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    <title>BildungsBlog (Rubrik:Kritik)</title>
    <link>http://bildung.twoday.net/</link>
    <description>Community-Weblog rund um Bildung, Lernen und Lehren.</description>
    <dc:date>2008-01-10T09:17:38Z</dc:date>
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      <title>BildungsBlog</title>
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    <title>Lernlust statt Lernfrust</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4602506/</link>
    <description>Die ersten Schulmonate sind vorbei und vielleicht haben sich die ersten kleinen Wissensl&amp;uuml;cken herausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Eltern stehen vor der Frage: Soll ich in ein Lernprogramm investieren oder ist die Wissensl&amp;uuml;cke so gro&amp;szlig;, dass Nachhilfeunterricht notwendig ist? Wir werden die Nachhilfem&amp;ouml;glichkeiten im n&amp;auml;chsten Beitrag n&amp;auml;her betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Wissensl&amp;uuml;cken, und sicherlich zum Teil auch Motivationsl&amp;uuml;cken, k&amp;ouml;nnen mit Hilfe von Lernprogrammen ausgebessert werden. Vor allem ist die Abwechslung zum Lernen im klassischen Sinn &amp;#8211; also in Form von Hausaufgaben erledigen, Lesen, Rechnen und Vokabeln lernen &amp;#8211; sicherlich nicht von Nachteil. Lernen, egal in welcher Form, ist immer gut. Wenn es an Motivation fehlt, kann ein Lernprogramm m&amp;ouml;glicherweise die Motivation zum Lernen steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schlechte Abschneiden der deutschen Sch&amp;uuml;ler bei der PISA - Studie hat zu einem regelrechten Boom von neuen Produkten am Markt gef&amp;uuml;hrt. Aber man muss zwischen Lernprogrammen, Lernpaketen und Wissenspaketen unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lernprogramme:&lt;/b&gt; Hier sind die klassischen CD-Rom-Programme gemeint. Sie sind in den meisten F&amp;auml;llen nur mit Hilfe eines Computers ausf&amp;uuml;hrbar. Die meisten Lernhilfen sind heute computergest&amp;uuml;tzte Lernprogramme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lernpakete:&lt;/b&gt; Lernpakete bestehen aus B&amp;uuml;chern, Bastelmaterial, CDs zum anh&amp;ouml;ren sowie CD-Rom-Programme zum selber lernen und sind f&amp;uuml;r alle Altersgruppen sinnvoll. Leider gibt es momentan wenig Lernpakete auf dem Markt. Nach ausf&amp;uuml;hrlichem Suchen haben wir nur ein Lernpaket gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wissenspakete/Informationspakete:&lt;/b&gt; Wissenspakete stellen sich aus gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Datenmengen, die von einer CD-Rom abrufbar sind zusammen und eignen sich f&amp;uuml;r Sch&amp;uuml;ler der h&amp;ouml;heren Klassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sucht man gute Lernhilfen so findet man diese in B&amp;uuml;chergesch&amp;auml;ften, Internetshops, Spielwarenl&amp;auml;den und ab und zu sogar in Discountgesch&amp;auml;ften. Eine eindeutige Inhaltserkl&amp;auml;rung ist jedoch selten zu finden und vor allem sind die Angaben f&amp;uuml;r die geeignete Altersgruppe h&amp;auml;ufig irref&amp;uuml;hrend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt man die unten aufgef&amp;uuml;hrten Suchw&amp;ouml;rter in eine Suchmaschine im Internet ein, bekommt man nur bed&amp;uuml;rftige Resultate, die tats&amp;auml;chlich mit Lernprogrammen f&amp;uuml;r Kinder zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Lernprogramm&amp;#8220; &amp;#8211;  Stichw&amp;ouml;rter wie &amp;#8222;Lernsoftware kostenlos&amp;#8220; etc. die dann zu kostenpflichtigen Download M&amp;ouml;glichkeiten f&amp;uuml;hren.&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Lernpaket&amp;#8220; &amp;#8211; die meisten Suchresultate f&amp;uuml;hren zu  Lernpaketen, die mit Experimenten (Physik und Chemie) zu tun haben.&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Lernhilfe&amp;#8220; &amp;#8211; Links zu den Homepages der Nachhilfeanbieter&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Lernunterst&amp;uuml;tzung&amp;#8220; &amp;#8211; Links zu Unterrichtsmaterial f&amp;uuml;r Lehrer oder Links zu Instituten die Erwachsenenbildung anbieten.&lt;br /&gt;
Wir haben einige Lernprogramme innerhalb einer Testgruppe, bestehend aus 4 Kindern im Alter von 15, 13, 11 und 8 sowie aus drei Erwachsenen im Alter von 50, 43 und 27, getestet.&lt;br /&gt;
Eine kurze Zusammenfassung der Tests finden Sie weiter unten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Kindergruppe sehr irritiert hat, ist die Tatsache, dass Verpackungen oft mehr versprechen als was sie beinhalten. Weiter hat sich herausgestellt, dass sich die Kinder nach k&amp;uuml;rzester Zeit langweilen, wenn sie nur vor dem Computer lernen. Auch inhaltlich waren die Programme eint&amp;ouml;nig. &amp;#8222;&amp;Uuml;bung macht den Meister&amp;#8220; - das ist klar -  doch wenn im Programm dieselben Fragen acht Mal hintereinander gestellt werden, trotz korrekter Antwort, wirkt das Programm demotivierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das f&amp;uuml;r mein Kind geeignete Programm zu finden ist nicht einfach. Lehrer und Nachhilfelehrer, die geeignet w&amp;auml;ren Empfehlungen f&amp;uuml;r Lernhilfen zu geben, haben weder Interesse noch das richtige Produkt zu empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die testenden Erwachsenen fanden Preisnachl&amp;auml;sse von 90 - 100%. Ein Programm wurde mit dem Preis von &amp;#8364; 821,10 ausgeschrieben und wird jetzt zu einem Preis von &amp;#8364; 3,90 angeboten. Das ist doch dubios und weckt Zweifel an deren Seriosit&amp;auml;t. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es w&amp;auml;re sicher sinnvoll Lernhilfen von z. B. Stiftung Warentest testen zu lassen. Die Testgruppe w&amp;uuml;rde es sehr begr&amp;uuml;&amp;szlig;en, wenn eine Einstufung der Produkte in B&amp;uuml;cher, Computerprogramme oder Spielwaren stattfinden w&amp;uuml;rde. Auch eine Einstufung in Alter/Schulklassen ist immer vom Vorteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht w&amp;uuml;nscht sich der eine oder andere Sch&amp;uuml;ler ein Lernprogramm zu Weihnachten oder es gibt Eltern, Gro&amp;szlig;eltern, Paten und Freunde die sie gerne verschenken w&amp;uuml;rden. &lt;br /&gt;
Doch in den Lernprogrammen stecken leider noch viele qualitative Entt&amp;auml;uschungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir w&amp;uuml;rden uns sehr &amp;uuml;ber weitere Erfahrungsberichte zu Lernhilfen freuen, denn nicht nur wir sind vom Nutzen eines guten Lernprogramms als Erg&amp;auml;nzung zum klassischen Lernen &amp;uuml;berzeugt, sondern sicherlich noch viele andere Eltern und Sch&amp;uuml;ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Testergebnisse zu den Produkten&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Produkt 1: Mega Lernpaket 2007&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Inhalt:	-  35 Spitzenprogramme auf einer DVD (Mathe,   &lt;br /&gt;
Deutsch, Englisch, Biologie, Chemie, Physik, Erdkunde und Geschichte   &lt;br /&gt;
Vokabeltrainer: Englisch, Franz&amp;ouml;sisch, Spanisch, Neue Dt. Rechtschreibung)&lt;br /&gt;
Preis:	- 150,- Euro&lt;br /&gt;
Alter:	- 1. bis 13. Klassenstufe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gestaltung&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Das Programm ist un&amp;uuml;bersichtlich aufgebaut. Die &amp;Uuml;bungsaufgaben werden in einer Art Quiz gestaltet, bei dem man Punkte erzielen kann. Da man immer wieder dieselben Fragen gestellt bekommt um am Ende die acht Punkte zu erzielen und man keine M&amp;ouml;glichkeit hat Aufgaben zu &amp;uuml;berspringen, fehlt es an Abwechslung und der Lerneffekt sowie der Spa&amp;szlig;faktor sind fragw&amp;uuml;rdig.&lt;br /&gt;
Da au&amp;szlig;er der DVD keine weitern Materialien bzw. eine Beschreibung enthalten sind ist es sowohl f&amp;uuml;r die Kinder langweilig, als auch f&amp;uuml;r die Eltern schwierig dem Kind das Programm zu erkl&amp;auml;ren. Der Anspruch, der an das Kind gestellt wird ist nicht sehr hoch, man k&amp;ouml;nnte sagen das Programm ist etwas zu einfach f&amp;uuml;r die Zielgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Produkt 2: Die gro&amp;szlig;e KIKA - ROM Kiste&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Inhalt:	-  7 CD-ROMs, laut Verpackung schlecht ersichtlich, was Inhalt und wer Zielgruppe     &lt;br /&gt;
ist &lt;br /&gt;
Preis:	-  78,- Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gestaltung&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Die CDs enthalten Kurzvideos, die die Kinder direkt ansprechen. Die graphische Gestaltung des Programms ist durch viele Farben und gute Animationen gelungen, doch inhaltlich sind einige Dinge zu bem&amp;auml;ngeln.&lt;br /&gt;
Das Programm ist definitiv kein Lernpaket, welches bezweckt den Kindern Lesen, Rechnen, Schreiben usw. spielerisch zu erlernen, eher den Umgang mit dem Computer f&amp;ouml;rdert. Da in der gro&amp;szlig;en Verpackung au&amp;szlig;er CDs nichts weiter zu finden ist, erf&amp;uuml;llt das Programm nicht den Zweck des spielerischen Lernens.&lt;br /&gt;
Es sind keine &amp;Uuml;bungen enthalten, mit denen die Kinder einen Lernerfolg erreichen k&amp;ouml;nnen. Das Ziel bzw. der Sinn des Programms ist nicht zu erkennen.						&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Produkt 3: Lernpaket 2007 &amp;#8211; Hausaufgaben 5 (Firma Franzis)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Inhalt: - 2 CDs mit 8.000 Hausaufgaben und Referate f&amp;uuml;r Deutsch, Mathematik, Englisch,   &lt;br /&gt;
Latein, Geografie, Biologie, Chemie &lt;br /&gt;
- Muster&amp;uuml;bersetzungen, Internetlinks f&amp;uuml;r Sch&amp;uuml;ler, Rhetorik, PowerPoint-Vorlagen &lt;br /&gt;
Preis:	 - 147,49 Euro&lt;br /&gt;
Alter    - 5. bis 13. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gestaltung&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Das Programm ist kein Lernpaket mit &amp;Uuml;bungen und Lernmaterialien, sondern eher ein &lt;br /&gt;
Informationsprogramm, in dem Informationen und Referate gesammelt sind.&lt;br /&gt;
Im Programm gibt es keine Unterteilungen nach Altersklassen, nur nach&lt;br /&gt;
Unterrichtsf&amp;auml;chern. Es sind zwar Lernkarten auf den CDs enthalten, doch diese muss man &lt;br /&gt;
selber auf bestimmtes Papier drucken, was wiederum sehr kostspielig und aufwendig &lt;br /&gt;
ist. Sehr positiv zu bemerken sind die PowerPoint-Vorlagen f&amp;uuml;r Sch&amp;uuml;lerpr&amp;auml;sentationen, &lt;br /&gt;
sowie zahlreiche Internetlinks f&amp;uuml;r Sch&amp;uuml;ler. &lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r Sch&amp;uuml;ler der h&amp;ouml;heren Klassenstufen ist das Programm informativ, f&amp;uuml;r die Kleinen &lt;br /&gt;
allerdings sehr langweilig.&lt;br /&gt;
