Rubrik: Schule [Alle Rubriken]
Bis zum 8. April 2008 können Lehrkräfte aller Schulen des Sekundarbereichs (ab Klasse 5) sich noch zum Lehrerwettbewerb "Unterricht innovativ" anmelden! Die Frist für die Einreichung der vollständigen Bewerbungsunterlagen ist der 20. Juni 2008.
Ausgezeichnet werden fächerübergreifende innovative Unterrichtsprojekte, dieses Jahr gibt neben einem Sonderpreis für Junge Lehrkräfte auch einen Sonderpreis - gestiftet vom DFB - für Unterrichtsprojekte, die das Thema Fußball integrieren.
Weitere Informationen finden sich auf der Webseite www.unterricht-innovativ.de
Ausgezeichnet werden fächerübergreifende innovative Unterrichtsprojekte, dieses Jahr gibt neben einem Sonderpreis für Junge Lehrkräfte auch einen Sonderpreis - gestiftet vom DFB - für Unterrichtsprojekte, die das Thema Fußball integrieren.
Weitere Informationen finden sich auf der Webseite www.unterricht-innovativ.de
Seit dem Jahr 2000 im Internet vertreten, bietet NachhilfeNET.de Eltern und Schülern die Möglichkeit, kostenlos und ohne Registrierung einen passenden Nachhilfelehrer zu finden. So einfach gehts
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Für Schulprobleme ist es inzwischen gute Tradition geworden, vonseiten kompetenter Psychologen Beratungsleistungen am Telefon zanzubieten. In Köln startet das so genannte "Zeugnistelefon" unter 0221 / 221 - 29050 wieder am 18. und 21. Januar seinen Beratungsservice.
Weitere Einzelheiten zu diesem Thema finden Sie auf: Köln Nachrichten
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OnlineMathe.de ist ein Internet-Forum für Schüler und Studenten. Es ist kein Standard-Forum, das mathematische Themen behandelt, sondern wurde speziell auf die Notwendigkeiten eines Mathe-Forums hin entwickelt.
So werden Funktionen und andere mathematische Zeichen im Text nicht mit kryptischen Zeichen, sondern mit richtigen mathematischen Symbolen angezeigt. Die Eingabe der Formeln funktioniert mit einem Formeleditor, ähnlich dem Formeleditor von Microsoft Word.
Das Forum ist daher besonders für Schüler geeignet, da die Probleme bei der Eingabe der Frage entfallen.
Das ganze Forum ist aufgebaut wie ein Chat. Wird eine neue Frage oder Antwort eingetragen, so muss die Seite nicht erst neu aufgerufen werden bis diese angezeigt wird, die Frage bzw. Antwort erscheint sofort.
Neuerdings können auch mathematische Zeichnungen
zu den Beiträgen hinzugefügt werden und Funktionen gezeichnet werden.
Mir hat OnlineMathe.de bereits in der Schule sehr geholfen und ich bin auch im Studium oft im Forum.
Mein Tipp: http://www.onlinemathe.de
So werden Funktionen und andere mathematische Zeichen im Text nicht mit kryptischen Zeichen, sondern mit richtigen mathematischen Symbolen angezeigt. Die Eingabe der Formeln funktioniert mit einem Formeleditor, ähnlich dem Formeleditor von Microsoft Word.
Das Forum ist daher besonders für Schüler geeignet, da die Probleme bei der Eingabe der Frage entfallen.
Das ganze Forum ist aufgebaut wie ein Chat. Wird eine neue Frage oder Antwort eingetragen, so muss die Seite nicht erst neu aufgerufen werden bis diese angezeigt wird, die Frage bzw. Antwort erscheint sofort.
Neuerdings können auch mathematische Zeichnungen
zu den Beiträgen hinzugefügt werden und Funktionen gezeichnet werden.
Mir hat OnlineMathe.de bereits in der Schule sehr geholfen und ich bin auch im Studium oft im Forum.
Mein Tipp: http://www.onlinemathe.de
Die Pisa-Studie versucht die Leistungsfähigkeit und Qualität von Schulsystemen verschiedener Länder miteinander zu vergleichen. Alle drei Jahre führt die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) Tests in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften durch, an denen mehrere Tausend Schüler im Alter von 15 Jahren teilnehmen. Im Jahr 2000 wurde die erste Pisa-Studie erstellt; die neuesten Daten stammen von 2006 und wurden in 57 Ländern an 230 Schulen gesammelt, im Mittelpunkt stehen naturwissenschaftliche Kompetenzen der Schüler. Weltweit arbeiten 300 Wissenschaftler und ihre Mitarbeiter daran, Testaufgaben zu erstellen und die Ergebnisse der Tests auszuwerten.
