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    <title>BildungsBlog (Rubrik:Schule)</title>
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    <description>Community-Weblog rund um Bildung, Lernen und Lehren.</description>
    <dc:date>2008-05-07T07:36:42Z</dc:date>
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      <title>BildungsBlog</title>
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    <title>Lernen</title> 
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    <dc:creator>Tailorix</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2008-05-07T07:34:58Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/4832661/">
    <title>F&amp;auml;cher&amp;uuml;bergreifender Wettbewerb &quot;Unterricht Innovativ&quot;</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4832661/</link>
    <description>Bis zum &lt;b&gt;8. April 2008&lt;/b&gt; k&amp;ouml;nnen Lehrkr&amp;auml;fte aller Schulen des Sekundarbereichs (ab Klasse 5) sich noch zum Lehrerwettbewerb &lt;b&gt;&quot;Unterricht innovativ&quot;&lt;/b&gt; anmelden! Die Frist f&amp;uuml;r die Einreichung der vollst&amp;auml;ndigen Bewerbungsunterlagen ist der 20. Juni 2008. &lt;br /&gt;
Ausgezeichnet werden f&amp;auml;cher&amp;uuml;bergreifende innovative Unterrichtsprojekte, dieses Jahr gibt neben einem Sonderpreis f&amp;uuml;r Junge Lehrkr&amp;auml;fte auch einen Sonderpreis - gestiftet vom DFB - f&amp;uuml;r Unterrichtsprojekte, die das Thema Fu&amp;szlig;ball integrieren.&lt;br /&gt;
Weitere Informationen finden sich auf der Webseite www.unterricht-innovativ.de</description>
    <dc:creator>aeschirr</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2008-04-02T14:12:52Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/4789475/">
    <title>Nachhilfe einmal anders</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4789475/</link>
    <description>Seit dem Jahr 2000 im Internet vertreten, bietet  &lt;a href=&quot;http://www.NachhilfeNET.de&quot;&gt;NachhilfeNET.de &lt;/a&gt; Eltern und Sch&amp;uuml;lern die M&amp;ouml;glichkeit, kostenlos und ohne Registrierung einen passenden Nachhilfelehrer zu finden. So einfach gehts

&lt;ul&gt;  
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&lt;a href=&quot;http://www.NachhilfeNET.de&quot;&gt;NachhilfeNET.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>ppiet</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2008-03-16T12:46:52Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/4611839/">
    <title>Zeugnistelefon in K&amp;ouml;ln wieder freigeschaltet</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4611839/</link>
    <description>F&amp;uuml;r Schulprobleme ist es inzwischen gute Tradition geworden, vonseiten kompetenter Psychologen Beratungsleistungen am Telefon zanzubieten. In K&amp;ouml;ln startet das so genannte &quot;Zeugnistelefon&quot; unter 0221 / 221 - 29050 wieder am 18. und 21. Januar seinen Beratungsservice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Einzelheiten zu diesem Thema finden Sie auf: &lt;a href=&quot;http://www.koeln-nachrichten.de/Bildung/Artikel2008/Meldung_11012008_Zeugnistelefon_StadtKoeln.html&quot;&gt;K&amp;ouml;ln Nachrichten&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Optimist2207</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2008-01-13T18:25:58Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/4585423/">
    <title>OnlineMathe.de &amp;#8211; das Forum f&amp;uuml;r Mathematik im Internet</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4585423/</link>
    <description>OnlineMathe.de ist ein Internet-Forum f&amp;uuml;r Sch&amp;uuml;ler und Studenten. Es ist kein Standard-Forum, das mathematische Themen behandelt, sondern wurde speziell auf die Notwendigkeiten eines Mathe-Forums hin entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden Funktionen und andere mathematische Zeichen im Text nicht mit kryptischen Zeichen, sondern mit richtigen mathematischen Symbolen angezeigt. Die Eingabe der Formeln funktioniert mit einem Formeleditor, &amp;auml;hnlich dem Formeleditor von Microsoft Word.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Forum ist daher besonders f&amp;uuml;r Sch&amp;uuml;ler geeignet&lt;/b&gt;, da die Probleme bei der Eingabe der Frage entfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Forum ist aufgebaut wie ein Chat. Wird eine neue Frage oder Antwort eingetragen, so muss die Seite nicht erst neu aufgerufen werden bis diese angezeigt wird, die Frage bzw. Antwort erscheint sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings k&amp;ouml;nnen auch &lt;a href=&quot;http://www.onlinemathe.de/wissen/&quot;&gt;&lt;b&gt;mathematische Zeichnungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
zu den Beitr&amp;auml;gen hinzugef&amp;uuml;gt werden und Funktionen gezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir hat OnlineMathe.de bereits in der Schule sehr geholfen und ich bin auch im Studium oft im Forum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tipp: &lt;a href=&quot;http://www.onlinemathe.de&quot;&gt;http://www.onlinemathe.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Kaufmann</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2008-01-05T13:53:48Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/4500778/">
    <title>Frau Dr. Schavan und Pisa</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4500778/</link>
