BildungsBlog
Community-Weblog rund um Bildung, Lernen und Lehren.
 
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Rubrik: Schule   [Alle Rubriken]  
Liebe Grundschulpädagoginnen und Grundschulpädagogen,

nach erfolgreicher Pilotphase wird der BildungsCent e.V. gemeinsam mit der
Kinderrechtsorganisation Save the Children im neuen Schuljahr 2009/10 das
SchulCoach–Programm Mitwirkung in Sicht für Grundschulen fortführen. Das
Programm dient dazu, Kompetenzen frühzeitig bei Kindern zu fördern, die dazu beitragen, soziales Verantwortungsbewusstsein auszubilden, sich kooperations- und teamfähig zu entwickeln und Selbstvertrauen zu entfalten. Ziel ist die Entwicklung einer beteiligungs- und
anerkennungsfreundlichen Schulkultur durch Stärkung des Lernfeldes Partizipation und seiner positiven Potentiale. Mitwirkung in Sicht fördert darüber hinaus die Motivation und Bereitschaft von Schulleitung und Lehrerschaft, dieses wichtige Thema als Chance für die schulische Qualitätsentwicklung zu begreifen.
Ein SchulCoach arbeitet für einen Zeitraum von ca. vier Monaten an einem konkreten Projekt mit Ihrer Schule, um entsprechend der jeweiligen Möglichkeiten und Bedürfnisse Chancen und Spielräume zur Partizipationsförderung zu entfalten oder auszubauen. Persönliches Fachwissen, die gemeinsame Erfahrung aus etlichen Projekten an anderen Schulen und die Unterstützung durch den BildungsCent e.V. bieten dem SchulCoach eine stabile Basis für eine kompetente Begleitung bei der Umsetzung der
Projektziele. Darüber hinaus hilft der SchulCoach beim Aufbau von Netzwerken sowie bei der Verbesserung der internen Kommunikation.

Voraussetzungen für die Zusammenarbeit:
1. Die Schulleitung unterstützt das Projekt. Es existiert ein Team, das mit dem
SchulCoach zusammen arbeitet.
2. Das Team hat angemessen Zeit, mit dem SchulCoach zusammen zu arbeiten. Treffen
sollten ca. 1x pro Woche stattfinden.

Wie können Sie am Programm Mitwirkung in Sicht teilnehmen?
Ihrer Schule entstehen durch die Kooperation mit dem BildungsCent e.V. keine
Kosten für die Teilnahme an dem Programm. Die Teilnahme erfordert allerdings eine
engagierte Mitarbeit seitens Ihrer Schule.

Bewerben Sie sich bitte bis zum 31. Juli 2009.

Weitere Informationen zum Programm
und die Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage unter der Seite
www.bildungscent.de/mis_aktuell.html.

Persönlich gibt Ihnen Ulrike Osang gern
unter 030 / 4393 3030 oder per E-Mail uosang@bildungscent.de Auskunft.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Nehmen Sie teil an unserem Programm zur gesunden Ernährung, ausreichend Bewegung und Entspannung an der Schule!

Das Programm Schule in Bewegung fördert die Etablierung optimaler Rahmenbedingungen für gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung und Ruhe/ Entspannung im Schulalltag. Dafür unterstützt ein SchulCoach des BildungsCent e.V. die Schule vier Monate lang bei notwendigen, geplanten Veränderungen.

Die Zusammenarbeit mit einem externen SchulCoach ermöglicht ein sehr individuelles, auf die Bedürfnisse Ihrer Schule zugeschnittenes Vorgehen. Dafür erarbeitet der SchulCoach gemeinsam mit Ihnen, mit den Eltern und ggf. außerschulischen Kooperationspartnern ein Konzept, das Ihrer Schule Entwicklungsmöglichkeiten und sinnvolle Schritte hin zu einer gesunden Schule aufzeigt. Alle SchulCoaches arbeiten mit dem projektübergreifenden Ziel, die schulindividuellen Maßnahmen in die Schulprogrammentwicklung einzubinden.