Offiziell werden die neuesten Pisa-Ergebnisse erst am kommenden Dienstag von der OECD bekannt gegeben. Durch Indiskretionen einer spanischen Lehrerzeitung sind bereits einige Ergebnisse in die Öffentlichkeit gelangt. Danach schnitten die deutschen Schüler mit einem 13. Platz unter 57 Teilnehmerländern sehr passabel ab.
Kaum waren Teile der Pisa-Studie bekannt und eine ganz vage gehaltene Äußerung von Andreas Schleicher, dem Pisa-Koordinator der OECD, veröffentlicht, meldeten sich schon die konservativsten deutschen Bildungspolitiker zu Wort. Der niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann will aus zukünftigen Pisastudien aussteigen. Annette Schavan, die deutsche Bundesbildungsministerin, glaubt, dass Andreas Schleicher der OECD schade und ein schlechter Berater der Mitgliedsländer sei, im Klartext : Schavan verlangt, dass ihn die OECD rausschmeißt.
Hintergrund der Anfeindungen ist nicht die Tatsache, dass Schleicher ganz vorsichtig davor gewarnt hat, die jetzigen Ergebnisse mit älteren ohne Vorbehalte zu vergleichen. Der Grund für die rüden Angriffe ist, dass der studierte Mathematiker und Physiker in der Vergangenheit immer wieder auf die gravierenden Mängel des dreigliedrigen Schulsystems in Deutschland hingewiesen hat.
Dabei steht der OECD-Mitarbeiter Schleicher mit seiner Kritik am deutschen Schulsystem keineswegs alleine. Immer mehr Wissenschaftler und Bildungspolitiker, Schulpraktiker (Lehrer und Rektoren) und Eltern verlangen eine grundsätzliche Reform des dreigliedrigen Schulsystems. Es selektiere, so heißt es, Schüler viel zu früh (am Ende der 4. Klasse im Alter von zehn Jahren) und führe zu einer systematischen Benachteiligung von Kindern aus sozial schwachen Schichten und Migrantenfamilien.
Schleicher hat diese Benachteiligung am eigenen Leib erfahren : Am Ende seiner Grundschulzeit erhielt er zunächst keine Empfehlung fürs Gymnasium; später schaffte er den Sprung ans Gymnasium doch noch und legte seine Reifeprüfung mit einer Note von 1,0 ab.
Es gibt Schüler, die von ihrem Lehrer eine schlechte Zensur erhalten, und daraufhin den Lehrer attackieren, indem sie ihm Parteilichkeit oder Inkompetenz vorwerfen. Die Ursache für ihre schlechte Benotung suchen sie zuletzt bei sich selbst. Von einer Bundesbildungsministerin erwarte ich, dass sie sich nicht benimmt wie eine Schülerin, die ihren charakterlichen Reifungsprozess noch lange nicht abgeschlossen hat. Ist diese Erwartung zu hoch?
Erhält Annette nun wegen Undiszipliniertheit eine Stunde Arrest?
Offiziell werden die neuesten Pisa-Ergebnisse erst am kommenden Dienstag von der OECD bekannt gegeben. Durch Indiskretionen einer spanischen Lehrerzeitung sind bereits einige Ergebnisse in die Öffentlichkeit gelangt. Danach schnitten die deutschen Schüler mit einem 13. Platz unter 57 Teilnehmerländern sehr passabel ab.
Kaum waren Teile der Pisa-Studie bekannt und eine ganz vage gehaltene Äußerung von Andreas Schleicher, dem Pisa-Koordinator der OECD, veröffentlicht, meldeten sich schon die konservativsten deutschen Bildungspolitiker zu Wort. Der niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann will aus zukünftigen Pisastudien aussteigen. Annette Schavan, die deutsche Bundesbildungsministerin, glaubt, dass Andreas Schleicher der OECD schade und ein schlechter Berater der Mitgliedsländer sei, im Klartext : Schavan verlangt, dass ihn die OECD rausschmeißt.
Hintergrund der Anfeindungen ist nicht die Tatsache, dass Schleicher ganz vorsichtig davor gewarnt hat, die jetzigen Ergebnisse mit älteren ohne Vorbehalte zu vergleichen. Der Grund für die rüden Angriffe ist, dass der studierte Mathematiker und Physiker in der Vergangenheit immer wieder auf die gravierenden Mängel des dreigliedrigen Schulsystems in Deutschland hingewiesen hat.
Dabei steht der OECD-Mitarbeiter Schleicher mit seiner Kritik am deutschen Schulsystem keineswegs alleine. Immer mehr Wissenschaftler und Bildungspolitiker, Schulpraktiker (Lehrer und Rektoren) und Eltern verlangen eine grundsätzliche Reform des dreigliedrigen Schulsystems. Es selektiere, so heißt es, Schüler viel zu früh (am Ende der 4. Klasse im Alter von zehn Jahren) und führe zu einer systematischen Benachteiligung von Kindern aus sozial schwachen Schichten und Migrantenfamilien.