    <description>Die Pisa-Studie versucht die Leistungsf&amp;auml;higkeit und Qualit&amp;auml;t von Schulsystemen verschiedener L&amp;auml;nder miteinander zu vergleichen. Alle drei Jahre f&amp;uuml;hrt die OECD (Organisation f&amp;uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) Tests in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften durch, an denen mehrere Tausend Sch&amp;uuml;ler im Alter von 15 Jahren teilnehmen. Im Jahr 2000 wurde die erste Pisa-Studie erstellt; die neuesten Daten stammen von 2006 und wurden in 57 L&amp;auml;ndern an 230 Schulen gesammelt, im Mittelpunkt stehen naturwissenschaftliche Kompetenzen der Sch&amp;uuml;ler. Weltweit arbeiten 300 Wissenschaftler und ihre Mitarbeiter daran, Testaufgaben zu erstellen und die Ergebnisse der Tests auszuwerten.&lt;br /&gt;
Offiziell werden die neuesten Pisa-Ergebnisse erst am kommenden Dienstag von der OECD bekannt gegeben. Durch Indiskretionen einer spanischen Lehrerzeitung sind bereits einige Ergebnisse in die &amp;Ouml;ffentlichkeit gelangt. Danach schnitten die deutschen Sch&amp;uuml;ler mit einem 13. Platz unter 57 Teilnehmerl&amp;auml;ndern sehr passabel ab.&lt;br /&gt;
Kaum waren Teile der Pisa-Studie bekannt und eine ganz vage gehaltene &amp;Auml;u&amp;szlig;erung von Andreas Schleicher, dem Pisa-Koordinator der OECD, ver&amp;ouml;ffentlicht, meldeten sich schon die konservativsten deutschen Bildungspolitiker zu Wort. Der nieders&amp;auml;chsische Kultusminister Bernd Busemann will aus zuk&amp;uuml;nftigen Pisastudien aussteigen. Annette Schavan, die deutsche Bundesbildungsministerin, glaubt, dass Andreas Schleicher der OECD schade und ein schlechter Berater der Mitgliedsl&amp;auml;nder sei, im Klartext : Schavan verlangt, dass ihn die OECD rausschmei&amp;szlig;t. &lt;br /&gt;
Hintergrund der Anfeindungen ist nicht die Tatsache, dass Schleicher ganz vorsichtig davor gewarnt hat, die jetzigen Ergebnisse mit &amp;auml;lteren ohne Vorbehalte zu vergleichen. Der Grund f&amp;uuml;r die r&amp;uuml;den Angriffe ist, dass der studierte Mathematiker und Physiker in der Vergangenheit immer wieder auf die gravierenden M&amp;auml;ngel des dreigliedrigen Schulsystems in Deutschland hingewiesen hat.&lt;br /&gt;
Dabei steht der OECD-Mitarbeiter Schleicher mit seiner Kritik am deutschen Schulsystem keineswegs alleine. Immer mehr Wissenschaftler und Bildungspolitiker, Schulpraktiker (Lehrer und Rektoren) und Eltern verlangen eine grunds&amp;auml;tzliche Reform des dreigliedrigen Schulsystems. Es selektiere, so hei&amp;szlig;t es, Sch&amp;uuml;ler viel zu fr&amp;uuml;h (am Ende der 4. Klasse im Alter von zehn Jahren) und f&amp;uuml;hre zu einer systematischen Benachteiligung von Kindern aus sozial schwachen Schichten und Migrantenfamilien.&lt;br /&gt;
Schleicher hat diese Benachteiligung am eigenen Leib erfahren : Am Ende seiner Grundschulzeit erhielt er zun&amp;auml;chst keine Empfehlung f&amp;uuml;rs Gymnasium; sp&amp;auml;ter schaffte er den Sprung ans Gymnasium doch noch und legte seine Reifepr&amp;uuml;fung mit einer Note von 1,0 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Sch&amp;uuml;ler, die von ihrem Lehrer eine schlechte Zensur erhalten, und daraufhin den Lehrer attackieren, indem sie ihm Parteilichkeit oder Inkompetenz vorwerfen. Die Ursache f&amp;uuml;r ihre schlechte Benotung suchen sie zuletzt bei sich selbst. Von einer Bundesbildungsministerin erwarte ich, dass sie sich nicht benimmt wie eine Sch&amp;uuml;lerin, die ihren charakterlichen Reifungsprozess noch lange nicht abgeschlossen hat. Ist diese Erwartung zu hoch?&lt;br /&gt;
Erh&amp;auml;lt Annette nun wegen Undiszipliniertheit eine Stunde Arrest?</description>
    <dc:creator>Max Nimrod</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2007-12-02T18:03:33Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/4399222/">
    <title>F&amp;uuml;r mehr nicht-lehrendes Personal in gro&amp;szlig;en Schulen         oder  Aus...</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4399222/</link>
    <description>Meist ohne gro&amp;szlig;e Diskussionen wird Schulen -  mit hohen Sch&amp;uuml;lerzahlen und ausgedehnten Geb&amp;auml;udekomplexen - ein ausk&amp;ouml;mmlicher Kreis von Verwaltungsangestellten zur Seite gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie steht es mit der Einsicht in die Notwendigkeit, nicht-lehrendes Beratungs- und Betreuungspersonal zus&amp;auml;tzlich f&amp;uuml;r schulische Lernprozesse einzusetzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden neben Psychologen vielleicht auch informationsge&amp;uuml;bte Kr&amp;auml;fte wie Bibliothekare / Mediothekare auf dem Stellenplan einer gro&amp;szlig;en Schule gef&amp;uuml;hrt? Gewisserma&amp;szlig;en als personelle Zutaten f&amp;uuml;r eine wirksame Lern- und Lehrorganisation, die auf dem Feld des Selbstlernens mehr individuelle Unterst&amp;uuml;tzung bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider sucht man diese Berufsgruppen auch in gro&amp;szlig;en schulischen Einrichtungen meist vergeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dieses Defizit legt - angesichts immer neuer Studien, die im Grunde anhaltend noch keine durchgreifenden positiven Schulver&amp;auml;nderungen aufzeigen k&amp;ouml;nnen &amp;#8211; eine Schwachstelle effektiven schulischen Lernens offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was l&amp;auml;sst viele Schulen - besonders im lernorganisatorischen  Bereich - auf dem fast immer gleichen Stand verharren? An reformierten Lehrpl&amp;auml;nen und