Mit der Erfahrung aus 200 erfolgreich durchgeführten Projekten bietet der BildungsCent e.V. sein SchulCoach-Programm Schule in Bewegung erneut im Schuljahr 2009/2010 an. Teilnehmen können alle Schulen in Nordbayern, Sachsen, Thüringen, dem nördlichen Baden-Württemberg sowie im gesamten norddeutschen Raum.

Die Projekte starten im September/Oktober 2009.


Wie funktioniert das Programm Schule in Bewegung?

Ein SchulCoach unterstützt Ihre Schule vier Monate bei der Planung und Umsetzung von Projekten und nachhaltigen Veränderungsmaßnahmen im Bereich „gesunde Ernährung“ und „ausreichend Bewegung und Ruhe/Entspannung“.

1. Zu Beginn seines Einsatzes analysiert der SchulCoach gemeinsam mit Ihnen anhand einer umfangreichen Checkliste die Ist-Situation der Schule. Der Fragebogen erfasst die schulischen Rahmenbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten schulischer Konzeptarbeit im Bereich „Gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung/Entspannung“.

2. Auf Basis dieser Analyse entwickelt der SchulCoach zusammen mit dem Projektteam Ideen und Entwicklungsziele für die Schule. Diese werden in konkreten Maßnahmen festgeschrieben. Die einzelnen Ziele und Maßnahmen sind auf die individuellen Anforderungen Ihrer Schule zugeschnitten.

3. Gegen Ende des SchulCoach-Einsatzes planen SchulCoach und Schulteam gemeinsam, wie die Projektarbeit fortgeführt, in dem Schulalltag verankert und weiter entwickelt werden kann. In einer ausführlichen Projektdokumentation, die der SchulCoach für die Schule erstellt, erhält die Schule abschließend einen guten Überblick über den Projektverlauf mit Hinweisen und Informationen für die weitere Projektarbeit.


Wichtige Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit:

1. Es existiert ein Team, das mit dem SchulCoach zusammen arbeitet.
2. Das Team hat ausreichend Zeit, mit dem SchulCoach zusammen zu arbeiten. Treffen sollten ca. 1x pro Woche stattfinden.


Wichtige Hinweise zur Teilnahme am Programm

Ihre Anmeldung am SchulCoach-Programm Schule in Bewegung zeugt von Ihrer Bereitschaft, aktiv Veränderungsprozesse an Ihrer Schule anzustoßen. Daher gehen wir davon aus, dass Ihre Schule in den vier Monaten die Beratung und Begleitung des SchulCoaches nutzt, um ein konkretes Projekt (oder mehrere) zur Verbesserung der Ernährungs- und/oder Bewegungsangebote in Ihrer Schule umzusetzen und nachhaltig in den Schulalltag zu integrieren.

Eine erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung des Projektes gelingt, wenn Ihre Schule für die Zusammenarbeit mit dem SchulCoach ein Projektteam gründet. Dieses sollte aus Lehrerinnen und Lehrern, ggf. Eltern und/oder Schülerinnen und Schülern sowie ggf. der Schulleitung bestehen. Regelmäßige Treffen mit dem SchulCoach und die gemeinsame Arbeit an den Projektzielen sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg der Zusammenarbeit.

Der Weg hin zu einer Gesunden Schule ist lang. Veränderungen im schulischen Alltag müssen von allen Beteiligten der Schulgemeinschaft mitgetragen werden, um auch wirklich nachhaltig etabliert zu werden. Daher ist es wichtig, dem SchulCoach auch die Möglichkeit zu geben, sich in die Schulgemeinschaft zu integrieren und – je nach Projektphase und –bedarf – auch unterschiedliche Personen der Schulgemeinschaft in die Projektarbeit aufzunehmen.

