Rubrik: International [Alle Rubriken]
Jährlich erscheint in der Schweiz eine Studie des renommierten Lausanner Management-Instituts IMD zur aktuellen ökonomischen Situation. Die Schweiz werde auch in nächster Zeit auf der Rangliste der wettbewerbsfähigsten Länder an Terrain verlieren, so die Prognose. Einer der genannten Gründe: Es fehle in der Schweiz an Innovation im Bildungswesen. (Quelle: NZZ am Sonntag, 4.1.2004, Nr.1, Titel)
In Frankreich wird muslimischen Schülerinnen das Tragen des Kopftuchs gesetzlich verboten. Staatspräsident Jacques Chirac kündigte heute an, deutlich sichtbare religiöse Zeichen und Kleidungsstücke im nächsten Jahr per Gesetz aus den Schulen zu verbannen. Das betrifft auch größere christliche Kreuze und die jüdische Kippa. [via stern.de]
Es ist erfreulich, dass sich die Politik Sorgen um die Leistungsfähigkeit der deutschen Universitäten macht. Es ist unerfreulich, dass sich die Auseinandersetzungen um den besten Weg für die Reform der deutschen Hochschulen zunehmend auf die Forderung verengen, an Deutschlands Universitäten "nordamerikanische Verhältnisse" zu schaffen.
Diese Zielvorgabe wird aber nicht von statistisch belegten Untersuchungen abgeleitet, die eine relative Unterlegenheit der deutschen Universität beweisen könnten; nein, sie beruht auf einem oft "gedankenlosen" Wiederholen der unbegründeten Behauptung, das nordamerikanische Universitätssystem sei dem deutschen überlegen. Die Amerikanisierung der deutschen Universität wird also unter Missachtung der tatsächlichen Verhältnisse in Nordamerika propagiert.
Es wäre bedauerlich, wenn die Zukunft der deutschen Universitäten auf der Basis von unbegründeten Argumentationen entschieden würde. Im vorliegenden Papier will daher der Deutsche Anglistenverband, dessen Mitglieder in großer Zahl Forschungs- und Lehrsemester an nordamerikanischen Hochschulen verbringen durften, den Mythos von der Überlegenheit des nordamerikanischen Universitätssystems den tatsächlichen Zuständen an den nordamerikanischen Universitäten aus eigener gründlicher Anschauung gegenüber stellen. Nur aus der Ferne und bei mangelnden Detailkenntnissen erscheint das nordamerikanische Hochschulsystem unwiderstehlich attraktiv.
Die folgenden sachlichen Informationen wurden mit dem Wunsch zusammengetragen, die deutsche Hochschulpolitik vor übereilten Eingriffen in die heimische Universitätsstruktur zu warnen und vor den möglichen Konsequenzen - nicht zuletzt hohen zusätzlichen Kosten - zu warnen, die eine Übertragung des nordamerikanischen Modells auf Deutschland mit sich brächte.Weiterlesen beim Deutschen Anglistenverband.
[Sannie per Mail via real icon@reality]
Diese Zielvorgabe wird aber nicht von statistisch belegten Untersuchungen abgeleitet, die eine relative Unterlegenheit der deutschen Universität beweisen könnten; nein, sie beruht auf einem oft "gedankenlosen" Wiederholen der unbegründeten Behauptung, das nordamerikanische Universitätssystem sei dem deutschen überlegen. Die Amerikanisierung der deutschen Universität wird also unter Missachtung der tatsächlichen Verhältnisse in Nordamerika propagiert.
Es wäre bedauerlich, wenn die Zukunft der deutschen Universitäten auf der Basis von unbegründeten Argumentationen entschieden würde. Im vorliegenden Papier will daher der Deutsche Anglistenverband, dessen Mitglieder in großer Zahl Forschungs- und Lehrsemester an nordamerikanischen Hochschulen verbringen durften, den Mythos von der Überlegenheit des nordamerikanischen Universitätssystems den tatsächlichen Zuständen an den nordamerikanischen Universitäten aus eigener gründlicher Anschauung gegenüber stellen. Nur aus der Ferne und bei mangelnden Detailkenntnissen erscheint das nordamerikanische Hochschulsystem unwiderstehlich attraktiv.
Die folgenden sachlichen Informationen wurden mit dem Wunsch zusammengetragen, die deutsche Hochschulpolitik vor übereilten Eingriffen in die heimische Universitätsstruktur zu warnen und vor den möglichen Konsequenzen - nicht zuletzt hohen zusätzlichen Kosten - zu warnen, die eine Übertragung des nordamerikanischen Modells auf Deutschland mit sich brächte.Weiterlesen beim Deutschen Anglistenverband.
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The journals in this list are regularly scanned for content relevant to users of the British Education Index. In some cases journals are only selectively indexed. Journal names are linked to their home pages on their publishers' sites.
1. Ausscheibung fuer eine Professorenstelle in der Wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung des EHI (Europäisches Hochschulinstitut, Florenz)
Weitere Informationen siehe http://www.iue.it bzw. http://www.iue.it/About/PositionsPDFfiles/ECO603.pdf
2. Infopaket Interkulturelle Kompetenzen -Stipendienausschreibung - Competent in the New Europe
The Danube University Krems awards a partial scholarship in the amount of 5.000,- Euro for the participation in the Postgraduate Master's Program "Intercultural Competencies" (MA).