zeitgem&amp;auml;&amp;szlig; fortgebildeten Lehrkr&amp;auml;ften kann es in vielen F&amp;auml;llen nicht liegen, dass die innere schulische Lernstruktur seltsam starr und wenig zukunftstauglich anmutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulzeiten wechseln sich mit Ferienzeiten ab und viele Unzul&amp;auml;nglichkeiten fangen im Schulalltag infrastrukturell immer wieder von vorne an. Von Lehrkr&amp;auml;ften angedachte Umorganisation des schulischen Lernalltags unterbleibt wegen chronischen Zeitmangels der Unterrichtenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz praktisch zu ver&amp;auml;ndernde Lernarrangements wie besonders die fortlaufende Dokumentation und Pr&amp;auml;sentation von hinzukommenden Lehr- und Lernmaterialien scheitern ganz einfach am saisonbetonten knappen Arbeitszeitbudget von Lehrkr&amp;auml;ften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese allein k&amp;ouml;nnen aus eigener Kraft gerade jene infrastrukturell wirkungsvollen Ver&amp;auml;nderungen und Aktualisierungen nicht schaffen, die Schulen heute dringend brauchen, um individuelles Lernen unabh&amp;auml;ngig vom Elternhaus erfolgreich zu gestalten und damit gleichzeitig an die Bed&amp;uuml;rfnisse der heutigen multimedialen Wissensgesellschaft heranf&amp;uuml;hren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Erfolgreiche tiefergehende Lernprozesse verspricht - neben der Pflege der psychosozialen Bereitschaft, vertr&amp;auml;glich miteinander zu lernen, besonders die reflektierte Form der Wissensorganisation in einem Schulbetrieb.&lt;/b&gt;Sie macht gewisserma&amp;szlig;en den Rohstoff des Lernens handhabbar und bereitet das Wissen f&amp;uuml;r den Transfer in die K&amp;ouml;pfe der Lernenden vor &amp;#8211; multimedial aufgef&amp;auml;chert und zugleich medienintegrativ konzipiert:&lt;br /&gt;
&amp;#9658;MedienPakete aus Offline + Online-Medien (Print &amp;#8211; Audio &amp;#8211; Video).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt in Lernprozesse involvierte &lt;b&gt;&lt;i&gt;WissensManagerInnen&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; k&amp;ouml;nnen - neben den Unterrichtenden - erst die Voraussetzungen f&amp;uuml;r eine zeitgem&amp;auml;&amp;szlig;e Schule schaffen, die nicht l&amp;auml;nger nur konservierend auf zeitlose Gewissheiten (Schulb&amp;uuml;cher etc.) baut, sondern die die ganze Welt der Informationen erschlie&amp;szlig;t, didaktisch aufbereitet und diese wie selbstverst&amp;auml;ndlich in den Lernalltag integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;copy; 2007  Raimond Schmahl, Leverkusen    &lt;a href=&quot;http://www.medien-fuer-LEV.de&quot;&gt;&lt;b&gt;www.medien-fuer-LEV.de&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Medienfachbuero</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2007-10-31T08:20:30Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/4360903/">
    <title>Eine Reise in das dreigliedrige Schulsystem</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4360903/</link>
    <description>Die Zukunft des Landes sitzt wieder, nach den wohlverdienten Sommerferien, auf der Schulbank und wir Eltern hoffen, dass das Schuljahr 2007/2008 f&amp;uuml;r unsere Spr&amp;ouml;sslinge ein erfolgreiches und problemloses Jahr wird.&lt;br /&gt;
Die Tageszeitungen sind momentan voll besch&amp;auml;ftigt mit Fragen zu der Finanzierung vom Transrapid in M&amp;uuml;nchen. Es herrscht eine vor&amp;uuml;bergehende bildungspolitische Ruhe &amp;#8211; bis die Resultate der PISA &amp;#8211; Studie 2006 im Dezember wieder ver&amp;ouml;ffentlicht werden. Dann wird es hektisch und die Klagen um mangelnde Gelder f&amp;uuml;r Bildung werden immer lauter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das leibe Geld! Es finden sich schnell 1,85 Mrd. &amp;#8364; f&amp;uuml;r eine 37 km lange Prestigestrecke zwischen M&amp;uuml;nchen und Flughafen Erding. Ja, sogar der Bund ist bereit die H&amp;auml;lfte der Kosten zu &amp;uuml;bernehmen und der Freistaat Bayern 0,5 Mrd. &amp;#8364;. &lt;br /&gt;
Eine gute und sinnvolle Investition?&lt;br /&gt;
Diese Frage lassen wir heute unbeantwortet, denn die Verantwortlichen des Transrapidprojekts investieren in die Zukunft. Das Projekt sichert Arbeitspl&amp;auml;tze und das ist gut so. Doch ist nicht die Bildung der heutigen Kinder, die sp&amp;auml;ter einmal die Arbeitspl&amp;auml;tze in Anspruch nehmen mindestes genauso wichtig? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenfassung der PISA- und OECD &amp;#8211; Studien zeigt, dass das dreigliedrige Schulsystem Defizite aufweist. Wir k&amp;ouml;nnen einfach nicht l&amp;auml;nger warten. Eine Entscheidung zu Gunsten der Kinder muss getroffen werden und eine Reformation des Systems sollte m&amp;ouml;glichst schnell ausgearbeitet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem zeigen die Studien eine Zweiteilung der Leistungen. Deutschland hat sehr gute aber eben auch sehr schlechte Sch&amp;uuml;ler. Leider ist das jetzige Schulsystem im Kern ungerecht. Der soziale Hintergrund des Kindes spielt eine entscheidende Rolle was seine Zukunft angeht. Viele Eltern begabter Kinder trauen sich nicht ihr Kind das Gymnasium besuchen zu lassen, da ihre eigene Bildung f&amp;uuml;r eine Unterst&amp;uuml;tzung der Kinder nicht gen&amp;uuml;gt. Die finanziellen Mittel f&amp;uuml;r m&amp;ouml;gliche Nachhilfe reichen nicht aus. Somit wird eine Entscheidung zum Nachteil des Kindes getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht &amp;uuml;berraschend war der Bericht &amp;uuml;ber eine Lehrerin, die schon nach acht Schulwochen aufgeben wollte. Alle haben Mitleid mit den Lehrern und ich finde es schade, dass sie keinen Respekt seitens der Sch&amp;uuml;ler (und sicherlich auch seitens der Eltern) bekommen. Woher kommt das? &lt;br /&gt;