Schleicher hat diese Benachteiligung am eigenen Leib erfahren : Am Ende seiner Grundschulzeit erhielt er zunächst keine Empfehlung fürs Gymnasium; später schaffte er den Sprung ans Gymnasium doch noch und legte seine Reifeprüfung mit einer Note von 1,0 ab.
Es gibt Schüler, die von ihrem Lehrer eine schlechte Zensur erhalten, und daraufhin den Lehrer attackieren, indem sie ihm Parteilichkeit oder Inkompetenz vorwerfen. Die Ursache für ihre schlechte Benotung suchen sie zuletzt bei sich selbst. Von einer Bundesbildungsministerin erwarte ich, dass sie sich nicht benimmt wie eine Schülerin, die ihren charakterlichen Reifungsprozess noch lange nicht abgeschlossen hat. Ist diese Erwartung zu hoch?
Erhält Annette nun wegen Undiszipliniertheit eine Stunde Arrest?
Meist ohne große Diskussionen wird Schulen - mit hohen Schülerzahlen und ausgedehnten Gebäudekomplexen - ein auskömmlicher Kreis von Verwaltungsangestellten zur Seite gestellt.
Aber wie steht es mit der Einsicht in die Notwendigkeit, nicht-lehrendes Beratungs- und Betreuungspersonal zusätzlich für schulische Lernprozesse einzusetzen?
Werden neben Psychologen vielleicht auch informationsgeübte Kräfte wie Bibliothekare / Mediothekare auf dem Stellenplan einer großen Schule geführt? Gewissermaßen als personelle Zutaten für eine wirksame Lern- und Lehrorganisation, die auf dem Feld des Selbstlernens mehr individuelle Unterstützung bietet.
Leider sucht man diese Berufsgruppen auch in großen schulischen Einrichtungen meist vergeblich.
Gerade dieses Defizit legt - angesichts immer neuer Studien, die im Grunde anhaltend noch keine durchgreifenden positiven Schulveränderungen aufzeigen können – eine Schwachstelle effektiven schulischen Lernens offen.
Was lässt viele Schulen - besonders im lernorganisatorischen Bereich - auf dem fast immer gleichen Stand verharren? An reformierten Lehrplänen und zeitgemäß fortgebildeten Lehrkräften kann es in vielen Fällen nicht liegen, dass die innere schulische Lernstruktur seltsam starr und wenig zukunftstauglich anmutet.
Schulzeiten wechseln sich mit Ferienzeiten ab und viele Unzulänglichkeiten fangen im Schulalltag infrastrukturell immer wieder von vorne an. Von Lehrkräften angedachte Umorganisation des schulischen Lernalltags unterbleibt wegen chronischen Zeitmangels der Unterrichtenden.
Ganz praktisch zu verändernde Lernarrangements wie besonders die fortlaufende Dokumentation und Präsentation von hinzukommenden Lehr- und Lernmaterialien scheitern ganz einfach am saisonbetonten knappen Arbeitszeitbudget von Lehrkräften.
Diese allein können aus eigener Kraft gerade jene infrastrukturell wirkungsvollen Veränderungen und Aktualisierungen nicht schaffen, die Schulen heute dringend brauchen, um individuelles Lernen unabhängig vom Elternhaus erfolgreich zu gestalten und damit gleichzeitig an die Bedürfnisse der heutigen multimedialen Wissensgesellschaft heranführen.
Erfolgreiche tiefergehende Lernprozesse verspricht - neben der Pflege der psychosozialen Bereitschaft, verträglich miteinander zu lernen, besonders die reflektierte Form der Wissensorganisation in einem Schulbetrieb.Sie macht gewissermaßen den Rohstoff des Lernens handhabbar und bereitet das Wissen für den Transfer in die Köpfe der Lernenden vor – multimedial aufgefächert und zugleich medienintegrativ konzipiert:
►MedienPakete aus Offline + Online-Medien (Print – Audio – Video).
Nicht zuletzt in Lernprozesse involvierte WissensManagerInnen können - neben den Unterrichtenden - erst die Voraussetzungen für eine zeitgemäße Schule schaffen, die nicht länger nur konservierend auf zeitlose Gewissheiten (Schulbücher etc.) baut, sondern die die ganze Welt der Informationen erschließt, didaktisch aufbereitet und diese wie selbstverständlich in den Lernalltag integriert.
© 2007 Raimond Schmahl, Leverkusen www.medien-fuer-LEV.de
Aber wie steht es mit der Einsicht in die Notwendigkeit, nicht-lehrendes Beratungs- und Betreuungspersonal zusätzlich für schulische Lernprozesse einzusetzen?
