Rubrik: Interkulturelles Training [Alle Rubriken]
Wien, 30.11.2009 - Im Rahmen der Verwaltungsakademie des Bundes, die Bildungsstätte der österreichischen Bundesverwaltung im Schloss Laudon, fand am 26. und 27. November 2009 ein Workshop zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“ statt. Der österreichisch-türkische Unternehmensberater Caglayan Caliskan legte dar, warum der Aufbau der interkulturellen Kompetenz in der öffentlichen Verwaltung unerlässlich ist.
„In den globalisierten Strukturen von heute stehen Fach- und Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung täglich vor neuen Herausforderungen. Die erfolgreiche Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zählt jedenfalls dazu“, unterstreicht der interkulturelle Trainer Caliskan. Auf der einen Seite steige die Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich kontinuierlich. Auf der anderen Seite nehme die Internationalisierung der Wirtschaft sowie der öffentlichen Verwaltung zu.
Diese aktuellen Entwicklungen machen die Erweiterung des interkulturellen Handlungsspielraumes unerlässlich. Die interkulturelle Kommunikation werde immer mehr zu einem wichtigen Erfolgsfaktor im täglichen Tun der öffentlichen Bediensteten. Die interkulturelle Kompetenz in der öffentlichen Verwaltung könne durch gezielte Programme, wie etwa durch interkulturelle Trainings für die öffentlichen Bediensteten, aufgebaut werden, so Caliskan.
Die Verwaltungsakademie des Bundes bietet seit 2007 eine Workshopreihe zum Thema Interkulturelle Kompetenz an. Das Bildungsprogramm wendet sich an Fach- und Führungskräfte der österreichischen Bundesverwaltung. „Die Teilnehmer der Workshopreihe werden dafür sensibilisiert, dass für eine erfolgreiche Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturen nicht nur Fachkompetenz notwendig ist, sondern auch das Verständnis ihrer Normen, Regeln und Usancen“, betont der interkulturelle Experte Caliskan.
CALISKAN & NETWORK ist ein türkisch-österreichisches Beratungsunternehmen und agiert als eine interkulturelle Wirtschaftsbrücke, die den Reichtum der Vielfalt nutzbar macht. Als „Kulturen-Übersetzer“ berät das Unternehmen sowohl Organisationen der öffentlichen Hand als auch Unternehmen aus der Privatwirtschaft in Deutschland, Österreich und in der Türkei.
Caglayan Caliskan ist Unternehmensberater, Buchautor, interkultureller Trainer und Hochsee-Schiffskapitän. Zwar ist er schon lange nicht mehr auf den Meeren, dafür jedoch umso öfter als interkulturelle Brücke zwischen Deutschland, Österreich und der Türkei unterwegs. Nach seinem Studium an der Hochschule für Seehandel und Schifffahrt in Istanbul kam er 1988 nach Österreich. Mangels Meere verbrachte der gebürtige Türke lange Jahre als Führungskraft in der österreichischen Bankenbranche. Er gründete 2003 das österreichisch-türkische Beratungsunternehmen CALISKAN & NETWORK. Als Experte für „Interkulturelle Kompetenz“ sowie „Migration und Integration“ betreut er öffentliche Organisationen und privatwirtschaftliche Unternehmen. Er hält interkulturelle Managementseminare ab, coacht Expats, begleitet Führungskräfte und berät international tätige Unternehmen bei ihrem „Business in der Türkei“. Er pendelt zwischen Frankfurt, Wien und Istanbul.
Verantwortlicher Pressekontakt:
CALISKAN & NETWORK
Caglayan Caliskan, managing partner
Schottenring 16, 1010 Wien
Telefon: +43 1 53712-4852
Fax: +43 1 53712-4000
Mobil: +43 664 4540325
E-Mail: office@caliskan.at
http://www.caliskan.at
„In den globalisierten Strukturen von heute stehen Fach- und Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung täglich vor neuen Herausforderungen. Die erfolgreiche Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zählt jedenfalls dazu“, unterstreicht der interkulturelle Trainer Caliskan. Auf der einen Seite steige die Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich kontinuierlich. Auf der anderen Seite nehme die Internationalisierung der Wirtschaft sowie der öffentlichen Verwaltung zu.
Diese aktuellen Entwicklungen machen die Erweiterung des interkulturellen Handlungsspielraumes unerlässlich. Die interkulturelle Kommunikation werde immer mehr zu einem wichtigen Erfolgsfaktor im täglichen Tun der öffentlichen Bediensteten. Die interkulturelle Kompetenz in der öffentlichen Verwaltung könne durch gezielte Programme, wie etwa durch interkulturelle Trainings für die öffentlichen Bediensteten, aufgebaut werden, so Caliskan.
Die Verwaltungsakademie des Bundes bietet seit 2007 eine Workshopreihe zum Thema Interkulturelle Kompetenz an. Das Bildungsprogramm wendet sich an Fach- und Führungskräfte der österreichischen Bundesverwaltung. „Die Teilnehmer der Workshopreihe werden dafür sensibilisiert, dass für eine erfolgreiche Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturen nicht nur Fachkompetenz notwendig ist, sondern auch das Verständnis ihrer Normen, Regeln und Usancen“, betont der interkulturelle Experte Caliskan.
CALISKAN & NETWORK ist ein türkisch-österreichisches Beratungsunternehmen und agiert als eine interkulturelle Wirtschaftsbrücke, die den Reichtum der Vielfalt nutzbar macht. Als „Kulturen-Übersetzer“ berät das Unternehmen sowohl Organisationen der öffentlichen Hand als auch Unternehmen aus der Privatwirtschaft in Deutschland, Österreich und in der Türkei.
Caglayan Caliskan ist Unternehmensberater, Buchautor, interkultureller Trainer und Hochsee-Schiffskapitän. Zwar ist er schon lange nicht mehr auf den Meeren, dafür jedoch umso öfter als interkulturelle Brücke zwischen Deutschland, Österreich und der Türkei unterwegs. Nach seinem Studium an der Hochschule für Seehandel und Schifffahrt in Istanbul kam er 1988 nach Österreich. Mangels Meere verbrachte der gebürtige Türke lange Jahre als Führungskraft in der österreichischen Bankenbranche. Er gründete 2003 das österreichisch-türkische Beratungsunternehmen CALISKAN & NETWORK. Als Experte für „Interkulturelle Kompetenz“ sowie „Migration und Integration“ betreut er öffentliche Organisationen und privatwirtschaftliche Unternehmen. Er hält interkulturelle Managementseminare ab, coacht Expats, begleitet Führungskräfte und berät international tätige Unternehmen bei ihrem „Business in der Türkei“. Er pendelt zwischen Frankfurt, Wien und Istanbul.
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Göttingen, 26.11.2009: Der Eintritt der ersten Migrantengeneration in das Rentenalter zeigt am Bereich Pflege beispielhaft, welche Umwälzungen sich in den nächsten Jahren in der Gesundheitsbranche noch verstärken werden. Interkulturelle Kompetenz ist die neue Schlüsselqualifikation, ohne die die Interaktion zwischen Pflegepersonal und Patienten nicht gelingen kann.
Beim transkulturellen Pflege-Ansatz geht es nicht etwa darum, das Misslingen der Kommunikation auf die „fremde Kultur“ der Migranten abzuschieben und in stereotypisierender Ursachenzuschreibung zu enden. Vielmehr beschäftigt sich das transkulturelle Konzept auch mit wechselseitigen Prozessen und individuellen Migrationsbiographien. Der Patient/die Patientin wird in seiner, natürlich auch kulturell beeinflussten, Individualität gesehen, was gerade in der Pflege wichtig ist. Schließlich geht es in dieser Situation um Themen, die die Lebensgrundlage betreffen: Gesundheit und Krankheit.
Das pflegende und ärztliche Personal muss interkulturelle Kompetenz besitzen, um die Lebenswelt der zugewanderten Patienten verstehen zu können. Der erste Schritt ist das Wissen um die Wichtigkeit religiöser und alltagskultureller Aspekte und das Bewusstsein für die eigene „kulturelle Brille“. Um interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln, ist interkulturelles Training erwiesenermaßen eine wirksame Methode. IKUD® Seminare bietet in Kooperation mit komMedikus ab März 2010 eine „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) für den Gesundheitsbereich“ an.
