BildungsBlog
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Rubrik: Bildungspolitik   [Alle Rubriken]
Gleiche Bildungschancen für alle, so lautet das bildungspolitische Ziel der Bundesregierung. Mit dem Bildungspaket für Schüler ist nun ein großer Schritt in diese Richtung getan. Es soll Kindern aus bedürftigen Familien, solchen also, die Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder einen Kinderzuschlag beziehen, helfen, am kulturellen und schulischen Leben gleichberechtigt teilhaben zu lassen.
Doch welche Leistungen beinhaltet das Bildungspaket im einzelnen?
Ganz wichtig erscheint zunächst die Lernförderung für Kinder, deren Versetzung gefährdet ist. Sie haben einen Anspruch auf Nachhilfe und gezielte Förderung. Schulbedarf, Schulausflüge und Schulbeförderung sind nun ebenfalls kein Thema mehr, was Kindern und Eltern mit geringem Einkommen Kopfschmerzen bereiten sollte, denn auch hier setzt die staatliche Schulförderung ein. Aber auch das außerschulische Leben soll nicht zu kurz kommen. Kinder erhalten die Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen oder die Eintrittskarte zu kulturellen Veranstaltungen ersetzt.

Der neue Bundesfreiwilligendienst (BFD), der zum 1. Juli 2011 starten und den Zivildienst ersetzen soll, befindet sich zur Zeit im Gesetzgebungsverfahren. Die Bundesregierung bereitet zur Zeit eine breit angelegte Werbekampagne vor, die sicherstellen soll, dass genügend Freiwillige gefunden werden, um die Lücke auszufüllen, die der Wegfall des Zivildienstes reißt.
Es ist auch für zukünftige Studenten nicht uninteressant, sich um eine der Bundesfreiwilligendienst Stellen zu bewerben. So können etwa Wartesemester kostengünstig überbrückt werden. Außerdem können praktische Erfahrungen für die gewählte Berufsrichtung gewonnen werden, die vom künftigen Arbeitgeber gerne gesehen werden.

Bildungs- und Sozialsenator Dietrich Wersich sowie Vertreter der Hamburger Stadtteilschulen haben heute den offiziellen Startschuss für die Anmelderunde für die neue Schulform gegeben. Vom 1. bis 7. Februar haben Eltern von Viertklässlern die Möglichkeit, sich für die Stadtteilschule als weiterführende Schule zu entscheiden und ihr Kind an einer von 52 Stadtteilschulen anzumelden. Ab dem morgigen Dienstag, 18. Januar, wird zudem hamburgweit mit mehr als 400 Plakaten auf den Stadtinformationsanlagen für die neue Schulform geworben und auf die Anmelderunde aufmerksam gemacht. Bereits in den vergangenen Wochen haben viele Stadtteilschulen ihr Profil und ihre Angebote im Rahmen von Aktionstagen vorgestellt. Gestärkt wird das Profil der Stadtteilschulen durch ein Leitbild, welches heute ebenfalls vorgestellt worden ist. „Der Schüler, ganz gleich welchen Bildungsniveaus, steht in der Stadtteilschule im Mittelpunkt. Das kommt auch in dem Leitbild zum Ausdruck“, sagt Bildungssenator Dietrich Wersich. „Ich würde mir wünschen, dass viele Eltern sich für diese neue Schulform entscheiden und ihren Kindern damit die besondere Unterstützung zukommen lassen, die es auf den Stadtteilschulen auf allen Niveaus gibt. Denn das besondere an den Stadtteilschulen ist, dass sie ihren Schülerinnen und Schülern alle Bildungsabschlüsse ermöglichen, vom ersten Abschluss bis zum Abitur. Dabei hat jede Stadtteilschule ihre eigenen Qualitäten: seien es Kooperationen mit außerschulischen Partnern, spezielle Profilangebote und vieles mehr“, so Senator Wersich weiter.

Quelle:
http://www.hamburg.de

Weitere Übersetzungshilfen:
Deutsch Englisch Übersetzung
Übersetzung Deutsch Französisch

Der im Juli 2011 an den Start gehende Bundesfreiwilligendienst könnte auch bildungspolitisch interessant sein. Denn es wird angedacht, diesen Freiwilligendienst auf Wartezeit / Wartesemester vor dem Studium anzurechnen. Sollte das der Fall sein, so wäre der Dienst, der gleichermaßen Frauen wie Männern offensteht, durchaus ein attraktives Angebot für Schulabgänger, die ein Studium anvisieren.