Werden neben Psychologen vielleicht auch informationsgeübte Kräfte wie Bibliothekare / Mediothekare auf dem Stellenplan einer großen Schule geführt? Gewissermaßen als personelle Zutaten für eine wirksame Lern- und Lehrorganisation, die auf dem Feld des Selbstlernens mehr individuelle Unterstützung bietet.
Leider sucht man diese Berufsgruppen auch in großen schulischen Einrichtungen meist vergeblich.
Gerade dieses Defizit legt - angesichts immer neuer Studien, die im Grunde anhaltend noch keine durchgreifenden positiven Schulveränderungen aufzeigen können – eine Schwachstelle effektiven schulischen Lernens offen.
Was lässt viele Schulen - besonders im lernorganisatorischen Bereich - auf dem fast immer gleichen Stand verharren? An reformierten Lehrplänen und zeitgemäß fortgebildeten Lehrkräften kann es in vielen Fällen nicht liegen, dass die innere schulische Lernstruktur seltsam starr und wenig zukunftstauglich anmutet.
Schulzeiten wechseln sich mit Ferienzeiten ab und viele Unzulänglichkeiten fangen im Schulalltag infrastrukturell immer wieder von vorne an. Von Lehrkräften angedachte Umorganisation des schulischen Lernalltags unterbleibt wegen chronischen Zeitmangels der Unterrichtenden.
Ganz praktisch zu verändernde Lernarrangements wie besonders die fortlaufende Dokumentation und Präsentation von hinzukommenden Lehr- und Lernmaterialien scheitern ganz einfach am saisonbetonten knappen Arbeitszeitbudget von Lehrkräften.
Diese allein können aus eigener Kraft gerade jene infrastrukturell wirkungsvollen Veränderungen und Aktualisierungen nicht schaffen, die Schulen heute dringend brauchen, um individuelles Lernen unabhängig vom Elternhaus erfolgreich zu gestalten und damit gleichzeitig an die Bedürfnisse der heutigen multimedialen Wissensgesellschaft heranführen.
Erfolgreiche tiefergehende Lernprozesse verspricht - neben der Pflege der psychosozialen Bereitschaft, verträglich miteinander zu lernen, besonders die reflektierte Form der Wissensorganisation in einem Schulbetrieb.Sie macht gewissermaßen den Rohstoff des Lernens handhabbar und bereitet das Wissen für den Transfer in die Köpfe der Lernenden vor – multimedial aufgefächert und zugleich medienintegrativ konzipiert:
►MedienPakete aus Offline + Online-Medien (Print – Audio – Video).
Nicht zuletzt in Lernprozesse involvierte WissensManagerInnen können - neben den Unterrichtenden - erst die Voraussetzungen für eine zeitgemäße Schule schaffen, die nicht länger nur konservierend auf zeitlose Gewissheiten (Schulbücher etc.) baut, sondern die die ganze Welt der Informationen erschließt, didaktisch aufbereitet und diese wie selbstverständlich in den Lernalltag integriert.
© 2007 Raimond Schmahl, Leverkusen www.medien-fuer-LEV.de
Die Zukunft des Landes sitzt wieder, nach den wohlverdienten Sommerferien, auf der Schulbank und wir Eltern hoffen, dass das Schuljahr 2007/2008 für unsere Sprösslinge ein erfolgreiches und problemloses Jahr wird.
Die Tageszeitungen sind momentan voll beschäftigt mit Fragen zu der Finanzierung vom Transrapid in München. Es herrscht eine vorübergehende bildungspolitische Ruhe – bis die Resultate der PISA – Studie 2006 im Dezember wieder veröffentlicht werden. Dann wird es hektisch und die Klagen um mangelnde Gelder für Bildung werden immer lauter.
Ja, das leibe Geld! Es finden sich schnell 1,85 Mrd. € für eine 37 km lange Prestigestrecke zwischen München und Flughafen Erding. Ja, sogar der Bund ist bereit die Hälfte der Kosten zu übernehmen und der Freistaat Bayern 0,5 Mrd. €.
Eine gute und sinnvolle Investition?
Diese Frage lassen wir heute unbeantwortet, denn die Verantwortlichen des Transrapidprojekts investieren in die Zukunft. Das Projekt sichert Arbeitsplätze und das ist gut so. Doch ist nicht die Bildung der heutigen Kinder, die später einmal die Arbeitsplätze in Anspruch nehmen mindestes genauso wichtig?
Eine Zusammenfassung der PISA- und OECD – Studien zeigt, dass das dreigliedrige Schulsystem Defizite aufweist. Wir können einfach nicht länger warten. Eine Entscheidung zu Gunsten der Kinder muss getroffen werden und eine Reformation des Systems sollte möglichst schnell ausgearbeitet werden.