Auch hier fehlen zus&amp;auml;tzliche Lernmaterialen, die das spielerische Lernen garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Produkt 4: Verr&amp;uuml;ckt nach Lesen (Sch&amp;uuml;lerhilfe, Hooked On Phonics)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Inhalt: - 2 Audio-CDs, 1 Handbuch f&amp;uuml;r Eltern, 1 Arbeitsbuch, 14 Malhefte, Vokabelkarten, Sticker und Spielbrett&lt;br /&gt;
Preis:	 - 15,- Euro&lt;br /&gt;
Alter    - Kindergartenalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gestaltung&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Produkt ist ein richtiges Lernpaket, welches das Ziel des spielerischen Lernens verfolgt. Es geht hierbei um das Erlernen der Grundlagen des Lesens.&lt;br /&gt;
In der Arbeitskiste befinden sich Lernmaterialen f&amp;uuml;r die Kinder sowie ein kleines Handbuch f&amp;uuml;r die Eltern. Die Audio-CDs sprechen die Kinder direkt an und fordern sie zum mitreden auf. Im Arbeitsbuch lernen die Kinder die Schreibweise  einfacher W&amp;ouml;rter. Zus&amp;auml;tzlich k&amp;ouml;nnen die Kinder mit Vokabelkarten &amp;uuml;ben. Durch seine Vielseitigkeit ist das Lernpaket spannend und herausfordern sowie kreativit&amp;auml;tsf&amp;ouml;rdernd und motivierend zusammengestellt. Die Kinder m&amp;uuml;ssen nicht nur vor dem Bildschirm sitzen, sondern sie k&amp;ouml;nnen selbst Hand anlegen, sie k&amp;ouml;nnen malen, h&amp;ouml;ren die Aussprache und werden zum Mitsprechen aufgefordert. Die Inhalte des Lernpaketes sind gut aufeinander abgestimmt und grafisch ansprechend gestaltet. Es ist ein echtes Lernprogramm.</description>
    <dc:creator>Sapientia</dc:creator>
    <dc:subject>Kritik</dc:subject>
    <dc:date>2008-01-10T09:03:17Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/4300948/">
    <title>Vernichtendes Urteil zur Qualit&amp;auml;t von Schulb&amp;uuml;chern</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4300948/</link>
    <description>Da tut sich eine neue Baustelle auf. Vieles in diesem Land liegt tats&amp;auml;chlich im Argen. Es ist der Stiftung Warentest zu verdanken, dass sie wieder einmal den Finger auf die Wunde legt und einmal kr&amp;auml;ftig draufdr&amp;uuml;ckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gespannt, ob die angesprochenen Bildungsverantwortlichen reagieren und die Empfehlungen der Testredaktion nachkommen. Ein einfaches &quot;Beruhigungspflaster&quot; wird bei der Therapie der Schulbuchkrankheit wohl nicht reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Artikel dazu lesen Sie auf:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.koeln-nachrichten.de/Bildung/Artikel2007/Meldung_27092007_Schulbuecher_Qualitaet_Test.html&quot;&gt;K&amp;ouml;ln Nachrichten&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Optimist2207</dc:creator>
    <dc:subject>Kritik</dc:subject>
    <dc:date>2007-09-27T21:40:23Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/4111005/">
    <title>PISA - Das vernichtende Zeugnis des deutschen Bildungssystems</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/4111005/</link>
    <description>Wie w&amp;auml;re es, wenn wir in Deutschland das dreigliedrige Wahlsystem einf&amp;uuml;hren w&amp;uuml;rden? Die Stimme eines Akademikers h&amp;auml;tte einen h&amp;ouml;heren Wert als die Stimmen eines Handwerkers, die wiederum einen h&amp;ouml;heren Wert als die Stimme einer jungen Hausfrau. Da m&amp;uuml;ssten wir mal sehen, ob dann die Hausfrau &amp;uuml;berhaupt berechtigt w&amp;auml;re, ihre Stimme abzugeben. Vielleicht w&amp;uuml;rde sie die  notwendige Kompetenz zu w&amp;auml;hlen erst nach einer gezielten F&amp;ouml;rderung besitzen? Erst dann w&amp;auml;re sie berechtigt ihre Stimme abzugeben. Es klingt absurd &amp;#8211; genau so absurd, wie das deutsche dreigliedrige Schulsystem ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Bildungspolitik in Deutschland nicht zu einem Sandkasten der Politiker geworden? Hier k&amp;ouml;nnen sie sich so richtig austoben. F&amp;uuml;r sie ist es ein risikofreies Spiel, denn wenn es schief geht, leiden ja nur die Kinder - die bekanntlich nicht wahlberechtigt sind. Es gibt leider nicht nur einen, sondern mehrere Sandk&amp;auml;sten. Und die Spielsachen, die darin verwendet werden, sind die Kinder- bekanntlich kann jedoch auf Sand nichts Standfestes gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit vergeht kaum eine Woche, in der nicht &amp;uuml;ber &amp;#8222;PISA&amp;#8220; debattiert wird. Die fenno-skandischen L&amp;auml;nder tauchen hierbei als leuchtende Beispiele auf. Obwohl Pisa als Stadt eine der &amp;auml;ltesten Universit&amp;auml;tsst&amp;auml;dte ist, handelt es sich hier nicht um diese Stadt &amp;#8211; und das an sich ist schon ein kleiner PISA-Test f&amp;uuml;r sich &amp;#8211; sondern um die so genannte PISA-Studie (Programm for International Student Assessment &amp;#8211; das Programm f&amp;uuml;r internationale Schulleistungsuntersuchung), die von der OECD in &amp;uuml;ber 30 L&amp;auml;ndern durchgef&amp;uuml;hrt wird. Die finnischen Sch&amp;uuml;ler und Sch&amp;uuml;lerinnen schnitten bei diesen Tests am besten ab und landeten auf Platz eins. In Finnland hat man sich &amp;uuml;ber die Ergebnisse gefreut, sich aber nicht unbedingt auf die Schulter geklopft, denn die Tests besagen nicht alles. In Deutschland jedoch l&amp;ouml;ste Platz 20 Katastrophenalarm aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist verst&amp;auml;ndlich, dass die Lehrer verbittert und verzweifelt sind. Jeden