Requirements: professional international or intercultural qualification through academic studies or relevant professional experience, proficiency in German and English.
Information: http://www.donau-uni.ac.at/kultur and sabine.aydt@donau-uni.ac.a
Please send applications (in German or English) by 1.11.2003 to: Abteilung für Kulturwissenschaften, Mag. Sabine Aydt
sabine.aydt@donau-uni.ac.at
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Weitere Informationen siehe http://www.iue.it bzw. http://www.iue.it/About/PositionsPDFfiles/ECO603.pdf
2. Infopaket Interkulturelle Kompetenzen -Stipendienausschreibung - Competent in the New Europe
The Danube University Krems awards a partial scholarship in the amount of 5.000,- Euro for the participation in the Postgraduate Master's Program "Intercultural Competencies" (MA).
Requirements: professional international or intercultural qualification through academic studies or relevant professional experience, proficiency in German and English.
Information: http://www.donau-uni.ac.at/kultur and sabine.aydt@donau-uni.ac.a
Please send applications (in German or English) by 1.11.2003 to: Abteilung für Kulturwissenschaften, Mag. Sabine Aydt
sabine.aydt@donau-uni.ac.at
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Policy Futures in Education is a new, peer-refereed, international quarterly online-only journal that is futures-oriented and committed to promoting debate in education among university academics, practising policy analysts in government and local government, national and international policy advisors, politicians, members of policy think-tanks and world policy agencies such as the World Bank, OECD and the European Union. The journal has a strong experimental focus and will emphasise innovative thinking in education policy and theory from a range of diverse viewpoints. It is only available online at www.triangle.co.uk/PFIE
[...]
The journal is committed to promoting debate within actual existing policy communities. It will publish dedicated issues on current policy debates, national reviews, reports from international agencies, as well as traditional academic papers. It also contains a special feature that will encourage debates through interviews (especially with politicians, members of government departments, experts), symposia, and right of reply.
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The journal is committed to promoting debate within actual existing policy communities. It will publish dedicated issues on current policy debates, national reviews, reports from international agencies, as well as traditional academic papers. It also contains a special feature that will encourage debates through interviews (especially with politicians, members of government departments, experts), symposia, and right of reply.
Acht europäische Staaten arbeiten an einem von der Europäischen Kommission im Rahmen des 5. Forschungsrahmenprogramms geförderten Projekts zum Aufbau eines Portals zur Bildungsforschung in Europa zusammen (PERINE - Pedagogical and Educational Research Information Network for Europe). Es sind dies Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Italien, Litauen, Österreich, die Schweiz und Ungarn.
Die PERINE - Datenbank soll BildungsforscherInnen unterstützen, Informationen zu Forschungsthemen, über Einrichtungen der Bildungsforschung sowie über Schwerpunkte von BildungsforscherInnen im In- und Ausland zu finden. Damit will PERINE einen Beitrag zur Schaffung eines europäischen Bildungsforschungsraumes (ERA - European Research Area) leisten.
Die PERINE - Datenbank soll BildungsforscherInnen unterstützen, Informationen zu Forschungsthemen, über Einrichtungen der Bildungsforschung sowie über Schwerpunkte von BildungsforscherInnen im In- und Ausland zu finden. Damit will PERINE einen Beitrag zur Schaffung eines europäischen Bildungsforschungsraumes (ERA - European Research Area) leisten.
Aus dem Rundbrief des ÖAD (Österreichischer Akademischer Austauschdienst):
1. Postgraduate Stipendien für das fremdsprachige Ausland
Ab sofort in aktualisierter Form in der Stipendiendatenbank Studieren im Ausland abrufbar. Naehere Informationen finden Sie unter http://www.grants.at
2. Stipendien für Spanien
Das Spanische Ministerium für auswaertige Angelegenheiten hat Stipendien für den Sommer 2004 und fuer das Studienjahr 2004/2005 ausgeschrieben. Die Stipendienprogramme unterscheiden sich nach Zielgruppe (Staatsbuergerschaft, Ausbildungsstatus etc.), Studien- bzw. Forschungsvorhaben, Stipendiendauer usw. Die Bewerbungsfrist endet am 21. Dezember 2003. Naehere Informationen finden sich unter http://www.becasmae.es (Nur in spanischer Sprache)
1. Postgraduate Stipendien für das fremdsprachige Ausland
Ab sofort in aktualisierter Form in der Stipendiendatenbank Studieren im Ausland abrufbar. Naehere Informationen finden Sie unter http://www.grants.at
2. Stipendien für Spanien
Das Spanische Ministerium für auswaertige Angelegenheiten hat Stipendien für den Sommer 2004 und fuer das Studienjahr 2004/2005 ausgeschrieben. Die Stipendienprogramme unterscheiden sich nach Zielgruppe (Staatsbuergerschaft, Ausbildungsstatus etc.), Studien- bzw. Forschungsvorhaben, Stipendiendauer usw. Die Bewerbungsfrist endet am 21. Dezember 2003. Naehere Informationen finden sich unter http://www.becasmae.es (Nur in spanischer Sprache)
Teacher shortages may become a policy challenge for many OECD countries in the years to come, as student enrolment levels rise while older teachers retire and not enough younger people join the profession, according to the 2003 edition of the OECD's Education at a Glance.
Etwas verspätet, aber doch der Hinweis auf die Konferenz in Berlin. Inzwischen ist auch schon das Schlusscommunique online.