Beachten Sie bitte, dass der SchulCoach an Ihrer Schule v. a. konzeptionell tätig ist und keine finanziellen Mittel zur Verfügung stellen kann. Der SchulCoach kann Sie jedoch dabei unterstützen, Maßnahmen für ein sinnvolles Fundraising einzuleiten.
Eine aufgeschlossene und motivierte Mitarbeit der gesamten Schulgemeinschaft ist daher für das Gelingen der angestrebten Veränderungen sehr wichtig!


Bitte beachten Sie im Vorfeld Ihrer Anmeldung:

o Schulleitung und Kollegium stimmen gemeinsam über die Bewerbung am SchulCoach-Programm Schule in Bewegung ab. Die Bereitschaft an einer aktiven Mitarbeit in einem Team, das sich ca. 1x die Woche trifft, sollte schon hier geklärt sein.

o Sollte Ihre Bewerbung erfolgreich sein, werden Sie Mitte Juli (ggf. auch Anfang August) eine Zusage zur Teilnahme am Programm erhalten. Mögliche Teammitglieder sollten jetzt informiert werden und sich zusammen finden.

o Für die Zusammenarbeit mit dem SchulCoach sind pro Woche mindestens ein bis zwei Stunden einzuplanen.

o Darüber hinaus wäre die Integration von Hausmeister und Eltern in Ihre Vorbereitungen sinnvoll.


Wie können Sie am Programm Schule in Bewegung teilnehmen?
Bewerben Sie sich bis zum 24. Juni 2009 unter www.bildungscent.de/sib_teilnahme.html. Ihrer Schule entstehen durch die Kooperation des BildungsCent e.V. mit der EDEKA mbH keine Kosten für die Teilnahme an dem Programm. Die Teilnahme erfordert allerdings eine engagierte Mitarbeit seitens Ihrer Schule. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung erfahren Sie auf unserer Internetseite unter www.bildungscent.de oder telefonisch unter 030 / 4393 3045.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Das Team von Schule in Bewegung


BildungsCent e.V. ― Am Borsigturm 100 ― 13507 Berlin ― Tel.: 030/4393 3045 ― info(at)bildungscent.de


Manchen Schülern fällt das Mitkommen im Unterricht gar nicht so einfach. Manchmal klappt es einfach nicht, man braucht Nachhilfe. Eine gute Hilfe bietet das ABACUS Nachhilfeinstitut, welches Niederlassungen in verschiedenen Städten hat, unter anderem auch für Uetersen. Das Abacus Institut bietet alle Arten von Unterrichtfächern in Einzelnachhilfe zu Hause an. Zum Beispiel Deutsch, Englisch und Mathe.
Das Konzept des Abacus Nachhilfeinstituts ist sehr sozial. Auf freundliche und kompetente Weise werden Schüler an schwierigem Lehrstoff herangeführt, welchen sie im Unterricht nicht ganz verstanden haben.
Durch die Nachhilfe in Uetersen erhält ein Schulkind alles Nötige, um im Schulunterricht zu bestehen. Uns hats geholfen!

Noch immer können sich deutsche Schulen um 500 Euro Fördergeld für klimaschonende Maßnahmen bewerben.
Seit Ende 2008 läuft das Programm Aktion Klima!, das bundesweit 1.000 Schulen bei Klimaschutz uns CO2-Reduktion unterstützt. In Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium setzt der BildungsCent e.V. das Programm um, indem Schulen für das Thema Klimaschutz sensibilisiert werden und ihren Schulalltag klimafreundlicher gestalten sollen.
Die ersten 500 Schulen erhielten darüber hinaus je eine KlimaKiste. Die Kiste enthält unterschiedliche Geräte und Instrumente, Begleit- und Informationsmaterialien. Mit den Geräten ist es möglich, den Ressourcenverbrauch zu messen.
Die Materialien geben vielfältige Anregungen, das Themenfeld in den pädagogischen Kontext zu integrieren. Diese Geräte werden nun zwischen Flensburg und Konstanz an den teilnehmenden Schulen, vor allem im naturwissenschaftlichen Unterricht, eingesetzt, um den Themenkomplex Klimaschutz anschaulich darzustellen.
Auch die SchulgartenKisten, mit der die Schulen der Aktion Klima! eine Art Starter-Kit für ihren Schulgarten erhielten, war heiß begehrt. Die 580 Kisten mit einheimischen Wildplanzen waren innerhalb weniger Tage alle vergeben.