Eine Schule ist wie ein Unternehmen. Die Leistungen k&amp;ouml;nnen anhand der Resultate gemessen werden. Wenn der Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer eines Unternehmens keine Erfolge erzielen kann muss er sich entweder weiterbilden oder ausgetauscht werden. Das gleiche gilt auch f&amp;uuml;r die Lehrer. Das Schulsystem braucht motivierte und gut ausgebildete Lehrer, die  bereit sind sich zu engagieren oder weiterzubilden. Ein Lehrer, der die notwendigen F&amp;auml;higkeiten nicht besitzt, kann auch nicht das Kind bei guten Leistungen  unterst&amp;uuml;tzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland braucht ein einheitliches Bildungssystem, das f&amp;uuml;r alle Bildungsebenen gilt &amp;#8211; von der Grundschule bis zum Abschluss des Studiums. Es kann nicht sein, dass es das Schulsystem eines Landes erlaubt, die Note 1 bis 6 f&amp;uuml;r die gleiche Leistung zu bekommen, nur abh&amp;auml;ngig davon in welchem Bundesland das Kind die Schule besucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man die ersten 9 Schuljahre als &amp;#8222;Einheitsschule&amp;#8220; gestaltet ist eine vertretbare L&amp;ouml;sung, die sich als vern&amp;uuml;nftig in vielen L&amp;auml;ndern erwiesen hat. Eine Zusammenlegung von Haupt- und Realschule ist sicherlich vern&amp;uuml;nftig, denn die Hauptschule ist in der jetzigen Form nicht &amp;uuml;berlebensf&amp;auml;hig. Ob das Kind sich nach den neun Jahren f&amp;uuml;r eine eher praktische Berufsausbildung entscheidet, h&amp;auml;ngt sicherlich von seinen F&amp;auml;higkeiten und von seinen W&amp;uuml;nschen ab. Der Jugendliche ist dann sicherlich mit seinen 15-16 Jahren in der Lage dies zu entscheiden, aber die Entscheidung schon nach der 4. Klasse treffen zu m&amp;uuml;ssen, ist einfach viel zu fr&amp;uuml;h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Bundesl&amp;auml;nder haben ihren Unmut und ihre Bedenken was das &amp;#8222;Einheitsabitur&amp;#8220; angeht zum Ausdruck gebracht. Die Vorteile eines Einheitsabiturs liegen darin, dass auch die schw&amp;auml;cheren Bundesl&amp;auml;nder einen bestimmten Anreiz darin sehen k&amp;ouml;nnten. Auch f&amp;uuml;r die zuk&amp;uuml;nftigen Arbeitgeber w&amp;auml;re das Einheitsabitur eine Erleichterung und vor allem w&amp;auml;re eine gerechte Benotung des Abschlusses somit m&amp;ouml;glich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine l&amp;auml;ngerfristige &amp;Auml;nderung realisieren zu k&amp;ouml;nnen, die zu einer Verbesserung des jetzigen Bildungssystems f&amp;uuml;hren k&amp;ouml;nnte, m&amp;uuml;ssten sowohl Eltern, Schulen, Bildungspolitiker und sonstige Entscheidungstr&amp;auml;ger zusammen arbeiten. Auch die Privatwirtschaft k&amp;ouml;nnte zur Unterst&amp;uuml;tzung, zu Gunsten der Zukunft des Standortes Deutschland beitragen.</description>
    <dc:creator>Sapientia</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2007-10-18T09:55:32Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/4323719/">
    <title>Verh&amp;auml;ltnis von Lehrern und Sch&amp;uuml;lern in NRW verbessert</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4323719/</link>
    <description>Weniger Sch&amp;uuml;lerinnen und Sch&amp;uuml;ler werden in diesem Jahr von mehr Lehrkr&amp;auml;ften unterrichtet. Das sieht doch auf den ersten Blick positiv aus. Zumindest in punkto Klassengr&amp;ouml;&amp;szlig;e k&amp;ouml;nnte das ein Schritt in die richtige Richtung, sprich in Richtung mehr individuelle Betreuung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Details dazu lesen Sie im Originalartikel auf:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.koeln-nachrichten.de/Bildung/Artikel2007/Meldung_04102007_NRW_Lehrer_Schuelerzahlen.html&quot;&gt;K&amp;ouml;ln Nachrichten&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Optimist2207</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2007-10-05T20:21:50Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/4268951/">
    <title>Schulpflicht &amp;#8211; Eine Pflicht f&amp;uuml;r die Schule den bestm&amp;ouml;glichen Unterricht...</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4268951/</link>
    <description>Versuchen wir zuerst das Wort &amp;#8222;Schulpflicht&amp;#8220; neutral zu betrachten. &lt;br /&gt;
Das zusammengesetzte Wort besteht aus den W&amp;ouml;rtern &amp;#8222;Schule&amp;#8220; und &amp;#8222;Pflicht&amp;#8220;. &lt;br /&gt;
Viele von uns verbinden das Wort Schule mit etwas Negativem und die Pflicht ist etwas, was wir tun m&amp;uuml;ssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anfang ist provokativ. Das stimmt. Aber wie das Wort &amp;#8222;provokativ&amp;#8220; (aus dem Lateinischen provocatio, was so viel wie Herausforderung, Berufung bedeutet) schon sagt, ist der heutige Beitrag eine Herausforderung &amp;#8211; eine gedankliche Herausforderung f&amp;uuml;r uns alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eigentlich die Schulpflicht? Mit Schulpflicht ist die gesetzliche Verpflichtung der Kinder, ab einem bestimmten Alter eine Schule zu besuchen, gemeint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grundgesetz finden wir den ersten Hinweis: Art. 7 Abs. 1 GG besagt, dass &amp;#8222;das gesamte Schulwesen unter der Aufsicht des Staates steht&amp;#8220;. &lt;br /&gt;
Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes besagt, dass aus diesem Gesetz die Schulpflicht abgeleitet ist. Die Schulpflicht als solches ist nicht direkt im Grundgesetz benannt sondern wird in den einzelnen Landesverfassungen separat geregelt. Bildungssache ist also L&amp;auml;ndersache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulpflicht sorgt daf&amp;uuml;r, dass alle Kinder regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig in die Schule gehen. Die Kontrollfunktion hierf&amp;uuml;r &amp;uuml;bernehmen in erster Hand die Eltern des Kindes. Wer dagegen verst&amp;ouml;&amp;szlig;t, wird von der Polizei pers&amp;ouml;nlich hingebracht oder muss mit einem Bu&amp;szlig;geld rechnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Art. 7 Abs. 1 GG es so sch&amp;ouml;n formuliert hat, k&amp;ouml;nnte man auch daraus ableiten, dass der Staat verpflichtet ist, eine m&amp;ouml;glichst gute Schulbildung zu gew&amp;auml;hrleisten? Wenn die Aufsicht Aufgabe des Staates ist, dann sollte der Staat doch auch der Verpflichtung nachkommen, eine Qualit&amp;auml;tskontrolle zu &amp;uuml;bernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist, wenn die Schule ihrer Pflicht nicht nachkommt? Kommen &amp;#8222;die Freunde und Helfer&amp;#8220; und sorgen f&amp;uuml;r einen geregelten und vor allem sachgerechten Unterricht. Wie hoch ist das Bu&amp;szlig;geld, wenn die Schule zum wiederholten Mal die Unterrichtsstunden wegfallen l&amp;auml;sst? Und wer &amp;uuml;berwacht eigentlich, ob die Schule ihren gesetzlichen Pflichten nachkommt? Ist es auch hier Aufgabe der Eltern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich m&amp;ouml;chte ein Beispiel aus einem gut funktionierenden Schulsystem geben, wo die Schulpflicht nicht nur eine Verpflichtung auf Seiten der Sch&amp;uuml;ler, sondern auch auf Seiten der Schule ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna ist 10 Jahre alt. Sie ist ein ganz normales M&amp;auml;dchen mit blondem Haar und blaue Augen. Anna hat einen &amp;auml;lteren Bruder. Ihre Eltern haben beide eine gute Ausbildung und sind berufst&amp;auml;tig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eltern sind ihrer Verpflichtung nachgekommen: Anna besucht eine &amp;ouml;ffentliche Schule, sie ist in der Schule angemeldet und sie besucht die Schule regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig. &lt;br /&gt;
Anna ist ein wenig sch&amp;uuml;chtern, was bei kleinen 10j&amp;auml;hrigen M&amp;auml;dchen nicht au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnlich ist. Sie hat Freundinnen und Freunde. Anna ist also ein ganz normales M&amp;auml;dchen. &lt;br /&gt;
Die Schule, die Anna besucht wird auch von ausl&amp;auml;ndischen Kindern besucht. Es k&amp;ouml;nnte also eine Situation &amp;uuml;berall in Europa sein. Richtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages werden Annas Eltern von der Lehrerin angerufen. Sie findet, dass Anna eine L&amp;uuml;cke in ihren muttersprachlichen Kenntnissen hat. Die Lehrerin schl&amp;auml;gt den Eltern vor, dass Anna ab der n&amp;auml;chsten Woche f&amp;uuml;r 2 Stunden Intensivunterricht in ihrer Muttersprache bekommt. Der zus&amp;auml;tzliche Unterricht wird so organisiert, dass weder Anna noch Ihre Eltern, noch die anderen Sch&amp;uuml;ler dadurch Unannehmlichkeiten haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Situation, die f&amp;uuml;r keinen der Sch&amp;uuml;ler und Sch&amp;uuml;lerinnen ungew&amp;ouml;hnlich ist, denn sie sind alle Kinder mit unterschiedlichen F&amp;auml;higkeiten und Entwicklungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte von der kleinen Anna k&amp;ouml;nnte aus Deutschland kommen &amp;#8211; kommt sie aber nicht! Anna besucht eine staatliche Schule in Finnland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L&amp;ouml;sungen solcher Probleme, wie bei Anna, werden vielleicht auch teilweise in Deutschland angeboten. Doch die meisten Eltern erfahren &amp;uuml;ber die schulischen Probleme ihrer Kinder erst durch schlechte Noten, wenn es also schon zu sp&amp;auml;t ist. Oft sind sie dann gezwungen f&amp;uuml;r diese L&amp;ouml;sungen viel Geld in Nachhilfeinstitute oder private Nachhilfelehrer zu investieren. &lt;br /&gt;
Schule und Lehrer sind dann fein raus, denn sie haben alles geleistet was unser System von ihnen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulpflicht &amp;#8211; die Pflicht der Schule den Kindern eine m&amp;ouml;glichst gute Bildung zu gew&amp;auml;hrleisten!</description>
    <dc:creator>Sapientia</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2007-09-18T07:22:47Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/4208648/">
    <title>Schule &amp;#8211; Private Schule oder die staatliche Schule?</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4208648/</link>