Vor allem zeigen die Studien eine Zweiteilung der Leistungen. Deutschland hat sehr gute aber eben auch sehr schlechte Schüler. Leider ist das jetzige Schulsystem im Kern ungerecht. Der soziale Hintergrund des Kindes spielt eine entscheidende Rolle was seine Zukunft angeht. Viele Eltern begabter Kinder trauen sich nicht ihr Kind das Gymnasium besuchen zu lassen, da ihre eigene Bildung für eine Unterstützung der Kinder nicht genügt. Die finanziellen Mittel für mögliche Nachhilfe reichen nicht aus. Somit wird eine Entscheidung zum Nachteil des Kindes getroffen.
Nicht überraschend war der Bericht über eine Lehrerin, die schon nach acht Schulwochen aufgeben wollte. Alle haben Mitleid mit den Lehrern und ich finde es schade, dass sie keinen Respekt seitens der Schüler (und sicherlich auch seitens der Eltern) bekommen. Woher kommt das?
Eine Schule ist wie ein Unternehmen. Die Leistungen können anhand der Resultate gemessen werden. Wenn der Geschäftsführer eines Unternehmens keine Erfolge erzielen kann muss er sich entweder weiterbilden oder ausgetauscht werden. Das gleiche gilt auch für die Lehrer. Das Schulsystem braucht motivierte und gut ausgebildete Lehrer, die bereit sind sich zu engagieren oder weiterzubilden. Ein Lehrer, der die notwendigen Fähigkeiten nicht besitzt, kann auch nicht das Kind bei guten Leistungen unterstützen.
Deutschland braucht ein einheitliches Bildungssystem, das für alle Bildungsebenen gilt – von der Grundschule bis zum Abschluss des Studiums. Es kann nicht sein, dass es das Schulsystem eines Landes erlaubt, die Note 1 bis 6 für die gleiche Leistung zu bekommen, nur abhängig davon in welchem Bundesland das Kind die Schule besucht.
Ob man die ersten 9 Schuljahre als „Einheitsschule“ gestaltet ist eine vertretbare Lösung, die sich als vernünftig in vielen Ländern erwiesen hat. Eine Zusammenlegung von Haupt- und Realschule ist sicherlich vernünftig, denn die Hauptschule ist in der jetzigen Form nicht überlebensfähig. Ob das Kind sich nach den neun Jahren für eine eher praktische Berufsausbildung entscheidet, hängt sicherlich von seinen Fähigkeiten und von seinen Wünschen ab. Der Jugendliche ist dann sicherlich mit seinen 15-16 Jahren in der Lage dies zu entscheiden, aber die Entscheidung schon nach der 4. Klasse treffen zu müssen, ist einfach viel zu früh.
Einige Bundesländer haben ihren Unmut und ihre Bedenken was das „Einheitsabitur“ angeht zum Ausdruck gebracht. Die Vorteile eines Einheitsabiturs liegen darin, dass auch die schwächeren Bundesländer einen bestimmten Anreiz darin sehen könnten. Auch für die zukünftigen Arbeitgeber wäre das Einheitsabitur eine Erleichterung und vor allem wäre eine gerechte Benotung des Abschlusses somit möglich.
Um eine längerfristige Änderung realisieren zu können, die zu einer Verbesserung des jetzigen Bildungssystems führen könnte, müssten sowohl Eltern, Schulen, Bildungspolitiker und sonstige Entscheidungsträger zusammen arbeiten. Auch die Privatwirtschaft könnte zur Unterstützung, zu Gunsten der Zukunft des Standortes Deutschland beitragen.
Die Tageszeitungen sind momentan voll beschäftigt mit Fragen zu der Finanzierung vom Transrapid in München. Es herrscht eine vorübergehende bildungspolitische Ruhe – bis die Resultate der PISA – Studie 2006 im Dezember wieder veröffentlicht werden. Dann wird es hektisch und die Klagen um mangelnde Gelder für Bildung werden immer lauter.
Ja, das leibe Geld! Es finden sich schnell 1,85 Mrd. € für eine 37 km lange Prestigestrecke zwischen München und Flughafen Erding. Ja, sogar der Bund ist bereit die Hälfte der Kosten zu übernehmen und der Freistaat Bayern 0,5 Mrd. €.
Eine gute und sinnvolle Investition?
Diese Frage lassen wir heute unbeantwortet, denn die Verantwortlichen des Transrapidprojekts investieren in die Zukunft. Das Projekt sichert Arbeitsplätze und das ist gut so. Doch ist nicht die Bildung der heutigen Kinder, die später einmal die Arbeitsplätze in Anspruch nehmen mindestes genauso wichtig?