Doch für Fördergelder können sich die Schulen weiterhin bewerben.

Mehr Informationen unter: http://klima.bildungscent.de

Der Kinderfilm STELLA UND DER STERN DES ORIENTS startet am 25. Dezember in den deutschen Kinos und wird schon jetzt von FOCUS SCHULE als „Bester Weihnachtsfilm des Jahres!“ betitelt. Es ist eine Geschichte über kleine Detektive, große Abenteuer und eine aufregende Zeitreise in die Vergangenheit.

Auf der Homepage des farbfilm verleihs steht neben Plakat- und Bildmotiven auch kostenfreies Schulmaterial zum Download bereit (http://www.farbfilm-verleih.de/filme/stella.html), das in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Jugend und Film e.V. erstellt wurde. Die Ausarbeitungen zum Film sind für die Fächer Deutsch, Geschichte, Sachunterricht, Geschichte/Sozialkunde und Kunst unter den Stichworten Familie, Freundschaft, Abenteuer, Geschlechterrollen, soziale Rolle von Mädchen und Frauen, Technikgeschichte, Industrialisierung und Filmanalyse gedacht. Das Material enthält die Geschichte des Films in 17 Kapiteln und Bildern + Arbeitsvorschlag, Making of, die Familie vor 100 Jahren mit Arbeitsblättern, Abenteurer und Erfinderinnen in der Geschichte sowie die eine Filmanalyse.

Kurzinhalt
Als Stella den Dachboden des alten Hauses ihrer Uroma durchstöbert, findet sie eine magische Pforte in die Vergangenheit. Hundert Jahre zurückversetzt, steht das abenteuerlustige Mädchen plötzlich zwei Kindern gegenüber: ihrer damals noch jungen Uroma Clementine und ihrem Urgroßonkel Gustav. Doch die beiden haben Sorgen: Ihr Vater braucht dringend Geld für die Fertigstellung eines Eisenbahnprojekts und deshalb droht nun sogar der Verlust der geliebten Familienvilla. Dass der vom Onkel versteckte Schatz, der "Stern des Orients“, tatsächlich existieren und sie retten könnte, daran glauben Clementines und Gustavs Eltern nicht. Doch Stella überredet die Geschwister zu einer Schatzsuche. Gut ausgerüstet, machen sich die drei mit Hilfe eines geheimnisvollen Amuletts auf den Weg. Leider haben auch zwei skrupellose Ganoven von dem Schatz gehört. So wird die Suche nach dem „Stern des Orients“ ein spannendes Wettrennen gegen die Zeit. Werden die Kinder die Diebe abschütteln, den "Stern des Orients" finden und die Villa – und Clementines Zukunft – retten können?

Beim 25. INTERNATIONALEM KINDERFILMFESTIVAL CHICAGO 2008 gewann STELLA UND DER STERN DES ORIENTS den Best of Fest Award und den 2. Preis der Kinder-Jury 2008 in der Kategorie Live-action Spielfilm oder Video.

Zum Anlass des 200. Todestages von Joseph Haydn starten der Landesschulrat NÖ und der Stadtschulrat Wien in Zusammenarbeit mit der privaten Bildungsinitiative „Lernen mit Zukunft“ den ersten gemeinsamen Projektwettbewerb. Im Mittelpunkt steht die „KLANGWELT: HAYDN“. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schulbereiche in Niederösterreich und Wien. In Projekten beschäftigen sich die Kinder mit der Musik und dem Umfeld des Komponisten, wie etwa den politischen Kräften, dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben, den anderen kulturellen Strömungen etc.
Wir werden an dieser Stelle laufend über den Projektverlauf berichten
Zeitplan des Schulwettbewerbs
- Nennung der Teilnahme bis 30. November 2008 unter http://haydn.Lmzukunft.at
- Informationsveranstaltungen für Projektleiterinnen im Dezember 2008
- Gruppensupervision Jänner, Februar, März 2009
- Projektzeitraum bis 30. April 2009
- Abgabeschluss ist 2. Mai 2009 (es zählt der Poststempel)
- Siegerfeier am 26. Juni 2009 im Festsaal der Yamaha-Akademie
- Preisverleihung am 29. Juni 2009 im Rahmen der 6. Haydn-Tage im Schloss Rohrau
- Wanderausstellung ab August 2009