    <description>In Deutschland boomen die Privatschulen. Eltern, die nur das Beste f&amp;uuml;r die Bildung Ihrer Kinder w&amp;uuml;nschen, schicken ihren Nachwuchs auf Privatschulen in der Hoffnung, Ihnen so den optimalen Start f&amp;uuml;r einen erfolgreichen beruflichen Werdegang zu ebnen &amp;#8211; pardon, reiche Eltern. Denn private Schulen sind oftmals nur den gut betuchten Familien vorbehalten. Die H&amp;ouml;he des Schulgeldes f&amp;uuml;r so genannte Erg&amp;auml;nzungsschulen beginnt bei 120 Euro monatlich, wie z.B. bei Waldorfschulen, die Kosten f&amp;uuml;r Eliteschulen, die auch zu den Erg&amp;auml;nzungsschulen z&amp;auml;hlen, liegen pro Jahr schon deutlich im 5stelligen Bereich. Die g&amp;uuml;nstigere Variante findet man bei den so genannten Ersatzschulen, die staatlich anerkannt sind, wie z.B. konfessionelle, die mit Schulgeldern in H&amp;ouml;he von 10 bis 120 Euro monatlich noch ein echtes &amp;#8222;Bildungsschn&amp;auml;ppchen&amp;#8220; darstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch obgleich die Privatschulen einen erheblichen Kostenmehraufwand f&amp;uuml;r Familien darstellen, ist seit 1992 die Zahl der Privatsch&amp;uuml;ler in Deutschland um 51 % gestiegen. Inzwischen verweigern auch immer mehr Eltern des Mittelstandes dem staatlichen Bildungssystem ihren Nachwuchs und suchen nach exklusiven Lernangeboten, denn die Angst um die Zukunft der eigenen Kinder sitzt tief. Fallbeispiele wie zuletzt die R&amp;uuml;tli-Schule im Berliner Bezirk Neuk&amp;ouml;lln f&amp;uuml;hren zu dem Schluss, das sauer Ersparte besser in die Bildung der Kinder zu investieren, als z.B. in ein Eigenheim oder den schicken Zweitwagen. Das Vertrauen in staatliche Schulen ist nachhaltig gest&amp;ouml;rt. &amp;Uuml;berforderte Lehrer, aggressive Kinder, Unterrichtsausf&amp;auml;lle und ein veraltetes Schulsystem, in dem nur sehr einseitig auf Noten gestarrt wird und dem jede Innovation abgeht, sch&amp;uuml;ren die Ablehnung verantwortungsbewusster Eltern. Ein System, das bereits in der Grundschule massiven Leistungsdruck auf Kinder aus&amp;uuml;bt, da schon hier festgelegt werden muss, welcher Schulabschluss der richtige ist und welche Berufswahl dem Kind damit offen steht, st&amp;ouml;&amp;szlig;t auf wachsende Zweifel, die durch die Ergebnisse der PISA-Studie hinreichend best&amp;auml;tigt werden. Man sollte vermuten, dass ein derart schlechtes Abschneiden der deutschen Schulen endlich zu einem allgemeinen Umdenken in der Bildungslandschaft f&amp;uuml;hrt. Doch weit gefehlt. K&amp;uuml;rzlich sorgte gar die Kritik des UN-Bildungsexperten Vernor Murioz f&amp;uuml;r &amp;auml;u&amp;szlig;erst besch&amp;auml;mende und uneinsichtige Reaktionen seitens der deutschen Kultusminister. Murioz stellte bei einer mehrt&amp;auml;gigen Reise durch Deutschland fest, dass an deutschen Schulen Migrantenkinder und Kinder aus armen Familien kaum Chancen h&amp;auml;tten, bei der fr&amp;uuml;hen Aufteilung auf unterschiedliche Schultypen blieben sie regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig auf der Strecke. Die uneinsichtigen und abwiegelnden Reaktionen der Kultusminister zeugen hier von falsch verstandenem Stolz. Die Regierung h&amp;auml;lt am l&amp;auml;ngst &amp;uuml;berholten starren dreigliedrigen Schulsystem fest, zeigt sich damit chronisch beratungsresistent, und das, obgleich eine Vielzahl anderer L&amp;auml;nder, wie z.B. Finnland mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, wie es besser zu machen ist. Sogar im eigenen Land gibt es Vorzeigemodelle, denen der Erfolg recht gibt: Die beiden wohl profiliertesten deutschen Reformschulen, die Laborschule in Bielefeld und die Helene-Lange-Schule in Wiesbaden warteten bei der PISA-Studie &amp;uuml;berraschend mit Traumnoten auf. Und auch private Hauptschulen, wie z.B. die katholische Bodensee-Schule St. Martin in Friedrichshafen &amp;uuml;berzeugen mit Erfolgen: Die H&amp;auml;lfte der Sch&amp;uuml;ler besucht nach der neunten Klasse die hauseigene Realschule, ein Viertel beginnt eine berufliche Ausbildung. Aus dem aktuellen Jahrgang hat jeder Sch&amp;uuml;ler den Abschluss geschafft, w&amp;auml;hrend im Bundesdurchschnitt zehn Prozent der Hauptsch&amp;uuml;ler ohne Abschluss abgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen schie&amp;szlig;en Privatschulen in Deutschland wie Pilze aus dem Boden und m&amp;uuml;ssen sich um regen Zulauf keine Gedanken machen. Hierbei geht es allerdings nicht nur um den Wunsch nach einem moderneren und kindgerechteren Bildungskonzept. Es mehrt sich auch die Anzahl bildungsnaher Familien, die private Schulen bevorzugen, damit sich ihre Kinder nicht mit Mitsch&amp;uuml;lern aus bildungsfernen Familien auseinandersetzen m&amp;uuml;ssen. Hier wird ein sozialer Keil in die deutsche Bildungslandschaft getrieben und die Regierung sieht tatenlos zu. Warum? Liegt ein Grund vielleicht in der enormen Steuereinsparung, die private Schulen mit sich bringen? Schlie&amp;szlig;lich gibt der Staat j&amp;auml;hrlich 45,7 Milliarden Euro f&amp;uuml;r staatliche Schulen aus, f&amp;uuml;r die Privatschulen gerade einmal 2,8 Milliarden. Unter diesem Aspekt ist ein sprunghafter Anstieg der Privatschulen in Deutschland wohl eher w&amp;uuml;nschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuld f&amp;uuml;r die Entwicklung einer Zwei-Klassen-Bildungsgesellschaft ist jedoch sicherlich nicht bei den Privatschulen zu suchen. Sie sind nur Symptom dessen, woran unser Bildungssystem krankt. Und der Erfolg gibt Ihnen recht: Die freie Auswahl der Lehrer, die in einem nicht- beamteten Arbeitsverh&amp;auml;ltnis stehen und daher auch nicht Gefahr laufen, aufgrund der Unk&amp;uuml;ndbarkeit in eine &amp;#8222;Joblethargie&amp;#8220; zu verfallen, ein individuell gestalteter Unterricht und das Ausprobieren p&amp;auml;dagogischer Innovationen &amp;#8211; all das tr&amp;auml;gt in erheblichem Ma&amp;szlig;e dazu bei, die Kinder in modernster Weise auf die