Eine Zusammenfassung der PISA- und OECD – Studien zeigt, dass das dreigliedrige Schulsystem Defizite aufweist. Wir können einfach nicht länger warten. Eine Entscheidung zu Gunsten der Kinder muss getroffen werden und eine Reformation des Systems sollte möglichst schnell ausgearbeitet werden.
Vor allem zeigen die Studien eine Zweiteilung der Leistungen. Deutschland hat sehr gute aber eben auch sehr schlechte Schüler. Leider ist das jetzige Schulsystem im Kern ungerecht. Der soziale Hintergrund des Kindes spielt eine entscheidende Rolle was seine Zukunft angeht. Viele Eltern begabter Kinder trauen sich nicht ihr Kind das Gymnasium besuchen zu lassen, da ihre eigene Bildung für eine Unterstützung der Kinder nicht genügt. Die finanziellen Mittel für mögliche Nachhilfe reichen nicht aus. Somit wird eine Entscheidung zum Nachteil des Kindes getroffen.
Nicht überraschend war der Bericht über eine Lehrerin, die schon nach acht Schulwochen aufgeben wollte. Alle haben Mitleid mit den Lehrern und ich finde es schade, dass sie keinen Respekt seitens der Schüler (und sicherlich auch seitens der Eltern) bekommen. Woher kommt das?
Eine Schule ist wie ein Unternehmen. Die Leistungen können anhand der Resultate gemessen werden. Wenn der Geschäftsführer eines Unternehmens keine Erfolge erzielen kann muss er sich entweder weiterbilden oder ausgetauscht werden. Das gleiche gilt auch für die Lehrer. Das Schulsystem braucht motivierte und gut ausgebildete Lehrer, die bereit sind sich zu engagieren oder weiterzubilden. Ein Lehrer, der die notwendigen Fähigkeiten nicht besitzt, kann auch nicht das Kind bei guten Leistungen unterstützen.
Deutschland braucht ein einheitliches Bildungssystem, das für alle Bildungsebenen gilt – von der Grundschule bis zum Abschluss des Studiums. Es kann nicht sein, dass es das Schulsystem eines Landes erlaubt, die Note 1 bis 6 für die gleiche Leistung zu bekommen, nur abhängig davon in welchem Bundesland das Kind die Schule besucht.
Ob man die ersten 9 Schuljahre als „Einheitsschule“ gestaltet ist eine vertretbare Lösung, die sich als vernünftig in vielen Ländern erwiesen hat. Eine Zusammenlegung von Haupt- und Realschule ist sicherlich vernünftig, denn die Hauptschule ist in der jetzigen Form nicht überlebensfähig. Ob das Kind sich nach den neun Jahren für eine eher praktische Berufsausbildung entscheidet, hängt sicherlich von seinen Fähigkeiten und von seinen Wünschen ab. Der Jugendliche ist dann sicherlich mit seinen 15-16 Jahren in der Lage dies zu entscheiden, aber die Entscheidung schon nach der 4. Klasse treffen zu müssen, ist einfach viel zu früh.
Einige Bundesländer haben ihren Unmut und ihre Bedenken was das „Einheitsabitur“ angeht zum Ausdruck gebracht. Die Vorteile eines Einheitsabiturs liegen darin, dass auch die schwächeren Bundesländer einen bestimmten Anreiz darin sehen könnten. Auch für die zukünftigen Arbeitgeber wäre das Einheitsabitur eine Erleichterung und vor allem wäre eine gerechte Benotung des Abschlusses somit möglich.
Um eine längerfristige Änderung realisieren zu können, die zu einer Verbesserung des jetzigen Bildungssystems führen könnte, müssten sowohl Eltern, Schulen, Bildungspolitiker und sonstige Entscheidungsträger zusammen arbeiten. Auch die Privatwirtschaft könnte zur Unterstützung, zu Gunsten der Zukunft des Standortes Deutschland beitragen.
Weniger Schülerinnen und Schüler werden in diesem Jahr von mehr Lehrkräften unterrichtet. Das sieht doch auf den ersten Blick positiv aus. Zumindest in punkto Klassengröße könnte das ein Schritt in die richtige Richtung, sprich in Richtung mehr individuelle Betreuung sein.
Weitere Details dazu lesen Sie im Originalartikel auf:
Köln Nachrichten
Weitere Details dazu lesen Sie im Originalartikel auf:
Köln Nachrichten
Versuchen wir zuerst das Wort „Schulpflicht“ neutral zu betrachten.
Das zusammengesetzte Wort besteht aus den Wörtern „Schule“ und „Pflicht“.
Viele von uns verbinden das Wort Schule mit etwas Negativem und die Pflicht ist etwas, was wir tun müssen.