Nähere Informationen und das Anmeldeformular auf: http://haydn.Lmzukunft.at

Heute möchte ich ein Themenheft mit interessanten Beiträgen zum Thema Schulverweigerung vorstellen. Weitere Informationen zu diesem Thema findet ihr im unter www.flex-fernschule.de

„THEMA JUGEND“ zum Problemfeld "Schulverweigerung":

Unter der Überschrift „AUF DISTANZ“ dreht sich in der neuesten Ausgabe von THEMA JUGEND Nr. 3/2008 alles um das Problemfeld „Schulverweigerung“. Die Autorinnen und Autoren begeben sich auf Spurensuche und verdeutlichen, welche Notlagen dahinter stecken können, wenn Schüler wiederholt fehlen, und wie fachliche Unterstützung aussehen kann.

Prof. Dr. Karlheinz Thimm gibt dazu in einem einleitenden Artikel grundlegende Informa­tionen über dieses vielschichtige Phänomen. Aus der Sicht von Psychiatrie und Psycho­therapie beschreibt Wolfgang Oelsner die facettenreichen Gründe von Schulangst und Schulphobie. Welche Möglichkeiten der Wandel von der Halbtags- zur Ganztagsschule für das Aufgabenfeld Schulabsentismus bietet, zeigt Dr. Heinrich Ricking auf. Irene Hofmann-Lun vom Deutschen Jugendinstitut erläutert, wie Präventionsmaßnahmen gegen Schul­müdigkeit über Kooperationen und Netzwerke erfolgreich umgesetzt werden können. Die Erfahrungen aus einem solchen Kooperationsprojekt fließen in den Beitrag von Sabine Ader ein, die aufzeigt, was den Blick der unterschiedlichen Beteiligten auf das Thema prägt. Mit dem Projekt „Die 2. Chance“ wird von Josef Faltermeier und Reiner Müller zudem ein großes Modellprojekt, dessen Hintergründe, Entwicklung und zentrale Ergeb­nisse beschrieben. Ergänzt werden diese Artikel durch praktische Hinweise zu Materialien, Büchern und Arbeitshilfen.

THEMA JUGEND kostet 2,-- Euro pro Exemplar zzgl. Versandkosten.
Die Bestllung ist zu richten an:
Kath. LAG Kinder- und Jugendschutz NW e.V.
Salzstraße 8, 48143 Münster
Fon: 0251-54027
Fax: 0251-518609
e-Mail: thema-jugend@t-online.de