Anforderungen vorzubereiten, die im sp&amp;auml;teren Berufsleben an sie gestellt werden. Dabei garantiert gezielte F&amp;ouml;rderung schw&amp;auml;cherer Sch&amp;uuml;ler Chancengleichheit &amp;#8211; ein Punkt, der im Konzept staatlicher Schulen str&amp;auml;flich vernachl&amp;auml;ssigt wird. Nicht umsonst liegt der Anteil der Privatsch&amp;uuml;ler mit Fachhochschulreife oder Abitur in den meisten Bundesl&amp;auml;ndern h&amp;ouml;her als der staatlicher Sch&amp;uuml;ler von Gymnasien oder Gesamtschulen. Der Fairness halber sei hierzu angemerkt, dass Privatsch&amp;uuml;ler meist aus bildungsnahen b&amp;uuml;rgerlichen Haushalten stammen, in denen die Kinder auf ein breites, famili&amp;auml;r vermitteltes Wissen zur&amp;uuml;ckgreifen k&amp;ouml;nnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch was ist mit den Kindern bildungsferner und / oder finanziell schw&amp;auml;cher gestellter  Familien, die es sich nicht leisten k&amp;ouml;nnen, ihr Kind an einer Privatschule anzumelden? Sind diese Kinder auf ihrem beruflichen Lebensweg von vorne herein zum Scheitern verurteilt? So extrem kann man es sicher nicht darstellen. Dennoch sprechen auch hier bereits die Zahlen f&amp;uuml;r sich. Laut des Hannoveraner Hochschul-Informations-Systems HIS nehmen 95 % der Beamtenkinder, von denen mindestens ein Elternteil einen akademischen Abschluss hat, ein Studium auf, w&amp;auml;hrend es unter den Arbeiterkindern nur 17 % sind. Und auch der j&amp;uuml;ngste OECD-Bildungsbericht hat erneut belegt, dass die Bundesrepublik mit ihren im internationalen Vergleich d&amp;uuml;rftigen Abiturientenzahlen einem dramatischen Fachkr&amp;auml;ftemangel entgegensteuert. Um dies zu &amp;auml;ndern, m&amp;uuml;ssten aus bildungsfernen Schichten durch mehr soziale F&amp;ouml;rderung &amp;#8222;Begabungsreserven&amp;#8220; erschlossen werden. Bisher hat der Staat hierzu keinerlei L&amp;ouml;sungsvorschlag und so steht bis auf weiteres der Bildungserfolg in direkter Abh&amp;auml;ngigkeit zur famili&amp;auml;ren Herkunft &amp;#8211; ein wahrhaftes Armutszeugnis f&amp;uuml;r einen Sozialstaat mit weit reichenden Konsequenzen: Der wichtigste Rohstoff unserer Wirtschaft ist Wissen und schon jetzt herrscht in Deutschland eine Rohstoffknappheit, die bald ganze Branchen lahm legen wird. Bereits jetzt fehlen tausende Absolventen in Bereich Ingenieurwissenschaften und dieser Trend wird in nicht allzu ferner Zukunft weitere Berufszweige erfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Chancengleichheit zu garantieren und die weitere Ausbildung eines Zwei-Klassen-Bildungssystems zu verhindern, sollten staatliche Schulen ihr Unterrichtskonzept dem privater Schulen angleichen k&amp;ouml;nnen z.B. durch zweisprachigen Unterricht oder durch Anbieten eines internationalen Abschlusses. Autonomie und mehr p&amp;auml;dagogische Innovationskraft w&amp;uuml;rden dar&amp;uuml;ber hinaus dazu f&amp;uuml;hren, dass sie sich gegen Privatschulen in einem fairen Wettbewerb behaupten k&amp;ouml;nnen. Voraussetzung hierzu w&amp;auml;re jedoch eine einheitliche Finanzierung staatlicher und privater Schulen, wobei das Schulgeld entfallen w&amp;uuml;rde. Somit w&amp;auml;re eine Koexistenz beider Schulformen garantiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung hat es vers&amp;auml;umt, ein Schulsystem, das vor einigen Jahrzehnten sicherlich seine Berechtigung hatte, heute aber wohl eher ein Relikt aus Zeiten der St&amp;auml;ndegesellschaft darstellt, den Gegebenheiten und Anspr&amp;uuml;chen einer modernen, multikulturellen und globalisierten Gesellschaft anzupassen. Den jugendlichen Schulabg&amp;auml;ngern fehlen daher entsprechende Qualifikationen, um sich im internationalen Vergleich auf diesem Parkett behaupten zu k&amp;ouml;nnen. Daher sollten Privatschulen nicht als Bedrohung oder willkommener Ersatz f&amp;uuml;r das staatliche Schulsystem angesehen werden, sondern als Ansporn, weit reichende &amp;Auml;nderungen einzul&amp;auml;uten, um jedem Kind - unabh&amp;auml;ngig vom sozialen Status - die bestm&amp;ouml;gliche Bildung mit auf den Lebensweg zu geben.</description>
    <dc:creator>Sapientia</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2007-08-29T09:32:35Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/4198939/">
    <title>Zentrale Pr&amp;uuml;fungen in NRW: Ministerin zufrieden</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4198939/</link>
    <description>Am vergangenen Freitag (24. August) pr&amp;auml;sentierte Schulministerin Barbara Sommer die Ergebnisse der ersten zentralen Pr&amp;uuml;fungen in Nordrhein-Westfalen. Trotz teilweise deutlicher Abweichungen gab sich die Ministerin zuversichtlich und zog ein positives Fazit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Infos stehen im Originalartikel auf:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.koeln-nachrichten.de/Bildung/Artikel2007/Meldung_24082007_Zentralabitur_Fazit_NRW.html&quot;&gt;K&amp;ouml;ln Nachrichten&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Optimist2207</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2007-08-26T06:00:26Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/3522791/">