Morgen aufzustehen und mehr oder weniger niederschmetternde Berichte und Artikel &amp;uuml;ber den eigenen Beruf und Arbeitsplatz zu finden, kann nicht aufmunternd sein. Aber sich internationale Kritik zu verbitten? Sollte nicht Kritik als Anregung gesehen werden? Verbandspr&amp;auml;sident Josef Krause ruft sogar dazu auf, es zu &amp;uuml;berdenken, inwieweit Deutschland noch finanzielle Mittel f&amp;uuml;r die PISA &amp;#8211; Studien zur Verf&amp;uuml;gung stellen will. Der Vorschlag, die PISA &amp;#8211; Studien durch die deutsche Lehrerschaft und falls n&amp;ouml;tig noch durch einige Bildungspolitiker analysieren zu lassen statt von der OECD, klingt eher nach einem Versuch, das Problem unter den Teppich kehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Aus Fehlern kann man lernen&amp;#8220; &amp;#8211; oder sollte man wenigstens. Den &amp;#8222;Kopf in den Sand stecken&amp;#8220; und meinen, dass Bayern trotz alledem bildungspolitisch zu den besten Bundesl&amp;auml;ndern geh&amp;ouml;rt, bringt leider sehr wenig. Teure &amp;#8222;Studienreisen&amp;#8220; in den fenno-skandischen L&amp;auml;ndern bringen nur etwas, wenn man bereit ist, die gelernten Ver&amp;auml;nderungen auch umzusetzen. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war am 10.12.2004 zu lesen, dass die guten Testergebnisse Finnlands auf deren Eliteschulen zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren sind. Nur: In Finnland gibt es keine einzige Eliteschule. Es gibt Schulen, die ausl&amp;auml;ndische Sprachen als Unterrichtssprache f&amp;uuml;hren, wie die Deutsche Schule in Helsinki, aber keine Eliteschulen, wie es die FAZ darstellte. Dass die Kinder Finnlands schnell lesen k&amp;ouml;nnen oder so gut die englische Sprache beherrschen, weil in Finnland alle ausl&amp;auml;ndischen Filme mit Untertitel versehen sind, ist der wohl sehr naive Versuch einer Erkl&amp;auml;rung und hat mit der eigentlichen Wahrheit wenig gemein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann man eventuell etwas von Finnland lernen? Die Folge der Studien war ein reges Interesse mit dementsprechend vielen Anfragen bei &amp;#8222;Opetushallitus&amp;#8220;, dem finnischen Bildungsministerium. Auch Bundesministerin Edelgard Bulmahn nahm sich die Zeit, um das Land zu besuchen. Haben diese Besuche zu &amp;Auml;nderungen gef&amp;uuml;hrt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Faktoren des finnischen Bildungssystems sind in der Tat bemerkenswert. In ganz Finnland existiert seit nunmehr rund 30 Jahren die Gesamt- bzw. Einheitsschule, die vom 7. Lebensjahr an von allen Kindern besucht wird. Es gibt keine andere Schulform, sie ist in allen Bundesl&amp;auml;ndern f&amp;uuml;r alle Kinder gleich. Damit ist es weitestgehend auch gelungen, eine soziale und regionale Gleichwertigkeit des Bildungsniveaus herzustellen. Die Schule wird durch eine Examen  &amp;#8222;Ylioppilastutkinto&amp;#8220; (auf Finnisch) / &amp;#8222;Studentexamen&amp;#8220; (auf Schwedisch), das in allen Bundesl&amp;auml;ndern gleich ist, beendet. Dieses Examen berechtigt zum Studium an einer Universit&amp;auml;t und ist international anerkannt. Zu erw&amp;auml;hnen ist, dass in Finnland 60% des Jahrgangs 1989 das  &amp;#8222;Studentexamen&amp;#8220;  (Abitur) in diesem Jahr geschafft haben. In Deutschland waren es nur 28%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Finnland bleiben die Kinder neun Jahre im selben Klassenverband. Der Schulbesuch ist kostenlos, so auch mittags die warme Mahlzeit, Lehrmittel und der Transport in die Schule. Auch wenn der soziale Hintergrund der Eltern in Finnland keine Rolle mehr f&amp;uuml;r den Schulbesuch spielt, sind dennoch nicht alle Sch&amp;uuml;ler gleich, sie lernen unterschiedlich schnell und auch in Finnland spielen Verhaltensprobleme eine Rolle. Hier gilt der Grundsatz: Individuell und in Kleingruppen unterrichten statt selektieren. Schulpsychologen und Sonderp&amp;auml;dagogen unterst&amp;uuml;tzen diejenigen, die Lernschwierigkeiten haben und sorgen so f&amp;uuml;r  Chancengleichheit. Den Sch&amp;uuml;lern ein kritisches Selbstbewusstsein mit auf ihren Lebensweg geben, durch Motivieren statt Demotivieren hat oberste Priorit&amp;auml;t bei den schulischen Zielsetzungen. Diese Ziele gl&amp;auml;nzen in Deutschland durch Abwesendheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finnland geh&amp;ouml;rt zu den L&amp;auml;ndern, die recht fr&amp;uuml;h mit dem Fremdsprachenunterricht anfangen, mindestens zwei Sprachen werden im Laufe der Gesamtschule gelernt, eine dritte ist auf freiwilliger Basis m&amp;ouml;glich. Studien haben gezeigt, dass die F&amp;auml;higkeit eine fremde Sprache zu lernen bis zum neunten Lebensjahr am gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Herausforderungen des Informationszeitalters entsprechend sind dar&amp;uuml;ber hinaus die meisten Schulen gro&amp;szlig;z&amp;uuml;gig mit moderner Informationstechnologie ausgestattet worden, um auch hier den Sch&amp;uuml;lern das n&amp;ouml;tige R&amp;uuml;stzeug f&amp;uuml;r ihr sp&amp;auml;teres Berufsleben vermitteln zu k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies erfordert gut ausgebildete und motivierte Lehrerinnen und Lehrer. Von staatlicher Seite wird hierauf besonders viel Wert gelegt &amp;#8211; und die Anforderungen sind hoch. Verlangt werden ein Universit&amp;auml;tsstudium mit Magisterabschluss und zus&amp;auml;tzlich eine parallel laufende