Mit dieser Kooperation ist es gelungen, Spezialisten für die interkulturelle Weiterbildung und die medizinische Branche zusammen zu bringen. Die Teilnehmer lernen, wie man selbst im Berufsalltag in interkulturellen Begegnungssituationen besser agiert und kommuniziert und vor allem, wie man diese Kenntnisse weitervermittelt. Sie können demnach in der eigenen Pflegeeinrichtung/Klinik oder auf dem freien Markt interkulturelle Trainings anbieten.
Der Ansatz der 5-moduligen „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) für den Gesundheitsbereich“ lehnt sich an den der kultursensiblen und transkulturellen Pflege an. Es geht also nicht um die bloße Vermittlung von „Kulturrezepten“ für die medizinische Behandlung und Betreuung, sondern um eine ganzheitliche Weiterbildung, die auf der Erfahrungsebene basierend (z.B. durch Rollenspiele) grundlegende Handlungskompetenzen erweitert.
Die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) im Gesundheitswesen“ startet am 16. März 2010 und läuft über 3 Monate. Nähere Informationen unter:
http://www.ikud-seminare.de/Seminare/Interkulturell-Kompetenz-Trainer-Ausbildung-Gesundheitsbereich.html
Beim transkulturellen Pflege-Ansatz geht es nicht etwa darum, das Misslingen der Kommunikation auf die „fremde Kultur“ der Migranten abzuschieben und in stereotypisierender Ursachenzuschreibung zu enden. Vielmehr beschäftigt sich das transkulturelle Konzept auch mit wechselseitigen Prozessen und individuellen Migrationsbiographien. Der Patient/die Patientin wird in seiner, natürlich auch kulturell beeinflussten, Individualität gesehen, was gerade in der Pflege wichtig ist. Schließlich geht es in dieser Situation um Themen, die die Lebensgrundlage betreffen: Gesundheit und Krankheit.
Das pflegende und ärztliche Personal muss interkulturelle Kompetenz besitzen, um die Lebenswelt der zugewanderten Patienten verstehen zu können. Der erste Schritt ist das Wissen um die Wichtigkeit religiöser und alltagskultureller Aspekte und das Bewusstsein für die eigene „kulturelle Brille“. Um interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln, ist interkulturelles Training erwiesenermaßen eine wirksame Methode. IKUD® Seminare bietet in Kooperation mit komMedikus ab März 2010 eine „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) für den Gesundheitsbereich“ an.
Mit dieser Kooperation ist es gelungen, Spezialisten für die interkulturelle Weiterbildung und die medizinische Branche zusammen zu bringen. Die Teilnehmer lernen, wie man selbst im Berufsalltag in interkulturellen Begegnungssituationen besser agiert und kommuniziert und vor allem, wie man diese Kenntnisse weitervermittelt. Sie können demnach in der eigenen Pflegeeinrichtung/Klinik oder auf dem freien Markt interkulturelle Trainings anbieten.
Der Ansatz der 5-moduligen „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) für den Gesundheitsbereich“ lehnt sich an den der kultursensiblen und transkulturellen Pflege an. Es geht also nicht um die bloße Vermittlung von „Kulturrezepten“ für die medizinische Behandlung und Betreuung, sondern um eine ganzheitliche Weiterbildung, die auf der Erfahrungsebene basierend (z.B. durch Rollenspiele) grundlegende Handlungskompetenzen erweitert.
Die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) im Gesundheitswesen“ startet am 16. März 2010 und läuft über 3 Monate. Nähere Informationen unter:
http://www.ikud-seminare.de/Seminare/Interkulturell-Kompetenz-Trainer-Ausbildung-Gesundheitsbereich.html
# Von IKUD-Seminare am 26. Nov, 16:19 in Interkulturelles Training
Göttingen, 25.11.2009: Durch Zuwanderung und Migration hat sich in Deutschland eine multikulturelle Gesellschaft entwickelt. Die Kommunikation zwischen Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen ist jedoch nicht immer einfach. Gerade im Krankenhaus, wo es um existenzielle Fragen geht – manchmal um Leben und Tod - treten diese Barrieren deutlich zu Tage.
Wenn ein Patient aus einer anderen Kultur deutsch spricht, heißt das noch nicht, dass damit das Gelingen der Kommunikation garantiert ist. Sehr oft wird unterschätzt, wie wichtig religiöse und kulturelle Prägungen sind.
Beispiele aus der Praxis zeigen, dass auch Patienten, die sich sprachlich verständigen können, dennoch nicht verstanden werden. Ursache sind z. B. unterschiedliche kulturelle Auffassungen von Rollen (Arzt – Patient). Dem Arzt wird von vielen Patienten eine besondere Machtposition zugesprochen, und insofern „verschweigt“ man ihm bei der Visite Dinge, die zu sagen wichtig wären.
Auch die türkische Patientin, die diffus über „Bauchschmerzen“ klagt, hat vielleicht ein ganz anderes Problem, dass sie aber gegenüber einem männlichen Arzt nicht benennen mag.
Problematische Felder sind auch Körperkontakt, Essen und Diät sowie der Grad der Familieneinbindung des Patienten, der z. B. mit erhöhter Besucherfrequenz einhergeht.
Im Krankenhaus ist eine funktionierende Kommunikation extrem wichtig, ohne interkulturelle Kompetenz jedoch heute fast unmöglich. Kliniken reagieren auf diesen Schulungsbedarf hinsichtlich interkultureller Öffnung und beginnen mit dem Training von Personal. IKUD® Seminare bietet ab März 2010 die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) im Gesundheitswesen“ an. Diese Ausbildung befähigt Mitarbeiter/innen aus Krankenhäusern und Arztpraxen dazu, eigenständig interkulturelle Sensibilisierungstrainings zu planen und durchzuführen. Damit können kostensparend Inhouse-Maßnahmen angeboten werden, die zu einer Verbesserung der interkulturellen Kommunikation im Arbeitsalltag beitragen.
Die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) im Gesundheitswesen“ startet am 16. März 2010 und läuft über 3 Monate. Nähere Informationen unter:
http://www.ikud-seminare.de/Seminare/Interkulturell-Kompetenz-Trainer-Ausbildung-Gesundheitsbereich.html
Wenn ein Patient aus einer anderen Kultur deutsch spricht, heißt das noch nicht, dass damit das Gelingen der Kommunikation garantiert ist. Sehr oft wird unterschätzt, wie wichtig religiöse und kulturelle Prägungen sind.
Beispiele aus der Praxis zeigen, dass auch Patienten, die sich sprachlich verständigen können, dennoch nicht verstanden werden. Ursache sind z. B. unterschiedliche kulturelle Auffassungen von Rollen (Arzt – Patient). Dem Arzt wird von vielen Patienten eine besondere Machtposition zugesprochen, und insofern „verschweigt“ man ihm bei der Visite Dinge, die zu sagen wichtig wären.
Auch die türkische Patientin, die diffus über „Bauchschmerzen“ klagt, hat vielleicht ein ganz anderes Problem, dass sie aber gegenüber einem männlichen Arzt nicht benennen mag.
Problematische Felder sind auch Körperkontakt, Essen und Diät sowie der Grad der Familieneinbindung des Patienten, der z. B. mit erhöhter Besucherfrequenz einhergeht.
Im Krankenhaus ist eine funktionierende Kommunikation extrem wichtig, ohne interkulturelle Kompetenz jedoch heute fast unmöglich. Kliniken reagieren auf diesen Schulungsbedarf hinsichtlich interkultureller Öffnung und beginnen mit dem Training von Personal. IKUD® Seminare bietet ab März 2010 die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) im Gesundheitswesen“ an. Diese Ausbildung befähigt Mitarbeiter/innen aus Krankenhäusern und Arztpraxen dazu, eigenständig interkulturelle Sensibilisierungstrainings zu planen und durchzuführen. Damit können kostensparend Inhouse-Maßnahmen angeboten werden, die zu einer Verbesserung der interkulturellen Kommunikation im Arbeitsalltag beitragen.
Die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) im Gesundheitswesen“ startet am 16. März 2010 und läuft über 3 Monate. Nähere Informationen unter:
http://www.ikud-seminare.de/Seminare/Interkulturell-Kompetenz-Trainer-Ausbildung-Gesundheitsbereich.html
# Von IKUD-Seminare am 25. Nov, 12:36 in Interkulturelles Training
Wien, 19.11.2009 – Im Polizei-Workshop „Regeln und Usancen anderer Kulturkreise“ referierte der türkisch-österreichische Unternehmensberater Caglayan Caliskan über die Bedeutung der interkulturellen Kommunikation für die österreichische Sicherheitsexekutive.