Heute (20.10.2010) ist Weltstatistiktag.

Anlässlich des ersten Weltstatistiktags der UN haben wir im ABACUS Nachilfe Blog einige Statistiken rund um die Bildung in Deutschland zusammengestellt, mit Verweisen zu Zahlen, Daten und Fakten für Bürger und Bildungspolitiker.

Die offiziellen Seiten zum Weltstatistiktag (WSD 2010) können unter der Adresse unstats.un.org abgerufen werden.

* Alarmierend: 5 bis 18 Prozent der Jugendlichen beenden die Schule ohne Abschluss
* Wenn Eltern gefragt sind: Schüler brauchen Extra-Hilfe im Schulalltag
* Lernen leicht gemacht: www.sofatutor.com liefert auch Eltern Antworten auf kniffelige Schülerfragen

Berlin, 20. Oktober 2010 - Dem deutschen Bildungssystem gelingt es nicht immer, Kinder zum Bildungserfolg zu führen. Dies geht aus einer Studie hervor, die vor Kurzem im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt wurde. Aufgrund dessen werden zusätzliche Lehrangebote sowie die Unterstützung der Eltern immer wichtiger. Oftmals sind diese jedoch mit dem Schulstoff überfordert und für Präsenznachhilfe fehlt das Geld. Die virtuelle Video-Lernplattform sofatutor.com (www.sofatutor.com) bietet pragmatische Lösungen, mit denen Eltern ihren Kindern schon mit wenig Geld und Aufwand eine Extra-Hilfe im Schulalltag zur Verfügung stellen können.

Laut der aktuellen Bildungsstudie verlässt in Deutschland 5 bis 18 Prozent der Jugendlichen die Schule ohne Abschluss. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass das deutsche Schulsystem noch immer verbesserungswürdig ist und verdeutlicht gleichzeitig den Bedarf nach zusätzlichen Modellen, mit denen Schüler den Lernalltag leichter bewältigen können. Stephan Bayer, Gründer und Geschäftsführer der sofatutor GmbH, zieht folgende Schlüsse: "Um langfristig Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit im deutschen Schulsystem zu etablieren, muss es noch einige Änderungen geben. Bis dahin sind die Kinder verstärkt auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen, die für den Bildungserfolg ihrer Kinder mitverantwortlich sind. Doch an unregelmäßige Verben im Französischen oder mathematische Ableitungsregeln erinnern sich selbst gut gebildete Eltern nicht immer. Mit den Lernclips auf unserer Plattform geben wir Eltern ein Werkzeug in die Hand, mit dem es für sie einfacher wird, ihren Kindern zu helfen."

Sofatutor bietet mit seiner interaktiven Lernplattform Schülern ab der 5. Klasse eine kostengünstige Möglichkeit, den Lernstoff zu wiederholen. Gleichzeitig können Eltern mit Hilfe der 5- bis 10-minütigen Lernvideos ihr Wissen auffrischen und dann gemeinsam mit ihren Kindern besprechen. Mit der interaktiven Komponente der Plattform ist auch Eltern geholfen, die große Schwierigkeiten mit Physik, Englisch und Co. haben: Auf www.sofatutor.com können sich die Jugendlichen untereinander austauschen, Fragen stellen und ihr Wissen in interaktiven Kurztests überprüfen. Mittlerweile finden sich in der umfangreichen Mediathek circa 4.000 Lernvideos, die man schon ab 7 Euro im Monat uneingeschränkt nutzen kann. Somit ist Online-Nachhilfe eine kostengünstige Alternative zu konventioneller Nachhilfe, die nicht nur Schülern, sondern auch Eltern hilft, den Schulalltag erfolgreich zu meistern.
Über sofatutor: sofatutor.com ist die größte interaktive Video-Lernplattform im deutschsprachigen Raum und veranschaulicht auf vielfältige Weise Lehrinhalte ab der Klassenstufe 5. Die 10-minütigen Filme werden durch interaktive Tests und Kommentare ergänzt und sind der ideale Begleiter für Unterricht, Hausaufgaben, Nachhilfe und Prüfungsvorbereitungen. sofatutor bietet für jede Lernsituation ein jederzeit kündbares Abo für ein bis zwölf Monate ab sieben Euro pro Monat an. Produziert werden die Videos von Lehrern, ehemaligen Lehrern, Nachhilfelehrern, aber auch von Schülern und Studenten, die click-genau an den Einnahmen beteiligt werden. Fachexperten überprüfen jedes Lernvideo hinsichtlich inhaltlicher und didaktischer Richtigkeit, bevor es online veröffentlicht wird. Das Startup sofatutor GmbH wurde 2008 von Stephan Bayer und Andreas Spading in Berlin gegründet. Weitere Informationen unter www.sofatutor.com.