p&amp;auml;dagogische und didaktische Ausbildung. &amp;Uuml;ber einen Ansehensverlust k&amp;ouml;nnen sich finnische Lehrer generell nicht beklagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Punkt sind sich alle politischen und gesellschaftlichen Gruppierungen in Finnland einig: Es lohnt sich, in Bildung und Ausbildung zu investieren. Zurzeit besuchen nach erlangtem Gesamtschulabschluss 90% der Sch&amp;uuml;ler eine weiterbildende Einrichtung, davon 60% die gymnasiale Oberstufe, die anderen eine Berufsschule. Bemerkenswert ist, dass &amp;uuml;ber 90% der Gymnasiasten auch ihren Abschluss erlangen. Nach dem Zentralabitur oder dem beruflichen Abschluss k&amp;ouml;nnen sich die Studierenden entweder an einer der 20 Universit&amp;auml;ten oder an den 30 Fachhochschulen des Landes bewerben. Doch was ist mit denjenigen, die das Abitur nicht schaffen? Welchen Schulabschluss haben sie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Finnland betragen die Gesamtausgaben f&amp;uuml;r das Bildungswesen derzeit 7,8% des Bruttoinlandproduktes (der EU-Durchschnitt betr&amp;auml;gt 6%). In Deutschland hingegen sind es nur 4,8%. Es ist die wichtigste nationale Ressource, die das Land seinen B&amp;uuml;rgern zu bieten hat. Nur durch Investitionen in Humankapital kann das Land im globalen Wettbewerb mithalten, in dem es gerade in den letzten Jahren sehr erfolgreich gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollte man daher genau jetzt in Deutschland&lt;br /&gt;
Verbesserungsvorschl&amp;auml;ge ausarbeiten, statt wertvolle Zeit durch Formulieren irrationaler Gegenargumente zu verlieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann verstehen wir endlich, dass die Figuren dieses Spiels die Kinder sind? Aber nicht nur die Kinder leiden, sondern auch die Eltern. Wann wird es uns endlich klar, dass die Zukunft dieses Landes in den H&amp;auml;nden unserer Kinder liegt &amp;#8211; nicht in den H&amp;auml;nden der Politiker?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intelligenzbefreite Argumentationen und Vorschl&amp;auml;ge der Politiker verbessern das Bildungssystem in Deutschland nicht. Wenn Nordrhein-Westfalens Schulministerin Barbara Sommer eine Trennung des Unterrichts nach Geschlechtern und einzelnen F&amp;auml;chern vorschl&amp;auml;gt&amp;#8211; und man davon ausgeht, dass sie diesen Vorschlag tats&amp;auml;chlich ernst meint &amp;#8211; dann stellt sich die Frage, ob wirklich eine ernsthafte &amp;Uuml;berlegung dahinter steckt oder ob es sich eher um einen halbherzigen und undurchdachten L&amp;ouml;sungsvorschlag handelt, um gefordertes Engagment zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuld immer bei den Anderen zu suchen ist eine menschliche Reaktion aber f&amp;uuml;hrt nicht zur L&amp;ouml;sung des Problems. Wie so oft ist die beste L&amp;ouml;sung in der Natur der Sache zu finden. Kinder entwickeln sich genauso unterschiedlich wie sie alle sind. Die L&amp;ouml;sung des Problems finden wir also in einem Schulsystem, das diese Entwicklungsunterschiede erlaubt. Und vor allem &amp;#8211; lassen wir doch Kinder auch Kinder sein!</description>
    <dc:creator>Sapientia</dc:creator>
    <dc:subject>Kritik</dc:subject>
    <dc:date>2007-07-27T08:05:29Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/905100/">
    <title>Erkl&amp;auml;rung: &quot;Das Bildungswesen ist kein Wirtschaftsbetrieb&quot;</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/905100/</link>
    <description>Auf der Website der &lt;a href=&quot;http://www.uni-frankfurt.de/&quot;&gt;Johann Wolfgang Goethe-Universit&amp;auml;t&lt;/a&gt; in Frankfurt am Main findet sich eine &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/einsprueche/&quot;&gt;Stellungnahme&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; gegen die fortschreitende &amp;Ouml;konomisierung des Bildungssystems, welche von den Erziehungswissenschaftlern &lt;a href=&quot;http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/personen/gruschka.html&quot;&gt;Andreas Gruschka&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.uni-ulm.de/paedagogik/persherrmann.htm&quot;&gt;Ulrich Herrmann&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/personen/radtke/&quot;&gt;Frank-Olaf Radtke&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.ph-gmuend.de/00000011_c.frame.html#a1988&quot;&gt;Udo Rauin&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www2.uni-wuppertal.de/FB3/paedagogik/systematische/temp/index.htm&quot;&gt;J&amp;ouml;rg Ruhloff&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/personen/rumpf.html&quot;&gt;Horst Rumpf&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.uni-jena.de/content_page_1084.html&quot;&gt;Michael Winkler&lt;/a&gt; unterzeichnet wurde:&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;F&amp;uuml;nf Einspr&amp;uuml;che gegen die technokratische Umsteuerung des Bildungswesens&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir laden ein zu einer Zusammenkunft von Erziehungswissenschaftlerinnen und P&amp;auml;dagogen am&lt;br /&gt;
Montag, dem 10. Oktober 2005, 12.30-17 Uhr,&lt;br /&gt;
Johann Wolfgang Goethe-Universit&amp;auml;t, Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
Campus Bockenheim, Mertonstra&amp;szlig;e, H&amp;ouml;rsaal IV&lt;br /&gt;
Bei dieser Gelegenheit sollen die folgenden f&amp;uuml;nf Einspr&amp;uuml;che erl&amp;auml;utert, diskutiert und der &amp;Ouml;ffentlichkeit vorgestellt werden.