Im Rahmen der SIAK Sicherheitsakademie, die Bildungsstätte des österreichischen Innenministeriums, fand am 17. und 18. November 2009 ein spezielles Seminar zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“ statt. Der interkulturelle Experte Caliskan legte dar, wie die tägliche Polizeiarbeit durch den Aufbau der interkulturellen Kompetenz effizienter gestaltet werden kann.
„In der Kommunikation mit Migranten treten häufig Schwierigkeiten auf, da das fremdartige Verhalten zu gegenseitigen Missverständnissen führen kann“, erklärt Caliskan. Die interkulturelle Kompetenz ermögliche der Sicherheitsexekutive nicht nur ein adäquates Einschreiten bei Konflikten, sondern könne auch zur erfolgreichen Klärung sowie Prävention von Straftaten beitragen. Die interkulturelle Kommunikation werde somit immer mehr zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren im täglichen Tun der Exekutive und entlaste die Polizisten.
„In den globalisierten Strukturen von heute stehen Fach– und Führungskräfte sowie Experten der Sicherheitsexekutive täglich vor neuen Herausforderungen. Die erfolgreiche Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zählt jedenfalls dazu“ unterstreicht der interkulturelle Trainer Caliskan. Die Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund steige kontinuierlich und die Internationalisierung der Kriminalität nehme Jahr für Jahr zu. Diese aktuellen Entwicklungen machen die Professionalisierung der Polizeiarbeit durch Erweiterung des interkulturellen Handlungsspielraumes unerlässlich, so Caliskan.
Diese Kernkompetenz könne durch gezielte Programme, wie etwa durch interkulturelle Trainings für Polizisten, aufgebaut werden. „Die Teilnehmer werden dafür sensibilisiert, dass für eine erfolgreiche polizeiliche Tätigkeit nicht nur Fachkompetenz notwendig ist, sondern auch das Verständnis der Normen, Regeln und Usancen anderer Kulturkreise“ betont Caliskan. Das Programm wende sich an Fach– und Führungskräfte sowie Experten der Sicherheitsexekutive, die täglich mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zu tun haben.
CALISKAN & NETWORK ist ein türkisch-österreichisches Beratungsunternehmen und agiert als eine interkulturelle Wirtschaftsbrücke, die den Reichtum der Vielfalt nutzbar macht. Als „Kulturen-Übersetzer“ berät das Unternehmen sowohl Organisationen der öffentlichen Hand als auch Unternehmen aus der Privatwirtschaft in Deutschland, Österreich und in der Türkei.
Caglayan Caliskan ist Unternehmensberater, Buchautor, interkultureller Trainer und Hochsee-Schiffskapitän. Zwar ist er schon lange nicht mehr auf den Meeren, dafür jedoch umso öfter als interkulturelle Brücke zwischen Deutschland, Österreich und der Türkei unterwegs. Nach seinem Studium an der Hochschule für Seehandel und Schifffahrt in Istanbul kam er 1988 nach Österreich. Mangels Meere verbrachte der gebürtige Türke lange Jahre als Führungskraft in der österreichischen Bankenbranche. Er gründete 2003 das österreichisch-türkische Beratungsunternehmen CALISKAN & NETWORK. Als Experte für „Interkulturelle Kompetenz“ sowie „Migration und Integration“ betreut er öffentliche Organisationen und privatwirtschaftliche Unternehmen. Er hält interkulturelle Managementseminare ab, coacht Expats, begleitet Führungskräfte und berät international tätige Unternehmen bei ihrem „Business in der Türkei“. Er pendelt zwischen Frankfurt, Wien und Istanbul.
Verantwortlicher Pressekontakt:
CALISKAN & NETWORK
Caglayan Caliskan, managing partner
Schottenring 16, 1010 Wien
Telefon: +43 1 53712-4852
Fax: +43 1 53712-4000
Mobil: +43 664 4540325
E-Mail: office@caliskan.at
http://www.caliskan.at
Im Rahmen der SIAK Sicherheitsakademie, die Bildungsstätte des österreichischen Innenministeriums, fand am 17. und 18. November 2009 ein spezielles Seminar zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“ statt. Der interkulturelle Experte Caliskan legte dar, wie die tägliche Polizeiarbeit durch den Aufbau der interkulturellen Kompetenz effizienter gestaltet werden kann.
„In der Kommunikation mit Migranten treten häufig Schwierigkeiten auf, da das fremdartige Verhalten zu gegenseitigen Missverständnissen führen kann“, erklärt Caliskan. Die interkulturelle Kompetenz ermögliche der Sicherheitsexekutive nicht nur ein adäquates Einschreiten bei Konflikten, sondern könne auch zur erfolgreichen Klärung sowie Prävention von Straftaten beitragen. Die interkulturelle Kommunikation werde somit immer mehr zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren im täglichen Tun der Exekutive und entlaste die Polizisten.
„In den globalisierten Strukturen von heute stehen Fach– und Führungskräfte sowie Experten der Sicherheitsexekutive täglich vor neuen Herausforderungen. Die erfolgreiche Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zählt jedenfalls dazu“ unterstreicht der interkulturelle Trainer Caliskan. Die Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund steige kontinuierlich und die Internationalisierung der Kriminalität nehme Jahr für Jahr zu. Diese aktuellen Entwicklungen machen die Professionalisierung der Polizeiarbeit durch Erweiterung des interkulturellen Handlungsspielraumes unerlässlich, so Caliskan.
Diese Kernkompetenz könne durch gezielte Programme, wie etwa durch interkulturelle Trainings für Polizisten, aufgebaut werden. „Die Teilnehmer werden dafür sensibilisiert, dass für eine erfolgreiche polizeiliche Tätigkeit nicht nur Fachkompetenz notwendig ist, sondern auch das Verständnis der Normen, Regeln und Usancen anderer Kulturkreise“ betont Caliskan. Das Programm wende sich an Fach– und Führungskräfte sowie Experten der Sicherheitsexekutive, die täglich mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zu tun haben.
CALISKAN & NETWORK ist ein türkisch-österreichisches Beratungsunternehmen und agiert als eine interkulturelle Wirtschaftsbrücke, die den Reichtum der Vielfalt nutzbar macht. Als „Kulturen-Übersetzer“ berät das Unternehmen sowohl Organisationen der öffentlichen Hand als auch Unternehmen aus der Privatwirtschaft in Deutschland, Österreich und in der Türkei.
Caglayan Caliskan ist Unternehmensberater, Buchautor, interkultureller Trainer und Hochsee-Schiffskapitän. Zwar ist er schon lange nicht mehr auf den Meeren, dafür jedoch umso öfter als interkulturelle Brücke zwischen Deutschland, Österreich und der Türkei unterwegs. Nach seinem Studium an der Hochschule für Seehandel und Schifffahrt in Istanbul kam er 1988 nach Österreich. Mangels Meere verbrachte der gebürtige Türke lange Jahre als Führungskraft in der österreichischen Bankenbranche. Er gründete 2003 das österreichisch-türkische Beratungsunternehmen CALISKAN & NETWORK. Als Experte für „Interkulturelle Kompetenz“ sowie „Migration und Integration“ betreut er öffentliche Organisationen und privatwirtschaftliche Unternehmen. Er hält interkulturelle Managementseminare ab, coacht Expats, begleitet Führungskräfte und berät international tätige Unternehmen bei ihrem „Business in der Türkei“. Er pendelt zwischen Frankfurt, Wien und Istanbul.
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Göttingen, 18.11.2009: Interkulturelle Begegnungen sind in der globalisierten Welt zum Alltag geworden. Aber nicht immer gelingt es, diese konfliktfrei zu gestalten. Häufig kommt es zu Missverständnissen und Konflikten, wenn Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung aufeinandertreffen. Eine „Schuld“ hat in solchen interkulturellen Konflikten niemand – es sind einfach zwei Welten bzw. zwei „Weltsichten“, die aufeinandertreffen. Logische Konsequenz ist wechselseitiges Unverständnis von Handlung und Kommunikation, das sich bis hin zu Streitigkeiten und letztlich Abbruch von Kontakten steigern kann.
