wir wissen nicht wie gut ein Wiki wäre wenn es keinen Brockhaus gäbe.

-Antwort Birkenbihl:
Technisch gesehen ist das ganze eher einfach. Aber: Welche Ontologien nehmen ich? Gibt es einen Standart? Oder entwickle ich selbst eine? Ontologien sollen miteinander verknüpft werden.

1.) Ontologien machen
2.) Verknüpfungen herstellen.

Lücken gibt es immer.

-Frage Publikum:
Machtverhältnisse im Netz? Wer setzt sich durch? Es gibt keine Transperenz im Netz.

-Antwort Zeit:
Wir wollen gesehen werden. Kombination interene und externe Inhalte. Mittels RSS. In Zukunft andocken an andere Serviceses. Angebot der eigenen Sachen an andere APIs.
Sehr gute Erfahrungen mit w3c Technologien. Alle Artikel als XML auf dem Server. Integration von RSS kreuz und quer im Angebot, für Entwickler sehr gut.

-Antwort Schmidt:
Macht: Wie entstehen Strukturen und wie entstehen Machtzentren? ZB Organisationen etc. Beobachtung im deutschen Raum: Differenzierung bei den Blogs treten auf. Unterschiedliche verwendungsmechanismen.
Wenn es kommerzielle Interessen gibt, dann ist es wichtig: Was macht die Organisation mit den Daten. Schlechtes Beispiel Studivz. Da wird neu verhandelt wo die Privatsphäre anfängt und wo sie aufhört.

-Frage Moderatorin:
Wo stehen Bildungsportale in 10 Jahren?

-Antwort Pawlowski:
Bildungsportale müssen über ein System erreicht werden. Vernetzung Serviceses. Angst: Man muss dann zahlen.

-Antwort Schmidt:
Ergänzend: Tendenz egal ob ein grosses Portal oder viele kleine. Aggregation spricht dafür das es viele kleine spezifische gibt. Bezahlung für Inhalte muss nicht schlecht sein.

-Antwort Birkenbihl:
Portale muss sich Content selbst einfach zusammenstellen können. Ein und der selbe Content ist an vielen Stellen beziehbar. Neuer Wettbewerb entsteht, für den Nutzer eine Hilfe. Hilfe bei der Informationsbeschaffung. Neue Dienstleistung entsteht.

-Antwort Schmidt:
Kein Outlook sondern Open Source!!!

-Antwort Keil:
Wenn ein Portal einen Mehrwert hat dann entsteht Aufwand, daher muss der Aufwand reingeholt werden. Chancen für Portale sind gering. Unis verkaufen Content. Kommerzielle Anbieter haben die Chance wenn gute Serviceses kommen, kein Mircopayment, sondern Flatrate. Portale nur durch Träger (ökonomisches Modell) möglich. Arbeit die gut ist muss sich lohnen.

ENDE.


 
 
 
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