&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Wir wenden uns gegen die Illusionen einer alle politischen Parteien &amp;uuml;bergreifenden Bildungspolitik, die das Bildungssystem nach betriebswirtschaftlichen Mustern in den Griff zu bekommen sucht.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wir widersprechen der v&amp;ouml;llig irref&amp;uuml;hrenden Behauptung, bei der gegenw&amp;auml;rtigen Umorganisation der Bildungsinstitutionen gehe es um mehr Autonomie von Schulen und Hochschulen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wir halten es f&amp;uuml;r einen folgenschweren Irrtum, wenn behauptet wird, Erziehungswissenschaft erf&amp;uuml;lle ihren &amp;ouml;ffentlichen Auftrag nur dann, wenn sie unmittelbar verf&amp;uuml;gbare und kurzfristig nutzbare Ergebnisse f&amp;uuml;r Politik und Praxis zeitige.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wir protestieren gegen die weitere Aush&amp;ouml;hlung von universit&amp;auml;ren Studieng&amp;auml;ngen - insbesondere auch in der Lehrerausbildung - durch ihre zunehmende Verschulung.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wir bezweifeln die vorherrschende Meinung, die Festlegung und Durchsetzung von Leistungsstandards zur &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fung von Basiskompetenzen sei ein geeignetes Mittel, um der demokratischen Forderung nach gr&amp;ouml;&amp;szlig;tm&amp;ouml;glicher Gleichheit der Bildungschancen Gen&amp;uuml;ge zu tun.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;a href=&quot;http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/einsprueche/&quot;&gt;Aufruf&lt;/a&gt; und die &lt;a href=&quot;http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/download/Thesen10.pdf&quot;&gt;f&amp;uuml;nf Thesen ausf&amp;uuml;hrlich als PDF&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E1A49D8F372C640E5BDA2EA9A1921B4BA~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;FAZ kommentiert&lt;/a&gt; hierzu: &lt;blockquote&gt;Ausgestattet mit einem ausgepr&amp;auml;gten historischen Bewu&amp;szlig;tsein, h&amp;auml;tten es vielleicht mehr Hochschullehrer gewagt, an die Verantwortung der Schulen und Hochschulen f&amp;uuml;r die Entwicklung selbst&amp;auml;ndig denkender und urteilender Menschen zu erinnern. Denn sie m&amp;uuml;&amp;szlig;ten durch das h&amp;ouml;rige Mitl&amp;auml;ufertum vieler ihrer Amtsvorg&amp;auml;nger im vergangenen Jahrhundert gewarnt sein. Heutzutage riskiert kein Professor seine Existenz, wenn er Kritik nicht nur &amp;auml;u&amp;szlig;ert, sondern sich dem kurzatmigen, ministeriell verordneten Reformaktivismus widersetzt. &lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>Stephan Mosel</dc:creator>
    <dc:subject>Kritik</dc:subject>
    <dc:date>2005-08-16T14:40:16Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/537895/">
    <title>was ist eine aktionORANGE</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/537895/</link>
    <description>Eine aktionORANGE ist eine im zweij&amp;auml;hrigen Rhythmus in Brandenburg auftretende Erscheinung, die durch die Debatte um den Landesetat ausgel&amp;ouml;st wird. Bisher endemisch, Ausbreitung auf andere Bundesl&amp;auml;nder wahrscheinlich, insbesondere Berlin. &lt;br /&gt;
Als &amp;Uuml;berschrift f&amp;uuml;r alle Protestaktionen wird die bereits im &amp;ouml;ffentlichen Bewusstsein verankerte und mit Protest und Widerstand verbundene Wortmarke &lt;a href=&quot;http://aktionORANGE.de&quot; target=&quot;blank&quot;&gt; aktionORANGE &lt;/a&gt; verwendet.  Zus&amp;auml;tzlich als Zeichen eingef&amp;uuml;hrt wird die Mohrr&amp;uuml;be als einheimisches Gem&amp;uuml;se mit  vielen gesunden Inhaltsstoffen.&lt;br /&gt;
Die revolutionORANGE in der Ukraine ist davon unabh&amp;auml;ngig, m&amp;ouml;glicherweise aber nicht zuf&amp;auml;llig in der gleichen Farbe erschienen.</description>
    <dc:creator>Bettina Wilkening </dc:creator>
    <dc:subject>Kritik</dc:subject>
    <dc:date>2005-02-23T23:05:11Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/170081/">
    <title>Studie: &apos;Hohe Kosten halten Arme von Gymnasium und Uni fern&apos;</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/170081/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Das deutsche Bildungssystem verhindert durch seine Kostenverteilung, dass Kinder aus sozial schwachen Familien eine h&amp;ouml;here Bildung erhalten. Dies ist das Ergebnis einer am Freitag ver&amp;ouml;ffentlichten Studie des Forschungsinstituts f&amp;uuml;r Bildungs- und Sozial&amp;ouml;konomie (FiBS). W&amp;auml;hrend die Kosten der Schulausbildung zu 19 Prozent, die eines Studiums gar zu 49 Prozent privat von Studenten oder Eltern finanziert werden m&amp;uuml;ssen, betr&amp;auml;gt dieser Anteil bei der Berufsausbildung nur vier Prozent. Wenn ein Kind also nach der Sekundarstufe I eine Berufsausbildung beginnt, entstehen den Eltern durch die geringeren Lebenshaltungskosten f&amp;uuml;r das Kind und das Kindergeld, das sie trotzdem erhalten, hohe finanzielle Vorteile. Dies verhindert