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Rubrik: Gender Issues   [Alle Rubriken]
Gender ist in vieler Munde - doch meinen alle damit dasselbe?
Das GenderForum Berlin und das genderbüro Berlin haben im Januar 2006 gemeinsam ein Gender-Manifest verfasst, das Gender-Konzepte im Kontext der Implementierung von Gender Mainstreaming aus geschlechtertheoretischer Perspektive beleuchtet und Impulse für eine kritisch reflektierende Praxis in der genderorientierten Bildung und Beratung gibt. [...]
Download: Gender-Manifest (PDF) [via www.gender-mainstreaming.org]
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Anlässlich des heutigen internationalen Frauentages hat Rochus Wolff das Genderblog getartet: Im Gender-Blog geht es um Feminismus, Geschlechterpolitik, Frauen- und Geschlechterforschung.
MitbloggerInnen werden auch noch gesucht.

Vielleicht hätten Frauen ja ein genetisches Problem mit Naturwissenschaften und Mathematik. Diese These vertrat der Direktor der Harvard University, Larry Summers, letzte Woche in seiner Rede auf einer Wirtschaftskonferenz zum Thema „Frauen und Minderheiten“.

Schon zu Beginn seines Vortrags hatte er für Murren gesorgt, als er über die Schwierigkeiten von Frauen auf der Karriereleiter sprach: Ihre Mutterrolle halte sie oft davon ab, die geforderten 80-Stunden-Wochen durchzuhalten. Als er die Behauptung aufstellte, genetische Gründe spielten vielleicht eine viel größere Rolle als das soziale Umfeld, verließen fünf Konferenzteilnehmerinnen unter Protest den Saal.
Weiterlesen bei der Süddeutschen: Frauen und Wissenschaft. [via Rochus Wolff]

In Deutschland wurden Frauen erst zwischen 1900 und 1909 zum Studium an den Universitäten und 1919 als Universitätsdozentinnen zugelassen. In einem Forschungsprojekt an der Universität Göttingen wurden die Fächerwahlen, die soziale Herkunft und die Karrieren der ersten Generationen von Frauen an deutschen Universitäten erforscht. Dabei wurden die Daten von 6172 Gasthörerinnen, Studentinnen und wissenschaftlich arbeitenden Frauen bis 1945 erfasst und bezüglich der Prozesse des doing gender, also der "Vergeschlechtlichung" von akademischen Berufen, ausgewertet. http://www.data-quest.de/pionierinnen/start.php3 [via kebo 11]

Moin!
Im Rahmen meiner Arbeit ist folgender Text entstanden, der zahlreiche Aspekte bei der Erstellung von gendergerechten Lehrmaterialien, nicht nur im digitalen Bereich, beleuchtet.

Jelitto, Marc (2003): Digitale Medien in der Hochschullehre: Gender Mainstreaming & Evaluation.
Forschungsbericht des Fachbereichs Elektrotechnik. FernUniversität in Hagen, Online-Publikation.
ISSN 0945-0130 1/2003
http://www.ice-bachelor.fernuni-hagen.de/Forschung/forschungsbericht1_2003.pdf

Der Forschungsbericht wird fortgeschrieben, eine ergänzte Version wird spätestens im Januar 2004 unter
http://www.evaluieren.de/infos/veroeff/003.pdf
erreichbar sein.

Gruß
Marc

In der Europäischen Union arbeiten immer noch deutlich weniger Frauen als Männer in Wissenschaft und Forschung. Wie aus dem gestern von der Europäischen Kommission veröffentlichten Bericht "She Figures 2003" hervorgeht, entfallen zwar 40 Prozent aller Doktorabschlüsse in Europa auf Frauen, in Hochschulen und staatlichen Forschungseinrichtungen sind jedoch nur ein Drittel der Forschungsstellen von Frauen besetzt. In privaten Unternehmen sind es sogar nur 15 Prozent. [via wissenschaft-online]

Eine wissenschaftliche Karriere sei für viele Frauen "oft unmöglich". Nach wie vor erschweren familiäre Pflichten deutschen Frauen eine Hochschulkarriere, so das Ergebnis einer nationalen Studie, deren Ergebnisse am Montag von der Universität Münster veröffentlicht wurden. Von Chancengleichheit mit den Männern könne noch nicht die Rede sein, hieß es. In erster Linie sähen sich die Wissenschaftlerinnen durch mangelhafte Angebote an Kinderbetreuung beruflich eingeschränkt, sagten die Projektleiterinnen Prof. Annette Zimmer und Holger Krimmer vom Institut für Politikwissenschaft. [Weiter bei RP ONLINE]

Ingrid Schacherl (Hg.): Gender – Mainstreaming. Kritische Reflexionen.
Reihe Sozial- und Kulturwissenschaftliche Studientexte, Band 8, Innsbruck 2003. Preis: € 15.-

Das Buch versammelt Aufsätze, die sich kritisch mit dem Prozess des Gender Mainstreamings auf gesellschaftlicher Ebene und mit besonderem Blick auf die Universität auseinandersetzen.

Aus dem Inhalt:
Ingrid Schacherl: Gender Mainstreaming in Theorie und Praxis. Eine Einführung.
Marianne Weg: Gender Mainstreaming – Zukunftsstrategie für Gleichstellungspolitik
Vera Jauk: Gender Mainstreaming - eine neue Strategie zur Umsetzung der Chancengleichheit in Österreich
Ralf Puchert: Männliche Arbeitskultur: Wie Gleichstellung ganz ohne Strategie verhindert wird
Angelika Blickhäuser / Henning von Bargen: Genderkompetenz durch Gendertraining: sensibilisieren – motivieren – qualifizieren
Elisabeth Klatzer: „...und wo bleiben die Finanzen?“ Gender Budgeting als Herzstück des Gender Mainstreaming.
Angelika Wetterer: Strategien rhetorischer Modernisierung. Gender Mainstreaming und die Professionalisierung der Gender – Expertinnen
Gender Mainstreaming. Beispiele an österreichischen Universitäten
Gender Mainstreaming Praxisbeispiele aus Tirol und Vorarlberg

Bezugsadressen:
Institut für Erziehungswissenschaften, Liebeneggstr. 8, A- 6020 Innsbruck
STUDIA Innsbruck, Herzog-Sigmund-Ufer 15, A- 6020 Innsbruck
Buchbestellung per Post unter: ingrid schacherl

 
 
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