Der Anfang ist provokativ. Das stimmt. Aber wie das Wort „provokativ“ (aus dem Lateinischen provocatio, was so viel wie Herausforderung, Berufung bedeutet) schon sagt, ist der heutige Beitrag eine Herausforderung – eine gedankliche Herausforderung für uns alle.
Was ist eigentlich die Schulpflicht? Mit Schulpflicht ist die gesetzliche Verpflichtung der Kinder, ab einem bestimmten Alter eine Schule zu besuchen, gemeint.
Im Grundgesetz finden wir den ersten Hinweis: Art. 7 Abs. 1 GG besagt, dass „das gesamte Schulwesen unter der Aufsicht des Staates steht“.
Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes besagt, dass aus diesem Gesetz die Schulpflicht abgeleitet ist. Die Schulpflicht als solches ist nicht direkt im Grundgesetz benannt sondern wird in den einzelnen Landesverfassungen separat geregelt. Bildungssache ist also Ländersache.
Die Schulpflicht sorgt dafür, dass alle Kinder regelmäßig in die Schule gehen. Die Kontrollfunktion hierfür übernehmen in erster Hand die Eltern des Kindes. Wer dagegen verstößt, wird von der Polizei persönlich hingebracht oder muss mit einem Bußgeld rechnen.
Da Art. 7 Abs. 1 GG es so schön formuliert hat, könnte man auch daraus ableiten, dass der Staat verpflichtet ist, eine möglichst gute Schulbildung zu gewährleisten? Wenn die Aufsicht Aufgabe des Staates ist, dann sollte der Staat doch auch der Verpflichtung nachkommen, eine Qualitätskontrolle zu übernehmen.
Was ist, wenn die Schule ihrer Pflicht nicht nachkommt? Kommen „die Freunde und Helfer“ und sorgen für einen geregelten und vor allem sachgerechten Unterricht. Wie hoch ist das Bußgeld, wenn die Schule zum wiederholten Mal die Unterrichtsstunden wegfallen lässt? Und wer überwacht eigentlich, ob die Schule ihren gesetzlichen Pflichten nachkommt? Ist es auch hier Aufgabe der Eltern?
Ich möchte ein Beispiel aus einem gut funktionierenden Schulsystem geben, wo die Schulpflicht nicht nur eine Verpflichtung auf Seiten der Schüler, sondern auch auf Seiten der Schule ist:
Anna ist 10 Jahre alt. Sie ist ein ganz normales Mädchen mit blondem Haar und blaue Augen. Anna hat einen älteren Bruder. Ihre Eltern haben beide eine gute Ausbildung und sind berufstätig.
Die Eltern sind ihrer Verpflichtung nachgekommen: Anna besucht eine öffentliche Schule, sie ist in der Schule angemeldet und sie besucht die Schule regelmäßig.
Anna ist ein wenig schüchtern, was bei kleinen 10jährigen Mädchen nicht außergewöhnlich ist. Sie hat Freundinnen und Freunde. Anna ist also ein ganz normales Mädchen.
Die Schule, die Anna besucht wird auch von ausländischen Kindern besucht. Es könnte also eine Situation überall in Europa sein. Richtig?
Eines Tages werden Annas Eltern von der Lehrerin angerufen. Sie findet, dass Anna eine Lücke in ihren muttersprachlichen Kenntnissen hat. Die Lehrerin schlägt den Eltern vor, dass Anna ab der nächsten Woche für 2 Stunden Intensivunterricht in ihrer Muttersprache bekommt. Der zusätzliche Unterricht wird so organisiert, dass weder Anna noch Ihre Eltern, noch die anderen Schüler dadurch Unannehmlichkeiten haben.
Eine Situation, die für keinen der Schüler und Schülerinnen ungewöhnlich ist, denn sie sind alle Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Entwicklungsphasen.
Die Geschichte von der kleinen Anna könnte aus Deutschland kommen – kommt sie aber nicht! Anna besucht eine staatliche Schule in Finnland.
Lösungen solcher Probleme, wie bei Anna, werden vielleicht auch teilweise in Deutschland angeboten. Doch die meisten Eltern erfahren über die schulischen Probleme ihrer Kinder erst durch schlechte Noten, wenn es also schon zu spät ist. Oft sind sie dann gezwungen für diese Lösungen viel Geld in Nachhilfeinstitute oder private Nachhilfelehrer zu investieren.
Schule und Lehrer sind dann fein raus, denn sie haben alles geleistet was unser System von ihnen verlangt.
Schulpflicht – die Pflicht der Schule den Kindern eine möglichst gute Bildung zu gewährleisten!
Das zusammengesetzte Wort besteht aus den Wörtern „Schule“ und „Pflicht“.