Das ist ein Schlag ins Gesicht vieler Schüler und Studenten: das Bafög wird zum Wintersemester 2010 nicht wie angekündigt erhöht. Die Erhöhung kostet angeblich zu viel Geld. Dies könnten die Länder nicht aufbringen. Deshalb nahm das Bafög-Erhöhungsgesetz die Hürde Bundesrat nicht. Wohl aber das natitonale Stipendienprogramm. Zwar drohte es ebenfalls an der Länderkammer zu scheitern, die das Argument vorbrachte, auch hierfür hätten die Länder keine finananziellen Mittel. Doch hier kam sehr rasch die Bundesregierung angelaufen und erklärte: wir zahlen die Kosten selbst und in voller Höhe; die Länder müssen nicht in die eigene Tasche greifen. Warum müssen leistungsstarke Studenten besonders gefördert werden, also solche, die Zeit zum Studieren haben und deshalb aller Wahrscheinlichkeit aus einem wohlhabenden Elternhaus stammen? Warum sollen an der Bildungschancengleichheit nicht alle Studenten teilhaben? Stipendium für Besserverdiener: ja, Bafög-Erhöhung für alle: nein? Sonderbare Politik der CDU und vor allem FDP....

Studierende, die sich an ihrer Hochschule in Gremien politisch engagieren, müssen die Studiengebühren nicht in voller Höhe zahlen. Das geht aus einem Urteil des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts hervor, das jetzt veröffentlicht wurde.

Geklagt hatte ein junger Mann, der an der Universität Hamburg Volkswirtschaftslehre studiert. Da er sich zwischen 2007 und 2008 an der Uni politisch engagiert habe und auch als studentische Hilfskraft an seinem Institut arbeitete, habe er aus zeitlichen Gründen das Lehrangebot nicht vollständig nutzen können. Deshalb wollte er den damals fälligen Beitrag von 500 Euro pro Semester nicht in voller Höhe zahlen.
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Die Bildungspolitik ist historisch bedingt eigenste Aufgabe der Länder. Deshalb ist sie auch von Bundesland zu Bundesland alles andere als einheitlich. Pickt man sich das Thema Religion in der Schule heraus, so wird die Misere sofort sichtbar. Mancherorts ist Religion ganz normales Unterrichtsfach, in anderen Ländern hingegen Wahlfach, in anderen Ländern hat der Ethik-Unterreicht das Fach Religion komplett ersetzt (bzw. soll es ersetzen). Klar, man kann treffend streitend, welches der bessere Weg der Gegenwart ist. Gehört das Fach Religion noch zu einem modernen Fächerspektrum? Wenn ja, welche Religion? Die christliche, die katholische, die islamische? Sind die öffentlichen Schulen alles Konfessionsschulen? Ist das durch das Grundgesetz vorgegeben? Das alles sind unbeantwortete Fragen, denen sich die Politik der Gegenwart stellen muss. Wir leben in einer Demokratie und so wird die Mehrheit darüber entscheiden, ob Religion ein Unterrichtsfach bleibt oder ob dieser Religionsunterricht abgeschafft wird. Seien wir froh darüber, dass die Mehrheit entscheiden kann.