In solchen Situationen hilft ein Mediator/eine Mediatorin. Er oder sie kann durch konstruktive Konfliktlösung aus der vermeintlich ausweglosen Situation eine Win-Win-Situation schaffen, sodass beide Konfliktparteien den Konflikt als Chance für effektive Veränderungen der Beziehungsgestaltung erkennen können. Der Mediator sieht aus der neutralen Position heraus beide Konfliktparteien und kann Lösungsansätze im Gespräch herausarbeiten. Als Vermittler im interkulturellen Konflikt sind seitens des Mediators besondere interkulturelle Kompetenz und kulturspezifisches Wissen gefordert.
Interkulturelle Mediation ist ein dementsprechend brandaktuelles Thema in der Weiterbildung. IKUD® Seminare bietet deshalb vom 27.-28. Mai 2010 das Seminar „Interkulturelle Mediation – Eine Einführung“ an. In diesem Einführungsseminar werden die grundlegenden Kenntnisse der interkulturellen Mediation vermittelt. Gemäß dem praxisbezogenen Ansatz von IKUD® Seminare lernen die Teilnehmenden nicht nur theoretische Hintergründe und Modelle (5 Phasen der Mediation, Konfliktstufen usw.) kennen, sondern machen in Simulationen und Übungen Erfahrungen auch auf der praktischen Ebene.
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gewinnen einen Überblick über das Thema und erwerben grundlegende interkulturelle Kompetenz sowie Fähigkeiten für das Arbeitsfeld Mediation. Qualifikationen in diesem Bereich sind für jeden Trainer und Coach aber auch generell im Personalbereich und in Organisationen essentiell. In sozialen Berufen nimmt die Wichtigkeit von Spezialisten für interkulturelle Konfliktlösung ebenso zu wie in Hochschulen oder Unternehmen, die global agieren. Insofern bieten sich zahlreiche Optionen für den Einsatz derart qualifizierter Mitarbeiter; Auf Arbeitnehmerebene bedeutet diese Zusatzqualifikation eine Steigerung der Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt.
Interessierte an „Interkulturelle Mediation – Eine Einführung“ – und dem kompletten Seminarangebot im Bereich interkulturelle Kompetenz von IKUD® Seminare - wenden sich an die Mitarbeiter von IKUD® Seminare.
IKUD® Seminare
Düstere Str. 21
37073 Göttingen
Tel.: 0551 3811278
Fax: 0551 3811-279
Homepage: www.ikud-seminare.de
E-Mail: info@ikud-seminare.de
http://www.ikud-seminare.de/Pressemitteilung/Interkulturelle-Mediation-Einfuehrung-Konfliktmanagement.html
In solchen Situationen hilft ein Mediator/eine Mediatorin. Er oder sie kann durch konstruktive Konfliktlösung aus der vermeintlich ausweglosen Situation eine Win-Win-Situation schaffen, sodass beide Konfliktparteien den Konflikt als Chance für effektive Veränderungen der Beziehungsgestaltung erkennen können. Der Mediator sieht aus der neutralen Position heraus beide Konfliktparteien und kann Lösungsansätze im Gespräch herausarbeiten. Als Vermittler im interkulturellen Konflikt sind seitens des Mediators besondere interkulturelle Kompetenz und kulturspezifisches Wissen gefordert.
Interkulturelle Mediation ist ein dementsprechend brandaktuelles Thema in der Weiterbildung. IKUD® Seminare bietet deshalb vom 27.-28. Mai 2010 das Seminar „Interkulturelle Mediation – Eine Einführung“ an. In diesem Einführungsseminar werden die grundlegenden Kenntnisse der interkulturellen Mediation vermittelt. Gemäß dem praxisbezogenen Ansatz von IKUD® Seminare lernen die Teilnehmenden nicht nur theoretische Hintergründe und Modelle (5 Phasen der Mediation, Konfliktstufen usw.) kennen, sondern machen in Simulationen und Übungen Erfahrungen auch auf der praktischen Ebene.
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gewinnen einen Überblick über das Thema und erwerben grundlegende interkulturelle Kompetenz sowie Fähigkeiten für das Arbeitsfeld Mediation. Qualifikationen in diesem Bereich sind für jeden Trainer und Coach aber auch generell im Personalbereich und in Organisationen essentiell. In sozialen Berufen nimmt die Wichtigkeit von Spezialisten für interkulturelle Konfliktlösung ebenso zu wie in Hochschulen oder Unternehmen, die global agieren. Insofern bieten sich zahlreiche Optionen für den Einsatz derart qualifizierter Mitarbeiter; Auf Arbeitnehmerebene bedeutet diese Zusatzqualifikation eine Steigerung der Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt.
Interessierte an „Interkulturelle Mediation – Eine Einführung“ – und dem kompletten Seminarangebot im Bereich interkulturelle Kompetenz von IKUD® Seminare - wenden sich an die Mitarbeiter von IKUD® Seminare.
IKUD® Seminare
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37073 Göttingen
Tel.: 0551 3811278
Fax: 0551 3811-279
Homepage: www.ikud-seminare.de
E-Mail: info@ikud-seminare.de
http://www.ikud-seminare.de/Pressemitteilung/Interkulturelle-Mediation-Einfuehrung-Konfliktmanagement.html
# Von IKUD-Seminare am 18. Nov, 11:43 in Interkulturelles Training
Göttingen, 02.11.2009: Wer sich für das Arbeitsfeld interkultureller Kompetenzentwicklung qualifizieren möchte, braucht spezifische Kenntnisse. Dazu gehört neben theoretischem Wissen zu Kommunikations- und Kulturmodellen auch die Fähigkeit, praktische Übungen zu entwickeln.
Die zertifizierte „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“ vermittelt beides: Theorie und Praxis. Der nächste Starttermin ist der 20. November 2009.
Die Gestaltung interkultureller Begegnungen fordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz. Ob im sozialen Arbeitsfeld, im Business-Bereich oder auch in der Gesundheitsbranche, überall wird heute diese „soft skill“ gefordert. Denn in den Zeiten der Globalisierung sind Migrationsbewegungen, berufliche Auslandsaufenthalte oder der Einsatz von internationalem Pflegepersonal alltäglich.
Insofern steigt die Nachfrage an Multiplikatoren, die in Trainings und Seminaren zum Themenbereich „Interkulturelle Kommunikation“ weiterbilden. An genau diese Personen richtet sich die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“. Die Teilnehmer/innen lernen dort, wie man interkulturelle Trainingsmaßnahmen konzipiert, plant und durchführt.
Denn grundsätzlich gilt: Interkulturelle Kompetenz erwerben ist die eine Sache – ihre Vermittlung an andere erfordert weitere, umfangreiche Kenntnisse und Fähigkeiten, die in der Trainerausbildung bei IKUD® Seminare vermittelt werden.
Die nächste Ausbildungssequenz, die sich über 4 Monate erstreckt, beginnt am 20. November 2009. Aktuell sind noch einige der begehrten Plätze frei - für nähere Informationen und zur unverbindlichen Anforderung von Infomaterial steht das Team von IKUD® Seminare jederzeit zur Verfügung.
http://www.ikud-seminare.de/seminare/interkultureller-trainer-ausbildung-in-5-modulen.html
Die zertifizierte „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“ vermittelt beides: Theorie und Praxis. Der nächste Starttermin ist der 20. November 2009.
Die Gestaltung interkultureller Begegnungen fordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz. Ob im sozialen Arbeitsfeld, im Business-Bereich oder auch in der Gesundheitsbranche, überall wird heute diese „soft skill“ gefordert. Denn in den Zeiten der Globalisierung sind Migrationsbewegungen, berufliche Auslandsaufenthalte oder der Einsatz von internationalem Pflegepersonal alltäglich.
Insofern steigt die Nachfrage an Multiplikatoren, die in Trainings und Seminaren zum Themenbereich „Interkulturelle Kommunikation“ weiterbilden. An genau diese Personen richtet sich die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“. Die Teilnehmer/innen lernen dort, wie man interkulturelle Trainingsmaßnahmen konzipiert, plant und durchführt.
Denn grundsätzlich gilt: Interkulturelle Kompetenz erwerben ist die eine Sache – ihre Vermittlung an andere erfordert weitere, umfangreiche Kenntnisse und Fähigkeiten, die in der Trainerausbildung bei IKUD® Seminare vermittelt werden.