    <title>Videos von der Fachtagung &quot;Web 2.0 in der Schule&quot;</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/3522791/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://netzlernen.kaywa.ch/e-learning/videos-zur-fachtagung-web-20-in-der-schule.html&quot;&gt;Miriam Fischer weist bei netzlernen.ch&lt;/a&gt; auf die &lt;a href=&quot;http://www.schwyz.phz.ch/content_x.php?link=888972598159.htm#videos&quot;&gt;Videos von der Fachtagung &quot;Web 2.0 in der Schule&quot;&lt;/a&gt; hin, welche am 23. M&amp;auml;rz in Goldau in der Schweiz stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Tags: &lt;a href=&quot;http://www.technorati.com/tags/Web2.0&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;Web2.0&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.technorati.com/tags/Schule&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;Schule&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.technorati.com/tags/eLearning&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;eLearning&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>Stephan Mosel</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2007-04-03T16:29:11Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/3496907/">
    <title>Immersionsmethode macht das Erlernen einer Fremdsprache zum Kinderspiel</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/3496907/</link>
    <description>Deutschland holt, zumindest was das Erlernen von Fremdsprachen anbelangt, langsam auf. Das Erlernen von Fremdsprachen ist endlich nicht mehr ausschlie&amp;szlig;lich Thema der weiterf&amp;uuml;hrenden Schulen, sondern geh&amp;ouml;rt sp&amp;auml;testens in der Grundschule zum Lerninhalt. Doch Unterschiede bleiben dennoch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immersionsprogramme, die bereits seit Jahrzehnten in vor allem skandinavischen L&amp;auml;ndern zum Alltag geh&amp;ouml;ren, setzen sich nur langsam in Deutschland durch, dabei ist seit langem bekannt, dass die &lt;a href=&quot;http://school.accadis.com/bildung/Elementary-School-Immersionsmethode/elementary-immersions-methode.aspx&quot;&gt;Immersionsmethode&lt;/a&gt; das mit Abstand erfolgreichste Sprachlehrverfahren darstellt. Bleibt zu hoffen, dass die Methode nicht ausschlie&amp;szlig;lich auf Privatschulen begrenzt bleibt.</description>
    <dc:creator>Pekay1</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2007-03-30T10:37:30Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/3452150/">
    <title>Zuviel Medientechnik, zuwenig bleibende Medieninhalte - eine provozierende schulische...</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/3452150/</link>
    <description>In den letzten Jahren sind erhebliche Finanzmittel in die Computer- und Netzwerktechnik unserer Schulen geflossen.&lt;br /&gt;
Vieles von dem ist zwischenzeitlich defekt oder veraltet und muss verst&amp;auml;ndlicherweise immer wieder erneuert werden.&lt;br /&gt;
Ein Ende dieser laufenden &amp;Uuml;berholungen und Wartungen der PC-Systeme ist nicht abzusehen &amp;#8211; verschlingen immer weitere Finanzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleibt den meisten - sogenannten mit Neuen Medien gut ausgestatteten &amp;#8211; Schulen an Lehr- und Lernmittelsubstanz, rechnet man die rein technische Infrastruktur aus der Aus-stattungsbilanz heraus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist sehr wenig, wie Nachfragen aus Schulen nach bestimmten Bildungsmitteln nahe legen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise m&amp;uuml;ssen sich Sch&amp;uuml;lerInnen bei der Suche nach Informationen leider zu oft mit reinen Internet-Recherchen a la GOOGLE oder Wikipedia zufrieden geben. &lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r qualit&amp;auml;tsvolle, aber nicht kostenfreie Lernmittel wie Lernsoftware, DVDs oder selbst B&amp;uuml;cher ist die Finanzressource immer geringer geworden. Warum nur?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Halten wir Investitionen in Bildungsinhalte bei der Beschaffung Neuer Medien f&amp;uuml;r &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssig oder f&amp;uuml;r strategisch unangemessen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Immer wieder ist bei Lehrkr&amp;auml;ften versteckter Unmut herauszuh&amp;ouml;ren, dass f&amp;uuml;r qualit&amp;auml;tsvolle, aktuelle Lernmittel nicht mehr ausreichend gesorgt wird: Nur allzu oft ist eine f&amp;uuml;r den Unterricht wichtige DVD f&amp;uuml;r unsere Schulen &amp;uuml;berhaupt nicht oder nur als Einzelkopie greifbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unmittelbarer Praxiserfahrung &amp;#8211; scheint es mir, dass wir Sch&amp;uuml;ler und Lehrer allzu oft ins Internet schicken, vergleichbar einem Gang in einen gro&amp;szlig;en Bahnhofs-Kiosk, um sie dort lediglich nur wenig n&amp;uuml;tzliche Kleinigkeiten finden zu lassen.&lt;br /&gt;
Dabei ist der Markt der Bildungsmedien voller zielgerichteter guter Angebote, die zweifellos wie Computer-Hardware Finanzen erfordern. Ich meine hochwertige Medieninhalte, die meist nicht so schnell veralten und nicht wie ausgeleierter Technik-Schrott innerhalb weniger Jahre entsorgt werden m&amp;uuml;ssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht k&amp;ouml;nnen meine zugespitzten, in der Sache aber von Jahr zu Jahr zutreffenderen Anmerkungen dazu beitragen, einmal eine grundlegende Diskussion &amp;uuml;ber eine planvolle und ausgewogene Ressourcen-Verteilung sowohl auf Medientechnik und als auch auf kostenpflichtige Medieninhalte zu beginnen.</description>
    <dc:creator>Medienfachbuero</dc:creator>
    <dc:subject>Schule</dc:subject>
    <dc:date>2007-03-19T12:39:19Z</dc:date>
  </item> 


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