aber einen st&amp;auml;rkeren Zugang einkommensschwacher Schichten zu weiterf&amp;uuml;hrender Bildung, zun&amp;auml;chst zur gymnasialen Oberstufe, warnte das FiBS. Die Einf&amp;uuml;hrung von Studiengeb&amp;uuml;hren, auch in Form von Gutscheinen, sei deshalb kontraproduktiv. Im Gegenteil m&amp;uuml;sse gerade f&amp;uuml;r bildungsferne Schichten der Zugang zu Kindertagesst&amp;auml;tten, gymnasialer Oberstufe und Hochschule st&amp;auml;rker gef&amp;ouml;rdert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das FiBS hatte im Auftrag des Bundesbildungsministeriums die gesamten Ausgaben f&amp;uuml;r Bildung und deren Finanzierung betrachtet. Die Studie r&amp;auml;umt mit einigen verbreiteten Vorurteilen auf: Die Berufsausbildung beispielsweise wird nicht &amp;uuml;berwiegend durch die ausbildenden Betriebe, sondern zu zwei Dritteln durch den Staat finanziert. Der Anteil der Unternehmen betr&amp;auml;gt nur 31 Prozent, die privaten Haushalte zahlen vier Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen ist ein Studium f&amp;uuml;r die Studierenden bzw. ihre Eltern keineswegs kostenlos: Nur 51 Prozent der Kosten zahlt der Staat, den Rest m&amp;uuml;ssen die Familien selbst aufbringen. &quot;Damit ist das in Deutschland g&amp;auml;ngige Vorurteil eines kostenlosen Studiums endg&amp;uuml;ltig widerlegt&quot;, fassen die Forscher zusammen.&lt;/cite&gt; Weiterlesen bei &lt;a href=&quot;http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=8047&quot;&gt;ngo-online&lt;/a&gt; [via &lt;a href=&quot;http://www.20six.de/weblogEntry/1tjkbfpv3f564&quot;&gt;Genosse Tabu&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>Stephan Mosel</dc:creator>
    <dc:subject>Kritik</dc:subject>
    <dc:date>2004-03-20T15:16:23Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/107233/">
    <title>Bildung und Patriotismus</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/107233/</link>
    <description>Eine Interessante Verkn&amp;uuml;pfung der Themen globalisierte Wettbewerbsf&amp;auml;higkeit, Bildung und Patriotismus findet sich bei &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/&quot;&gt;Telepolis &lt;/a&gt; unter &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/deutsch/kolumnen/mar/16212/1.html&quot; &gt;Schufte und verzichte - f&amp;uuml;r das deutsche Vaterland&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
von Rudolf Maresch am 01.12.2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Aufgekl&amp;auml;rter Patriotismus&quot; soll die Deutschland AG aufm&amp;ouml;beln und wieder zur Lokomotive Europas machen&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel bezieht sich direkt auf die Studie &lt;a href=&quot;http://www.vbw-bayern.de/pdf/Zusammenfassung_Bildung_neu_denken.pdf&quot;&gt; Bildung neu denken&lt;/a&gt;, siehe dazu auch &lt;a href=&quot;http://bildung.twoday.net/stories/100615/&quot;&gt; Bayerische Wirtschaft: Schon Vierj&amp;auml;hrige sollen in die Schule&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
[via &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/deutsch/kolumnen/mar/16212/1.html&quot;&gt; Telepolis &lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>luna.tic</dc:creator>
    <dc:subject>Kritik</dc:subject>
    <dc:date>2003-12-02T07:04:54Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/74526/">
    <title>jimmiz.: Bildungsvernichtung</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/74526/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&quot;In Deutschland gab es in den letzten Jahren keine aus Bildung erkl&amp;auml;rbaren Zuw&amp;auml;chse an Produktivit&amp;auml;t&quot; sagte Andreas Schleicher, der Bildungsstatistiker und Pisa-Koordinator der OECD, heute bei der Vorstellung der neuen OECD-Bildungsstudie. Die komplette Studie gibt es Online direkt bei der &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www1.oecd.org/els/education/ei/eag/&quot;&gt;OECD&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein pers&amp;ouml;nliches Wort von mir zu den Hochschulen in Deutschland:&lt;br /&gt;
Das sind reine Menschenvernichtungsmaschinen. Borniert, langweilig, lebensfern und vollkommen ineffizient und chaotisch organisiert. Ein Absolvent (wenn er es denn schafft) ist in Deutschland so um die dreissig Jahre alt. Jenseits seines hochkreativen und motivierten Alters. In einem Alter, wo in anderen L&amp;auml;ndern Karrieren auf dem beginnenden H&amp;ouml;hepunkt sind. Das ist ein absolutes Armutszeugnis. Ausnahmen best&amp;auml;tigen nat&amp;uuml;rlich wie immer auch hier die Regel. Sorry f&amp;uuml;r die &amp;uuml;berdeutlichen Worte.&lt;/cite&gt; [Weiter bei &lt;a href=&quot;http://www.20six.de/weblogEntry/1ee99tkd2tw4e&quot;&gt;jimmiz.: Bildungsvernichtung&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>Stephan Mosel</dc:creator>
    <dc:subject>Kritik</dc:subject>
    <dc:date>2003-09-17T11:51:15Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/22816/">
    <title>A Radical Educator&amp;rsquo;s Views on Media</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/22816/</link>