Die nächste Ausbildungssequenz, die sich über 4 Monate erstreckt, beginnt am 20. November 2009. Aktuell sind noch einige der begehrten Plätze frei - für nähere Informationen und zur unverbindlichen Anforderung von Infomaterial steht das Team von IKUD® Seminare jederzeit zur Verfügung.
http://www.ikud-seminare.de/seminare/interkultureller-trainer-ausbildung-in-5-modulen.html
# Von IKUD-Seminare am 2. Nov, 16:15 in Interkulturelles Training
Wien, 29.10.2009 - In seinem Vortrag „Jugendliche Migranten – die unbekannten Wesen“ bei der Eröffnung der Tagung PräGend 2009 geht der türkisch-österreichische Unternehmensberater Caglayan Caliskan auf die Bedeutung der interkulturellen Kommunikation ein und zeigt auf, worauf es dabei ankommt.
In seiner Rede im Rahmen der Tagung PräGend 2009 in Windischgarsten erläutert Caliskan, wie Sozialprojekte mit der Zielgruppe Migranten durch den Aufbau der interkulturellen Kompetenz wirkungsvoller gestaltet werden können. Im Sozialbereich werde die Rolle der interkulturellen Kommunikation gerade erst entdeckt. Hier stecke großes Potential, um die Zielsicherheit der Migrationsprojekte zu erhöhen, erklärt Caliskan. „Bei international tätigen Unternehmen stellen interkulturelle Trainings bereits einen fixen Bestandteil der Personalentwicklung dar, doch im Sozialbereich setzt sich dieser Ansatz erst langsam durch.“
In der Kommunikation mit Migranten treten häufig Schwierigkeiten auf, da das fremdartige Verhalten zu gegenseitigen Missverständnissen und Irritationen führe, erläutert der interkulturelle Experte Caliskan. Die Bereitschaft „unter die Wasseroberfläche zu blicken“, spiele bei der Bewältigung dieser herausfordernden Situationen die Schlüsselrolle. „Was ich auf den ersten Blick beobachten kann, ist für mich in den meisten Fällen nicht erklärbar, ohne die kulturellen Hintergründe zu kennen“.
Diese Kernkompetenz könne durch gezielte Programme, wie etwa durch interkulturelle Trainings für Sozialarbeiter und Lehrer, aufgebaut werden. Die interkulturelle Kommunikation erleichtere den täglichen Umgang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen. „Unsere Vielfalt ist unser Reichtum. Und die jugendlichen Migranten sind ein wichtiges Zukunftspotential für unser Land, das zurzeit aber öfter als ein Problemfeld angesehen wird“, meint Caliskan. Der Aufbau der interkulturellen Kompetenz könne dazu beitragen, dieses Potential auszuschöpfen und die Nachhaltigkeit der Sozialprojekte sicherzustellen, so Caliskan.
CALISKAN & NETWORK ist ein türkisch-österreichisches Beratungsunternehmen und agiert als eine interkulturelle Wirtschaftsbrücke, die den Reichtum der Vielfalt nutzbar macht. Als „Kulturen-Übersetzer“ berät das Unternehmen sowohl Organisationen der öffentlichen Hand als auch Unternehmen aus der Privatwirtschaft in Deutschland, Österreich und in der Türkei.
Caglayan Caliskan ist Unternehmensberater, Buchautor und ausgebildeter Hochsee-Schiffskapitän. Zwar ist er schon lange nicht mehr auf den Meeren, dafür jedoch umso öfter als interkulturelle Brücke zwischen Deutschland, Österreich und der Türkei unterwegs. Nach seinem Studium an der Hochschule für Seehandel und Schifffahrt in Istanbul kam er 1988 nach Österreich. Mangels Meere verbrachte der gebürtige Türke lange Jahre als Führungskraft in der österreichischen Bankenbranche. Er gründete 2003 das österreichisch-türkische Beratungsunternehmen CALISKAN & NETWORK. Als Experte für „Interkulturelle Kompetenz“ sowie „Migration und Integration“ betreut er öffentliche Organisationen und privatwirtschaftliche Unternehmen. Er hält interkulturelle Managementseminare ab, coacht Expats, begleitet Führungskräfte und berät international tätige Unternehmen bei ihrem „Business in der Türkei“. Er pendelt zwischen Frankfurt, Wien und Istanbul.
Verantwortlicher Pressekontakt:
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Caglayan Caliskan, managing partner
Schottenring 16, 1010 Wien
Telefon: +43 1 53712-4852
Fax: +43 1 53712-4000
Mobil: +43 664 4540325
E-Mail: office@caliskan.at
http://www.caliskan.at
In seiner Rede im Rahmen der Tagung PräGend 2009 in Windischgarsten erläutert Caliskan, wie Sozialprojekte mit der Zielgruppe Migranten durch den Aufbau der interkulturellen Kompetenz wirkungsvoller gestaltet werden können. Im Sozialbereich werde die Rolle der interkulturellen Kommunikation gerade erst entdeckt. Hier stecke großes Potential, um die Zielsicherheit der Migrationsprojekte zu erhöhen, erklärt Caliskan. „Bei international tätigen Unternehmen stellen interkulturelle Trainings bereits einen fixen Bestandteil der Personalentwicklung dar, doch im Sozialbereich setzt sich dieser Ansatz erst langsam durch.“
In der Kommunikation mit Migranten treten häufig Schwierigkeiten auf, da das fremdartige Verhalten zu gegenseitigen Missverständnissen und Irritationen führe, erläutert der interkulturelle Experte Caliskan. Die Bereitschaft „unter die Wasseroberfläche zu blicken“, spiele bei der Bewältigung dieser herausfordernden Situationen die Schlüsselrolle. „Was ich auf den ersten Blick beobachten kann, ist für mich in den meisten Fällen nicht erklärbar, ohne die kulturellen Hintergründe zu kennen“.
Diese Kernkompetenz könne durch gezielte Programme, wie etwa durch interkulturelle Trainings für Sozialarbeiter und Lehrer, aufgebaut werden. Die interkulturelle Kommunikation erleichtere den täglichen Umgang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen. „Unsere Vielfalt ist unser Reichtum. Und die jugendlichen Migranten sind ein wichtiges Zukunftspotential für unser Land, das zurzeit aber öfter als ein Problemfeld angesehen wird“, meint Caliskan. Der Aufbau der interkulturellen Kompetenz könne dazu beitragen, dieses Potential auszuschöpfen und die Nachhaltigkeit der Sozialprojekte sicherzustellen, so Caliskan.
CALISKAN & NETWORK ist ein türkisch-österreichisches Beratungsunternehmen und agiert als eine interkulturelle Wirtschaftsbrücke, die den Reichtum der Vielfalt nutzbar macht. Als „Kulturen-Übersetzer“ berät das Unternehmen sowohl Organisationen der öffentlichen Hand als auch Unternehmen aus der Privatwirtschaft in Deutschland, Österreich und in der Türkei.
Caglayan Caliskan ist Unternehmensberater, Buchautor und ausgebildeter Hochsee-Schiffskapitän. Zwar ist er schon lange nicht mehr auf den Meeren, dafür jedoch umso öfter als interkulturelle Brücke zwischen Deutschland, Österreich und der Türkei unterwegs. Nach seinem Studium an der Hochschule für Seehandel und Schifffahrt in Istanbul kam er 1988 nach Österreich. Mangels Meere verbrachte der gebürtige Türke lange Jahre als Führungskraft in der österreichischen Bankenbranche. Er gründete 2003 das österreichisch-türkische Beratungsunternehmen CALISKAN & NETWORK. Als Experte für „Interkulturelle Kompetenz“ sowie „Migration und Integration“ betreut er öffentliche Organisationen und privatwirtschaftliche Unternehmen. Er hält interkulturelle Managementseminare ab, coacht Expats, begleitet Führungskräfte und berät international tätige Unternehmen bei ihrem „Business in der Türkei“. Er pendelt zwischen Frankfurt, Wien und Istanbul.
Verantwortlicher Pressekontakt:
CALISKAN & NETWORK
Caglayan Caliskan, managing partner
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Göttingen, 19.10.2009 – Die Universitätsstadt Göttingen ist nicht zufällig der Firmensitz von IKUD® Seminare: Mit dem offiziellen Motto „Stadt, die Wissen schafft“ passt das Weiterbildungsunternehmen ideal hierher. Das Seminar „Interkulturelles Training - Einführung in Methoden“ findet nun vom 04.-05. Dezember 2009 in Göttingen statt im österreichischen Linz statt.