Zukunftsinvestitionen in Bildung und Forschung haben höchste Priorität für die Bundesregierung. "Gerade in der Wirtschaftskrise brauchen wir Investitionen, die uns nachhaltig stärken, um die Chance zu nutzen, die Krise zu überwinden und mit neuer Kraft und neuen Ideen aus ihr hervorzugehen", sagte Bundesbildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin. "Mit diesem Regierungsentwurf ist es uns gelungen, trotz der schwierigen finanziellen Situation Bildung und Forschung nachhaltig im Bundeshaushalt zu verankern. Der Bund setzt damit ein klares Signal."
Im Haushalt 2010 wird die Bundesregierung zusätzlich 750 Mio. Euro in Bildung und Forschung investieren - ein erster Schritt bei der Umsetzung des Koalitionsvertrages, der vorsieht, dass der Bund in dieser Legislaturperiode insgesamt 12 Mrd. Euro mehr für diese zentralen Zukunftsfelder zur Verfügung stellen wird. So wird der Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 2010 gegenüber dem Vorjahr um rund 6,9 Prozent auf insgesamt etwa 10,9 Mrd. Euro aufwachsen.
Die Fortsetzung des Hochschulpaktes, der Exzellenzinitiative und des Paktes für Forschung und Innovation ist finanziell abgesichert. Insgesamt stellt die Bundesregierung von 2011 bis 2013 für diese zentralen Vorhaben rund 2,5 Mrd. € an zusätzlichen Mitteln zur Verfügung. Bereits im nächsten Jahr werden die Mittel für den Hochschulpakt um 33 Prozent auf 509 Mio. Euro ansteigen, mit denen gezielt der Ausbau neuer Studienplätze finanziert wird. "Das ist ein Meilenstein auf dem Weg Deutschlands zur Bildungsrepublik - zu einem Land, das mit bester Bildung und fairen Start- und Aufstiegschancen die Teilhabe aller an der modernen Wissensgesellschaft ermöglicht", sagte Bundesbildungsministerin Schavan.
Die Bundesmittel für die "Stärkung des Lernens im Lebenslauf" werden um 54 Prozent auf 215 Mio. Euro ansteigen. Die Projektausgaben für die "Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung" werden nahezu verdoppelt (rund 95%) und auf ein Rekordniveau von 190 Mio. Euro anwachsen. Verwendet werden diese Mittel unter anderem für eine weitere Verbesserung der Berufsorientierung Schüler ab der 7. Klasse und für die Modernisierung der überbetrieblichen Berufsbildungsstätten. Schavan: "Soziale Teilhabe beginnt beim Zugang zum Arbeitsmarkt. Wir wollen, dass alle jungen Menschen in unserem Land das beste Rüstzeug für diesen wichtigen Schritt erhalten."
Mit dem Haushalt 2010 werden zudem die finanziellen Voraussetzungen geschaffen, um auf allen Ebenen entscheidende Weichenstellungen für die Zukunftsfähigkeit des Bildungssystems vorzunehmen. So sollen die frühkindliche Bildung und Sprachförderung sowie die individuelle Förderung Leistungsschwacher weiter ausgebaut werden. Durch einen Ausbau des BAföG und den Aufbau eines nationalen Stipendienprogramms soll insbesondere jungen Menschen, die nicht aus Akademikerfamilien stammen, die Aufnahme eines Studiums erleichtert werden. Mit ihrer Bereitschaft zum Abschluss eines Bologna "Mobilitäts- und Qualitätspakets" mit den Ländern setzt sich der Bund auch für die Verbesserung der Lehre an den Hochschulen, eine bessere Betreuungsrelation und leichtere Mobilität ein.
Die Hightech-Strategie wird weiterentwickelt, um verstärkt Innovationen in Zukunftsbranchen zu fördern. Die Projektmittel in den Zukunftsbereichen Lebenswissenschaften, Klima, Umwelt und Neue Technologien werden auf insgesamt rund 1,6 Mrd. Euro und damit um fast 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht.
Die Projektfördermittel für Lebenswissenschaften steigen um rund 10 Prozent auf fast eine halbe Milliarde Euro an. Im Bereich Klima und Energie, der um rund 7 Prozent auf 380 Mio. € ansteigt, sowie bei neuen Technologien wird unter anderem die Förderung innovativer Batterietechnologien als Grundlage zur Steigerung der Elektromobilität und zur Förderung des Klimaschutzes verstetigt. Die Projektfördermittel für neue Technologien steigen um rund 14% auf über 700 Mio. Euro an. Die Stärkung von Spitzenforschung und Innovationen ist Ziel eines Förderschwerpunktes für die Neuen Länder. Mit zusätzlichen 15 Mio. € wird dieser Förderbereich auf 137 Mio. € ausgebaut. Darüber hinaus fließen erhebliche Fördermittel aus den übrigen BMBF-Förderprogrammen in Zukunftsprojekte in den Neuen Ländern.
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Quelle: http://bildung24.cwsurf.de/blog/36-news/300-schavan-qhohe-zukunftsinvestitionen-in-die-nachhaltigkeit-von-bildung-und-forschungq


 
 
 
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