    <description>An Interview with &lt;a href=&quot;http://www.gseis.ucla.edu/faculty/pages/mclaren/&quot;&gt;Peter McLaren&lt;/a&gt;: &lt;cite&gt;&quot;I think it is important to understand that we cannot treat the media as some kind of autonomous entity. Media sectors interpenetrate in various ways, but overall the media are overwhelmingly structured by the state and function, by and large, to service the interests of capital. I would begin by arguing that the current commercialization of broadcasting actually substantially undercuts public systems of communication. Public systems of communication are really at the mercy of the market. Today, it appears as if the hypertrophy of financial capital has become the functional grid in which media economies are secured.&quot; (weiter bei &lt;a href=&quot;http://www.zmag.org/content/Interviews/maclarenint.cfm&quot;&gt;Zmag.org&lt;/a&gt;)&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>Moe</dc:creator>
    <dc:subject>Kritik</dc:subject>
    <dc:date>2003-04-26T19:59:21Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/11466/">
    <title>Verlorene Zeit im H&amp;ouml;rsaal</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/11466/</link>
    <description>&lt;b&gt;Sonderlich neu sind die Zahlen nicht, sie lagen auch sogar schon einmal h&amp;ouml;her. Weniger alarmierend ist der Befund deshalb aber noch lange nicht.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
(SZ vom 07.03.03) - &lt;i&gt;Wenn mehr als ein Viertel der Studenten ihr Studium abbrechen, stellt das dem deutschen Hochschulsystem ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. Und das nicht nur, weil an den ebenso &amp;uuml;berlasteten wie unterfinanzierten Hochschulen wertvolle Kapazit&amp;auml;ten vergeudet werden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
[Weiterlesen bei der &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/karriere/studium/63109&amp;amp;datei=index.php&quot;&gt;S&amp;uuml;ddeutschen&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>Moe</dc:creator>
    <dc:subject>Kritik</dc:subject>
    <dc:date>2003-03-12T01:34:17Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/7862/">
    <title>Pr&amp;auml;dikat wertlos. . .</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/7862/</link>
    <description>&lt;i&gt;Zack! Stempel drauf, Fall erledigt ... &quot;Schmutz und Schund&quot; als Stempel f&amp;uuml;r Groschenhefte, TV-Serien, Comics, Kino, Internet, PC-Spiele. Verschiedene Personengruppen f&amp;uuml;hren das Jugendschutzargument ins Feld, um Produkte der Popul&amp;auml;rkultur als Schmutz und Schund zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
Diese &lt;a href=&quot;http://www.schmutzundschund.de&quot;&gt;Website&lt;/a&gt; entstand im Rahmen eines Studienprojekts des Ludwig-Uhland-Instituts f&amp;uuml;r Empirische Kulturwissenschaft der Universit&amp;auml;t T&amp;uuml;bingen. Zwei Semester lang besch&amp;auml;ftigten wir uns mit verschiedenen Facetten des mehr als hundertj&amp;auml;hrigen Streits um Schmutz und Schund. Diese Auseinandersetzung um &quot;schlechte&quot; Medieninhalte und -formate findet auch heute noch statt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.schmutzundschund.de&quot;&gt;http://www.schmutzundschund.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
[via &lt;a href=&quot;http://daskollektiv.twoday.net/stories/7424/&quot;&gt;das kollektiv&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>Moe</dc:creator>
    <dc:subject>Kritik</dc:subject>
    <dc:date>2003-02-24T21:04:37Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bildung.twoday.net/stories/366/">
    <title>Pl&amp;auml;doyer f&amp;uuml;r eine emanzipatorische Bildungskritik</title> 
    <link>http://bildung.twoday.net/stories/366/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.bildungskritik.de/&quot;&gt;Bildungskritik.de&lt;/a&gt;: &lt;i&gt;Wenn mensch sich mit Bildung besch&amp;auml;ftigt, kommt er nicht umhin, sich das Umfeld anzuschauen. Da Bildung mit den Institutionen Schule und Hochschule verbunden ist, besteht das Umfeld aus dem Lebensweg des b&amp;uuml;rgerlichen Individuums. Kurz: nach der (Hoch)Schule kommt die Arbeit, die Rente, Ende. Noch Fragen?&lt;br /&gt;
Wenn es uns um emanzipatorische Bildungskritik geht, dann kann Bildung nicht als Vorbereitung auf den Tod oder die Arbeit verstanden werden. Genau in dem Gef&amp;uuml;ge des vorgezeichneten Lebens verharrt jedoch &amp;#8222;normale Bildungskritik&amp;#8220;. Emanzipation bedeutet dahingegen Selbstbefreiung und Ausbruch aus der funktionalen Bestimmung der eigenen Bildung.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann man das wirklich &lt;i&gt;so&lt;/i&gt; kritisch sehen..?</description>
    <dc:creator>Moe</dc:creator>
    <dc:subject>Kritik</dc:subject>
    <dc:date>2003-02-03T22:35:06Z</dc:date>
  </item> 


<textinput rdf:about="http://bildung.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://bildung.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