Im Seminar mit Workshop-Charakter werden die Grundlagen zur Thematik interkultureller Trainings vermittelt. Dabei stellt IKUD® Seminare bewährte und selbst entwickelte Materialien vor und zeigt eine Vielzahl didaktischer Varianten auf, mithilfe derer selbstständig Weiterbildungsmaßnahmen im interkulturellen Bereich konzipiert werden können.
Da der Erwerb an interkultureller Handlungskompetenz immer essentieller wird, stellt dieses Einführungsseminar eine ideale Möglichkeit dar, in das Themenfeld „hineinzuschnuppern“. Wer sich für das Berufsbild des interkulturellen Trainers/der interkulturellen Trainerin qualifizieren möchte, kann im Anschluss an der „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“ teilnehmen – und bekommt dann einen entsprechenden Rabatt.
Nachdem vom 04.-05.12.09 zunächst eine Durchführung in Linz geplant war, wird „Interkulturelles Training - Einführung in Methoden“ nun ebenfalls in Göttingen stattfinden. Damit gibt es in diesem Herbst/Winter zweimal die Möglichkeit, das Seminar zu besuchen: 30.-31. Oktober und 04.-05.12.09.
Göttingen hat sich als Tagungsort bewährt. Die „Stadt, die Wissen schafft“ wird ihrem Namen wieder alle Ehre machen, denn die Teilnehmenden werden ganz sicher ihre interkulturelle Kompetenz schulen und ihr Wissen im Arbeitsfeld als Trainer/Coach erweitern.
Das Seminar ist geeignet für Menschen, die in ihrem Berufsfeld mit interkulturellen Inhalten zu tun haben, einen umfassenden Einstieg ins Thema suchen und sich für Schulungen, aber auch für den Alltag neue Methoden interkulturellen Trainings aneignen möchten. Die Veranstaltung ist sowohl geeignet für Personen mit Trainingserfahrung als auch für Personen, die sich erst im interkulturellen Trainingsbereich orientieren möchten.
http://www.ikud-seminare.de/Pressemitteilung/Interkulturelles-Training-Seminar-Goettingen-verlegt.html
Im Seminar mit Workshop-Charakter werden die Grundlagen zur Thematik interkultureller Trainings vermittelt. Dabei stellt IKUD® Seminare bewährte und selbst entwickelte Materialien vor und zeigt eine Vielzahl didaktischer Varianten auf, mithilfe derer selbstständig Weiterbildungsmaßnahmen im interkulturellen Bereich konzipiert werden können.
Da der Erwerb an interkultureller Handlungskompetenz immer essentieller wird, stellt dieses Einführungsseminar eine ideale Möglichkeit dar, in das Themenfeld „hineinzuschnuppern“. Wer sich für das Berufsbild des interkulturellen Trainers/der interkulturellen Trainerin qualifizieren möchte, kann im Anschluss an der „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“ teilnehmen – und bekommt dann einen entsprechenden Rabatt.
Nachdem vom 04.-05.12.09 zunächst eine Durchführung in Linz geplant war, wird „Interkulturelles Training - Einführung in Methoden“ nun ebenfalls in Göttingen stattfinden. Damit gibt es in diesem Herbst/Winter zweimal die Möglichkeit, das Seminar zu besuchen: 30.-31. Oktober und 04.-05.12.09.
Göttingen hat sich als Tagungsort bewährt. Die „Stadt, die Wissen schafft“ wird ihrem Namen wieder alle Ehre machen, denn die Teilnehmenden werden ganz sicher ihre interkulturelle Kompetenz schulen und ihr Wissen im Arbeitsfeld als Trainer/Coach erweitern.
Das Seminar ist geeignet für Menschen, die in ihrem Berufsfeld mit interkulturellen Inhalten zu tun haben, einen umfassenden Einstieg ins Thema suchen und sich für Schulungen, aber auch für den Alltag neue Methoden interkulturellen Trainings aneignen möchten. Die Veranstaltung ist sowohl geeignet für Personen mit Trainingserfahrung als auch für Personen, die sich erst im interkulturellen Trainingsbereich orientieren möchten.
http://www.ikud-seminare.de/Pressemitteilung/Interkulturelles-Training-Seminar-Goettingen-verlegt.html
# Von IKUD-Seminare am 19. Okt, 16:04 in Interkulturelles Training
Göttingen, 19.10.2009: „Die Chinesische Schrift und Sprache scheint für viele nach wie vor ein Rätsel zu sein. Oft genug blicke ich in erstaunte Gesichter, wenn ich mich mit chinesischen Freunden auf Chinesisch unterhalte oder in Schriftzeichen kommuniziere“, sagt Tobias Zrowotke, Projektmitarbeiter im Bereich Interkulturelle Kommunikation bei IKUD® Seminare.
Sich mit Chinesen in ihrer Muttersprache zu unterhalten ist die eine Sache. Interkulturelles Handeln ist die andere Sache. Speziell von China-erfahrenen Deutschen hört man oft, wie sehr die Verhaltens- und Handlungsweisen der Chinesen bei deutsch-chinesischen Begegnungen für Befremdung und Überraschung sorgen können. Besonders deutlich wird dies bei Äußerung von Bitten, Wünschen und Ablehnungen seitens des chinesischen Gesprächspartners. Hierbei kommen routinierte Sprechhandlungen zum Einsatz. Wenn auf chinesischer Seite zum Beispiel keine konkrete Aussage gemacht werden kann oder keine Entscheidung getroffen werden will, dann vermeidet man Aussagen wie „Ich kann jetzt nichts Konkretes sagen“ oder „Ich kann jetzt noch keine Entscheidung treffen“. Stattdessen sagt man: „Über diese Frage müssen wir noch mal nachdenken“. Aus deutscher Sicht wird dies schnell als „ausweichend weitschweifige Blumigkeit“ aufgefasst.
Genau hier liegt die Gefahr von Missinterpretation, denn voreilige Beurteilungen bestimmter Äußerungen können leicht zu falschen Schlussfolgerungen führen. Der Grund liegt im mangelnden Wissen über Kommunikationsregeln, die im chinesischen Handlungsmuster manifestiert sind. Es sind die routinierten Sprechhandlungen der Akteure, die oft problematisch bei kulturellen Überschneidungssituationen und letztlich Ursache für interkulturelle Missverständnisse sind, um nur einen Aspekt interkulturellen Handelns zu nennen.
Doch das soll nicht bedeuten, dass die deutsch-chinesische Kommunikation von Vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Wichtig ist es sich Kenntnisse der kulturhistorischen verankerten und gesellschaftlich bedingten Wertesysteme und Sozialordnung anzueignen. Erst dann ist man in der Lage, routinierte Handlungen mit ihrer rituellen Bedeutung zu verstehen. Wenn Sie zum Beispiel Ihr chinesischer Gesprächspartner fragt „Haben Sie schon gegessen?“, dann wird er sehr wahrscheinlich weder wissen wollen, ob sie tatsächlich schon gegessen haben, noch soll dies eine Einladung zum Essen sein. Es ist lediglich als routinierte Höflichkeitsfloskel im chinesischen Alltag bei der Begrüßung zu verstehen. Für Chinesen selbstverständlich, kann schon allein dieser kurze Satz im interkulturellen Kontext nicht bzw. falsch verstanden werden, wenn der Gesprächspartner den Satz wörtlich nehmen würde, ohne die kulturspezifische Ausdrucks- und damit verbundene Verhaltensweise zu kennen.
Diese Problematik in der interkulturellen Kommunikation trifft nicht allein für China zu. Arbeiten Menschen verschiedener kultureller Prägung mit unterschiedlichen Norm- und Wertvorstellungen zusammen, kommt es häufig zu interkulturellen Missverständnissen. Das gilt sowohl für Japan und Indien genauso wie für Frankreich und England. Diesen vorzubeugen, ist eine Aufgabe interkultureller Trainings. IKUD® Seminare, Weiterbildungsunternehmen aus der Universitätsstadt Göttingen steht für Inter-Kultur und Didaktik und ist die professionelle Antwort auf den steigenden Trainings-, Coachings- sowie Beratungsbedarf auf dem Gebiet internationaler Zusammenarbeit. Neben der zertifizierten „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“, werden dort auch länderspezifische Seminare angeboten, beispielsweise für Russland, Indien und die USA.