Viele von uns verbinden das Wort Schule mit etwas Negativem und die Pflicht ist etwas, was wir tun müssen.
Der Anfang ist provokativ. Das stimmt. Aber wie das Wort „provokativ“ (aus dem Lateinischen provocatio, was so viel wie Herausforderung, Berufung bedeutet) schon sagt, ist der heutige Beitrag eine Herausforderung – eine gedankliche Herausforderung für uns alle.
Was ist eigentlich die Schulpflicht? Mit Schulpflicht ist die gesetzliche Verpflichtung der Kinder, ab einem bestimmten Alter eine Schule zu besuchen, gemeint.
Im Grundgesetz finden wir den ersten Hinweis: Art. 7 Abs. 1 GG besagt, dass „das gesamte Schulwesen unter der Aufsicht des Staates steht“.
Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes besagt, dass aus diesem Gesetz die Schulpflicht abgeleitet ist. Die Schulpflicht als solches ist nicht direkt im Grundgesetz benannt sondern wird in den einzelnen Landesverfassungen separat geregelt. Bildungssache ist also Ländersache.
Die Schulpflicht sorgt dafür, dass alle Kinder regelmäßig in die Schule gehen. Die Kontrollfunktion hierfür übernehmen in erster Hand die Eltern des Kindes. Wer dagegen verstößt, wird von der Polizei persönlich hingebracht oder muss mit einem Bußgeld rechnen.
Da Art. 7 Abs. 1 GG es so schön formuliert hat, könnte man auch daraus ableiten, dass der Staat verpflichtet ist, eine möglichst gute Schulbildung zu gewährleisten? Wenn die Aufsicht Aufgabe des Staates ist, dann sollte der Staat doch auch der Verpflichtung nachkommen, eine Qualitätskontrolle zu übernehmen.
Was ist, wenn die Schule ihrer Pflicht nicht nachkommt? Kommen „die Freunde und Helfer“ und sorgen für einen geregelten und vor allem sachgerechten Unterricht. Wie hoch ist das Bußgeld, wenn die Schule zum wiederholten Mal die Unterrichtsstunden wegfallen lässt? Und wer überwacht eigentlich, ob die Schule ihren gesetzlichen Pflichten nachkommt? Ist es auch hier Aufgabe der Eltern?
Ich möchte ein Beispiel aus einem gut funktionierenden Schulsystem geben, wo die Schulpflicht nicht nur eine Verpflichtung auf Seiten der Schüler, sondern auch auf Seiten der Schule ist:
Anna ist 10 Jahre alt. Sie ist ein ganz normales Mädchen mit blondem Haar und blaue Augen. Anna hat einen älteren Bruder. Ihre Eltern haben beide eine gute Ausbildung und sind berufstätig.
Die Eltern sind ihrer Verpflichtung nachgekommen: Anna besucht eine öffentliche Schule, sie ist in der Schule angemeldet und sie besucht die Schule regelmäßig.
Anna ist ein wenig schüchtern, was bei kleinen 10jährigen Mädchen nicht außergewöhnlich ist. Sie hat Freundinnen und Freunde. Anna ist also ein ganz normales Mädchen.
Die Schule, die Anna besucht wird auch von ausländischen Kindern besucht. Es könnte also eine Situation überall in Europa sein. Richtig?
Eines Tages werden Annas Eltern von der Lehrerin angerufen. Sie findet, dass Anna eine Lücke in ihren muttersprachlichen Kenntnissen hat. Die Lehrerin schlägt den Eltern vor, dass Anna ab der nächsten Woche für 2 Stunden Intensivunterricht in ihrer Muttersprache bekommt. Der zusätzliche Unterricht wird so organisiert, dass weder Anna noch Ihre Eltern, noch die anderen Schüler dadurch Unannehmlichkeiten haben.
Eine Situation, die für keinen der Schüler und Schülerinnen ungewöhnlich ist, denn sie sind alle Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Entwicklungsphasen.
Die Geschichte von der kleinen Anna könnte aus Deutschland kommen – kommt sie aber nicht! Anna besucht eine staatliche Schule in Finnland.
Lösungen solcher Probleme, wie bei Anna, werden vielleicht auch teilweise in Deutschland angeboten. Doch die meisten Eltern erfahren über die schulischen Probleme ihrer Kinder erst durch schlechte Noten, wenn es also schon zu spät ist. Oft sind sie dann gezwungen für diese Lösungen viel Geld in Nachhilfeinstitute oder private Nachhilfelehrer zu investieren.
Schule und Lehrer sind dann fein raus, denn sie haben alles geleistet was unser System von ihnen verlangt.
Schulpflicht – die Pflicht der Schule den Kindern eine möglichst gute Bildung zu gewährleisten!