Quelle:
Presseinformation der kath. LAG Jugendschutz NRW

Internetlink:
http://www.thema-jugend.de

Erstellt von:
Silke Starke-Uekermann

Habe mich soeben hier registriert und möchte uns als erstes mal kurz vorstellen. "Uns" - das ist das Team der Flex-Fernschule. Was ist das nun wieder? Die Flex-Fernschule hilft jungen Leuten, die - aus welchen Gründen auch immer - einen Schulabschluss bisher versäumt haben, bei der Vorbereitung auf eine Externenprüfung zum Haupt- oder Realschulabschluss. Das ganze kommt aus der Jugendhilfe, genauer gesagt: Aus der Heimerziehung. Ursprünglich ging es darum, Ausreißern aus der Heimerziehung eine Alternative zu bieten. Denn es ist schon sehr bemerkenswert: Fragt man die jungen Leute in solchen Einrichtungen, warum sie da leben, hört man sehr oft die Antwort: Ich mach da meinen Schulabschluss. Das ist denen also wichtig. Wenn sie dann aus anderen - oft gut nachvollziehbaren - Gründen nicht in so einer Einrichtung leben wollen, geht ihnen diese Perspektive leider oft verloren. Also sollte ihnen ein Angebot gemacht werden, zu Hause und mit viel eigenem Einsatz und unter Nutzung von Freunden oder Familie als Lernhelfer, an ihrem Ziel zu arbeiten. Das ganze konnten wir im Rahmen eines Modellprojektes der Bundesregierung von 1998 bis 2001 ausproblieren. Und was soll ich sagen - es funktioniert ganz einfach fantastisch. In diesen 10 Jahren haben mehr als 500 Jugendliche, für die es kaum noch eine schulische Perspektive gab, einen Anschluss mithilfe von Flex geschafft. 350 haben ein Abschlusszeugnis erreicht, etwa 150 fühlten sich wieder ermutigt, in eine Regelschule zurück zu kehren. Die Zielgruppe hat sich in dieser Zeit erweitert: Junge Menschen mit Autismus oder AD(H)S, Jugendliche mit Angstproblemen, aggressive oder in ihrer Gruppenfähigkeit Jugendliche, von der Schule enttäschte junge Leute und sogenannte "Schulverweigerer", kranke Jugendliche und solche, die über Maßnahmen des Jugendamtes individuell betreut werden, kurzum: Junge Menschen, die nicht in einer Schule lernen (können).
Wie wir arbeiten, könnt Ihr am besten direkt auf unserer Homepage erfahren: www.flex-fernschule.de
Hier möchte ich mich ganz einfach an Diskussionen rund um das Thema Bildung beteiligen und unsere Erfahrungen und Sichtweisen beitragen. Auf unserer Website haben wir ebenfalls einen Blog eingerichtet, in dem passende Beiträge oder Kommentierungen unserer Beiträge willkommen sind.
An dieser Stelle vielleicht noch einige "Ergebnisse" in Form von Einsichten aus dem, was wir hier rund um unsere Arbeit erfahren dürfen:
Junge Menschen wollen lernen! Dazu sind sie schon von Natur aus ganz einfach angelegt und sie tun es auch ganz unabhängig von dem, was "wir Erwachsenen" ihnen anbieten pausenlos. Wenn wir Einfluss auf das nehmen wollen, was sie lernen, müssen wir ihr Interesse dafür gewinnen und unsererseits Interesse an dem zeigen, was für sie wichtig ist.
Schule ist insoweit eine Ausnahmeveranstaltung, als die Lerninhalte wenig diskutierbar sind. Über die Art der Vermittlung lässt sich freilich trefflich diskutieren. Klar ist aber, dass die jungen Leute diesen Deal akzeptieren: Schulabschluss als Eintrittskarte zu weiteren Perspektiven gibt es nur gegen die Bereitschaft, sich die vorgegebenen Inhalte (wenigstens bis zu den Prüfungen) einzuverleiben, um sie dann zu reproduzieren. Diese Bereitschaft lässt sich ziemlich strapazieren, so dass "Schule" auch dann noch einigermaßen funktioniert, wenn der Unterricht uninspiriert und wenig attraktiv dargeboten wird. Wir selbst - ohne unsere Leistung unter den Scheffel zu stellen - sind dafür ein lebendiger Beweis. Ein Schulabschluss ist den jungen Leuten verdammt wichtig. Er ist so etwas, wie eine zivilisatorische Form der Initiation. Entsprechend entsteht ein Gefühl des Ausgeschlossen seins, wenn ein Abschluss nicht erreicht wird.
Wenn junge Leute das Ziel, einen Schulabschluss zu erreichen, aufgegeben haben, hatten sie - subjektiv - in der Regel wichtige Gründe dafür. Wenn es gelingt, diese Hinderungsgründe zu beseitigen, erlebt man entsprechend dankbare und motivierte junge Leute, die am Ende stolz und glücklich sind, "es" entgegen aller Unkenrufe und eigener Zweifel doch noch geschafft zu haben.
Fazit: Der Sündenfall ist es, die jungen Leute einfach falle zu lassen. Das geschieht in einem System, das Leistungsschwäche vorwiegend durch "Abschulen" sanktioniert und viel zu wenig unterstützt und in einem Zuständigkeitsgerangel zwischen Schule, Jugendhilfe, Arbeitsverwaltung und Gesundheitsbereich viel zu schnell. Und niemand will es gewesen sein und oft genug bekommt es bereits gar keiner mehr mit. Viel zu tun ....