Gerade in Krisenzeiten werden die Jobs für junge Berufseinsteiger immer knapper und die Anforderungen an Hochschulabsolventen höher. Der Druck auf Studierende steigt stetig. Aus diesem Grund eröffnen sich speziell für Studierende und Absolventen von geisteswissenschaftlichen, kulturwissenschaftlichen oder sprachwissenschaftlichen Studiengängen unterschiedlichster Fachrichtungen, wie beispielsweise European Studies, Interkulturelles Management, Indologie oder Sinologie, interessante Einstiegsmöglichkeiten in die Berufswelt, sei es in Form einer Ausbildung oder eines Praktikums. Das kann sowohl erste Grundlage für eine erfolgreiche Selbstständigkeit sein, als auch die eigene Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt fördern, zum Beispiel für eine Tätigkeit im Personalbereich international agierender Unternehmen. „Das ist auch der Grund gewesen weshalb eine Tätigkeit im Bereich Interkulturelle Kommunikation bei IKUD® Seminare für mich interessant schien“, sagt Tobias Zrowotke, Absolvent des Bachelorstudiengangs „Modern China“ an der Universität Würzburg.
http://www.ikud-seminare.de/Pressemitteilung/Interkulturelle-Kompetenz-mit-internationalen-Geschaeftspartnern.html
Sich mit Chinesen in ihrer Muttersprache zu unterhalten ist die eine Sache. Interkulturelles Handeln ist die andere Sache. Speziell von China-erfahrenen Deutschen hört man oft, wie sehr die Verhaltens- und Handlungsweisen der Chinesen bei deutsch-chinesischen Begegnungen für Befremdung und Überraschung sorgen können. Besonders deutlich wird dies bei Äußerung von Bitten, Wünschen und Ablehnungen seitens des chinesischen Gesprächspartners. Hierbei kommen routinierte Sprechhandlungen zum Einsatz. Wenn auf chinesischer Seite zum Beispiel keine konkrete Aussage gemacht werden kann oder keine Entscheidung getroffen werden will, dann vermeidet man Aussagen wie „Ich kann jetzt nichts Konkretes sagen“ oder „Ich kann jetzt noch keine Entscheidung treffen“. Stattdessen sagt man: „Über diese Frage müssen wir noch mal nachdenken“. Aus deutscher Sicht wird dies schnell als „ausweichend weitschweifige Blumigkeit“ aufgefasst.
Genau hier liegt die Gefahr von Missinterpretation, denn voreilige Beurteilungen bestimmter Äußerungen können leicht zu falschen Schlussfolgerungen führen. Der Grund liegt im mangelnden Wissen über Kommunikationsregeln, die im chinesischen Handlungsmuster manifestiert sind. Es sind die routinierten Sprechhandlungen der Akteure, die oft problematisch bei kulturellen Überschneidungssituationen und letztlich Ursache für interkulturelle Missverständnisse sind, um nur einen Aspekt interkulturellen Handelns zu nennen.
Doch das soll nicht bedeuten, dass die deutsch-chinesische Kommunikation von Vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Wichtig ist es sich Kenntnisse der kulturhistorischen verankerten und gesellschaftlich bedingten Wertesysteme und Sozialordnung anzueignen. Erst dann ist man in der Lage, routinierte Handlungen mit ihrer rituellen Bedeutung zu verstehen. Wenn Sie zum Beispiel Ihr chinesischer Gesprächspartner fragt „Haben Sie schon gegessen?“, dann wird er sehr wahrscheinlich weder wissen wollen, ob sie tatsächlich schon gegessen haben, noch soll dies eine Einladung zum Essen sein. Es ist lediglich als routinierte Höflichkeitsfloskel im chinesischen Alltag bei der Begrüßung zu verstehen. Für Chinesen selbstverständlich, kann schon allein dieser kurze Satz im interkulturellen Kontext nicht bzw. falsch verstanden werden, wenn der Gesprächspartner den Satz wörtlich nehmen würde, ohne die kulturspezifische Ausdrucks- und damit verbundene Verhaltensweise zu kennen.
Diese Problematik in der interkulturellen Kommunikation trifft nicht allein für China zu. Arbeiten Menschen verschiedener kultureller Prägung mit unterschiedlichen Norm- und Wertvorstellungen zusammen, kommt es häufig zu interkulturellen Missverständnissen. Das gilt sowohl für Japan und Indien genauso wie für Frankreich und England. Diesen vorzubeugen, ist eine Aufgabe interkultureller Trainings. IKUD® Seminare, Weiterbildungsunternehmen aus der Universitätsstadt Göttingen steht für Inter-Kultur und Didaktik und ist die professionelle Antwort auf den steigenden Trainings-, Coachings- sowie Beratungsbedarf auf dem Gebiet internationaler Zusammenarbeit. Neben der zertifizierten „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) in 5 Modulen“, werden dort auch länderspezifische Seminare angeboten, beispielsweise für Russland, Indien und die USA.
Gerade in Krisenzeiten werden die Jobs für junge Berufseinsteiger immer knapper und die Anforderungen an Hochschulabsolventen höher. Der Druck auf Studierende steigt stetig. Aus diesem Grund eröffnen sich speziell für Studierende und Absolventen von geisteswissenschaftlichen, kulturwissenschaftlichen oder sprachwissenschaftlichen Studiengängen unterschiedlichster Fachrichtungen, wie beispielsweise European Studies, Interkulturelles Management, Indologie oder Sinologie, interessante Einstiegsmöglichkeiten in die Berufswelt, sei es in Form einer Ausbildung oder eines Praktikums. Das kann sowohl erste Grundlage für eine erfolgreiche Selbstständigkeit sein, als auch die eigene Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt fördern, zum Beispiel für eine Tätigkeit im Personalbereich international agierender Unternehmen. „Das ist auch der Grund gewesen weshalb eine Tätigkeit im Bereich Interkulturelle Kommunikation bei IKUD® Seminare für mich interessant schien“, sagt Tobias Zrowotke, Absolvent des Bachelorstudiengangs „Modern China“ an der Universität Würzburg.
http://www.ikud-seminare.de/Pressemitteilung/Interkulturelle-Kompetenz-mit-internationalen-Geschaeftspartnern.html
# Von IKUD-Seminare am 19. Okt, 16:03 in Interkulturelles Training
„Es spricht vieles dafür, dass in einem leeren Kopf Vorurteile besonders blühen.“ (Sir Peter Ustinov)
Der Begriff des Stereotyps kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „starres Muster“. Stereotype sind eine Sammlung von Informationen. Jeder Mensch kategorisiert und systematisiert seine Umwelt, um die Aufnahme und Verarbeitung der von außen auf ihn einwirkenden Reize und Informationen zu erleichtern. Komplexe Informationen werden durch Stereotype reduziert und bestimmte Merkmale generalisiert. Stereotype sind feste Vorstellungen von Eigenschaften oder Verhaltensweisen, die Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe zugeschrieben werden. Die Wissenschaft unterscheidet zwei Arten von Stereotypen: Heterostereotype und Autostereotype. Heterostereotype sind Stereotype, die sich auf Mitglieder einer fremdkulturellen Gruppe beziehen und der Abgrenzung gegenüber dieser dienen. Autostereotype beziehen sich auf die Mitglieder der eigenen sozialen Gruppe und haben den Anspruch, eine Zugehörigkeit herzustellen. Stereotype können weiterhin unterschieden werden hinsichtlich ihrer positiven und negativen Funktionen. Sie ermöglichen einerseits die Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes der Eigengruppe, andererseits ein negatives Konzept der Fremdgruppe und können damit tendenziell Vorurteile verstärken.
Stereotype werden allgemein als „Meinungen“ beschrieben. Werden diese Meinungen nicht ständig überdacht und revidiert, so entstehen Vorurteile. Vorurteile sind im Gegensatz zu Stereotypen von Emotionen begleitet und haben eine wertende Komponente. Die klassische Definition zum Begriff Vorurteil stammt von Gordon Allport. Er definierte Vorurteile als „ablehnende oder feindselige Haltung gegenüber einer Person, die zu einer Gruppe gehört und deswegen dieselben zu beanstandenden Eigenschaften haben soll, die man dieser Gruppe zuschreibt“ (1973: 21). Beim Vorurteil werden Stereotype bzw. Eigenschaftszuweisungen somit mit Bewertungen verknüpft, die das Wahrnehmen, Verhalten und die Interpretation steuern. Dadurch wird deutlich, dass sich Stereotype von Vorurteilen unterscheiden und somit die Begriffe nicht synonymisch verwendet werden sollten.
Bei Begegnungen im interkulturellen Kontext sind Stereotype immer präsent und helfen dem Individuum, komplexe Wahrnehmungen und Informationen zu reduzieren. Da man ihre Entstehung nicht verhindern kann, muss man lernen, mit Stereotypen so umzugehen, dass sie sich nicht zu Vorurteilen verstärken und fossilieren. Auf den Prozess des interkulturellen Lernens können sich Stereotype und Vorurteile hemmend auswirken (vgl. Fuß 1989: 25). Die bewusste Auseinandersetzung ist demnach sehr wichtig, um Stereotype zu relativieren und Vorurteile zu revidieren.
Nach einer Studie von Joshua Correll an der Universität Chicago sind in neun von zehn Fällen Vorurteile negativ. Dies hat er im Jahr 2002 bei einem virtuellen Experiment am PC untersucht. Die Teilnehmer der Studie wurden gebeten, diejenigen Personen auf Fotos zu „erschießen“, die eine Waffe in der Hand trugen. Auf den Bildern waren weiße und schwarze Menschen, entweder mit einem Fotoapparat oder einer Waffe in der Hand, abgebildet. Die Probanden hatten kaum Zeit ihre Wahl zu überdenken. Es zeigte sich, dass die Testpersonen eine schwarze Hautfarbe mit Gefahr in Verbindung brachten, da sie häufiger schwarze unbewaffnete Personen als weiße Unbewaffnete „erschossen“. (Die Welt, 25.07.2009)
Ein anderes Beispiel: Der Psychologe Udo Rudolph an der TU Chemnitz fand heraus, dass Namen eine Fülle an Information beinhalten. So wird allein durch den Namen auf das Aussehen und die Intelligenz einer Person geschlossen. Forschungen der Amerikanerin Bertrand von der Universität Chicago stützen diese Annahme. Sie verschickte verschiedene Bewerbungsunterlagen (in Amerika wie üblich ohne Foto) und verwendete dabei typische Namen für bestimmte Bevölkerungsgruppen. Zum Beispiel Lakisha und Jammal für die schwarze und Emily und Brendan für die weiße Bevölkerungsgruppe. So konnte sie nachweisen, dass Emily und Brendan doppelt so häufig zu Bewerbungsgesprächen eingeladen wurden wie Jammal und Lakisha. (Die Welt, 25.07.2009)
Die Beispiele zeigen deutlich, wie mächtig Vorurteile sind. Sie sind weder witzig noch harmlos. Eine Auseinandersetzung mit ihnen ist notwendig, damit sie die Entscheidungen und das Verhalten eines Individuums weniger beeinflussen.
Literatur:
Allport, Gordon W. Die Natur des Vorurteils. Köln: Kiepenheuer und Wirtsch, 1971.
Fuß, Manfred. Interkulturelles Lernen im nichtkommerziellen Jugendtourismus. Dortmund: Verlag Modernes Lernen Borgmann KG, 1989.
Weik, Sarah: Die Macht des Vorurteils. In: Die Welt, 25.07.2009.
http://www.ikud-seminare.de/Pressemitteilung/Stereotype-Vorurteile-Auswirkung-auf-interkulturelles-Lernen.html
Der Begriff des Stereotyps kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „starres Muster“. Stereotype sind eine Sammlung von Informationen. Jeder Mensch kategorisiert und systematisiert seine Umwelt, um die Aufnahme und Verarbeitung der von außen auf ihn einwirkenden Reize und Informationen zu erleichtern. Komplexe Informationen werden durch Stereotype reduziert und bestimmte Merkmale generalisiert. Stereotype sind feste Vorstellungen von Eigenschaften oder Verhaltensweisen, die Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe zugeschrieben werden. Die Wissenschaft unterscheidet zwei Arten von Stereotypen: Heterostereotype und Autostereotype. Heterostereotype sind Stereotype, die sich auf Mitglieder einer fremdkulturellen Gruppe beziehen und der Abgrenzung gegenüber dieser dienen. Autostereotype beziehen sich auf die Mitglieder der eigenen sozialen Gruppe und haben den Anspruch, eine Zugehörigkeit herzustellen. Stereotype können weiterhin unterschieden werden hinsichtlich ihrer positiven und negativen Funktionen. Sie ermöglichen einerseits die Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes der Eigengruppe, andererseits ein negatives Konzept der Fremdgruppe und können damit tendenziell Vorurteile verstärken.
Stereotype werden allgemein als „Meinungen“ beschrieben. Werden diese Meinungen nicht ständig überdacht und revidiert, so entstehen Vorurteile. Vorurteile sind im Gegensatz zu Stereotypen von Emotionen begleitet und haben eine wertende Komponente. Die klassische Definition zum Begriff Vorurteil stammt von Gordon Allport. Er definierte Vorurteile als „ablehnende oder feindselige Haltung gegenüber einer Person, die zu einer Gruppe gehört und deswegen dieselben zu beanstandenden Eigenschaften haben soll, die man dieser Gruppe zuschreibt“ (1973: 21). Beim Vorurteil werden Stereotype bzw. Eigenschaftszuweisungen somit mit Bewertungen verknüpft, die das Wahrnehmen, Verhalten und die Interpretation steuern. Dadurch wird deutlich, dass sich Stereotype von Vorurteilen unterscheiden und somit die Begriffe nicht synonymisch verwendet werden sollten.
Bei Begegnungen im interkulturellen Kontext sind Stereotype immer präsent und helfen dem Individuum, komplexe Wahrnehmungen und Informationen zu reduzieren. Da man ihre Entstehung nicht verhindern kann, muss man lernen, mit Stereotypen so umzugehen, dass sie sich nicht zu Vorurteilen verstärken und fossilieren. Auf den Prozess des interkulturellen Lernens können sich Stereotype und Vorurteile hemmend auswirken (vgl. Fuß 1989: 25). Die bewusste Auseinandersetzung ist demnach sehr wichtig, um Stereotype zu relativieren und Vorurteile zu revidieren.
Nach einer Studie von Joshua Correll an der Universität Chicago sind in neun von zehn Fällen Vorurteile negativ. Dies hat er im Jahr 2002 bei einem virtuellen Experiment am PC untersucht. Die Teilnehmer der Studie wurden gebeten, diejenigen Personen auf Fotos zu „erschießen“, die eine Waffe in der Hand trugen. Auf den Bildern waren weiße und schwarze Menschen, entweder mit einem Fotoapparat oder einer Waffe in der Hand, abgebildet. Die Probanden hatten kaum Zeit ihre Wahl zu überdenken. Es zeigte sich, dass die Testpersonen eine schwarze Hautfarbe mit Gefahr in Verbindung brachten, da sie häufiger schwarze unbewaffnete Personen als weiße Unbewaffnete „erschossen“. (Die Welt, 25.07.2009)
Ein anderes Beispiel: Der Psychologe Udo Rudolph an der TU Chemnitz fand heraus, dass Namen eine Fülle an Information beinhalten. So wird allein durch den Namen auf das Aussehen und die Intelligenz einer Person geschlossen. Forschungen der Amerikanerin Bertrand von der Universität Chicago stützen diese Annahme. Sie verschickte verschiedene Bewerbungsunterlagen (in Amerika wie üblich ohne Foto) und verwendete dabei typische Namen für bestimmte Bevölkerungsgruppen. Zum Beispiel Lakisha und Jammal für die schwarze und Emily und Brendan für die weiße Bevölkerungsgruppe. So konnte sie nachweisen, dass Emily und Brendan doppelt so häufig zu Bewerbungsgesprächen eingeladen wurden wie Jammal und Lakisha. (Die Welt, 25.07.2009)
Die Beispiele zeigen deutlich, wie mächtig Vorurteile sind. Sie sind weder witzig noch harmlos. Eine Auseinandersetzung mit ihnen ist notwendig, damit sie die Entscheidungen und das Verhalten eines Individuums weniger beeinflussen.
Literatur:
Allport, Gordon W. Die Natur des Vorurteils. Köln: Kiepenheuer und Wirtsch, 1971.
Fuß, Manfred. Interkulturelles Lernen im nichtkommerziellen Jugendtourismus. Dortmund: Verlag Modernes Lernen Borgmann KG, 1989.
Weik, Sarah: Die Macht des Vorurteils. In: Die Welt, 25.07.2009.
http://www.ikud-seminare.de/Pressemitteilung/Stereotype-Vorurteile-Auswirkung-auf-interkulturelles-Lernen.html
# Von IKUD-Seminare am 14. Okt, 10:18 in Interkulturelles Training