Das Fach Deutsch zählt neben Sport, sicher zu einem der meist genannten Lieblingsfächer in der Schule. Doch bei einem Thema graust es selbst den Spezialisten. Sogar Lehrer kommen nicht selten bei dieser Literaturgattung in Verlegenheit und Erklärungsnot. Die Rede ist selbstverständlich vom Teilgebiet der Lyrik, die sich schulisch gesehen, vom Barock bis hin zur Gegenwartslyrik bewegt. So lassen sich die Probleme auf den ersten Blick relativ leicht in Literaturepochen abstecken. Simpel gesagt: Es beginnt bei Altmeister Andreas Gryphius (siehe auch: Es ist alles Eitel) und endet bei der Liebeslyrikerin Ulla Hahn. Dazwischen liegen noch so ungefähr zehn weitere Epochen, die jedem Schüler die Tinte im Füller gefrieren lässt. Eine Gedichtsbesprechung erweißt sich heutzutage als äußerst diffizil, weil neben den epochentypischen Merkmalen auch Autoren-spezifische Deutungshypothesen, neben der eigentlichen Gedichtinterpretation, herausgearbeitet werden müssen. Eine textbezogene Bearbeitung der Hinter- und Vordergründe ist also nötig, damit das Gespür für Lyrik geschärft werden kann. Die enge Absteckung des Lehrplans lässt heutzutage leider nicht mehr all zu viel Platz für Geschwafel zu, was dem natürlichen Verständnis für Lyrik leider nicht zu Gute kommt. In diesem Sinne bleibt nur zu hoffen, dass sich das Ministerium bald etwas einfallen lässt, um die allgemeine Hektik etwas zu entzerren.

G. Heine

Das neue Fortbildungskonzept: Interkulturelle Themen spielen im Schulalltag eine immer größere Rolle und auf die damit verbundenen Herausforderungen sind Lehrkräfte oft nur unzureichend vorbereitet. Ein neues Fortbildungskonzept des Seminarzentrums des Instituts für interkulturelle Didaktik in Göttingen unterstützt Lehrer dabei, interkulturelle Schwierigkeiten und Konflikte in der Schule zu meistern. Im Rahmen einer 2-tägigen Fortbildung können Lehrer ihre interkulturelle Kompetenz und Konfliktlösefähigkeit erweitern und umfangreiche Anregungen für den Unterricht gewinnen.

Die Ziele der Fortbildung:
Die Fortbildung soll Lehrer dazu befähigen, bei ihren Schülern die Wahrnehmung und Akzeptanz kultureller Differenz zu fördern, Werte zu vermitteln und interkulturelle Handlungs- und Konfliktlösekompetenz aufzubauen.

Lehrer in ihrer Funktion als Multiplikator und Vorbild müssen selbst über die notwendigen interkulturel-len Kompetenzen sowie fundiertes Wissen über das Thema Kultur verfügen, um diese weitergeben und gleichzeitig selbst interkulturelle Probleme bewältigen zu können.

Die Bereitstellung umfangreicher Methoden und Materialien, um das Thema Kultur und Interkulturalität in den Unterricht zu integrieren, bildet ein weiteres zentrales Ziel der Fortbildung.

http://www.ikud-seminare.de


 
 
 
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