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Rubrik: Bildungskultur   [Alle Rubriken]
Von Vektorrechnung bis Integration: In Mathematik besteht der größte Bedarf an Nachhilfe

Berlin, 06. Januar 2011 - sofatutor (www.sofatutor.com), die größte deutschsprachige Video-Lernplattform im Internet, hat zum Jahresanfang ein Ranking zusammengestellt, welche Video-Clips auf der Online-Plattform im Jahr 2010 am meisten angeschaut wurden. Ergebnis: Vor allem Mathematik-Videos sind auf sofatutor.com stark gefragt, hier haben die deutschen Schüler nach wie vor den meisten Nachholbedarf.

Die Nachfrage nach Lernvideos bei sofatutor spiegelt die Wissenslücken der deutschen Schüler wider. Im allgemeinen Ranking der meistgesehenen Videos auf sofatutor.com beinhalten die ersten 17 Lehrfilme das Thema Mathematik. Spitzenreiter hierbei ist das Thema "Ortsvektoren", dicht gefolgt von "Rationalen Funktionen" und der Berechnung von "Sinus, Cosinus und Tangens".

Die weiteren meistgeschauten Videoclips in anderen Fächern behandeln die menschliche Zelle (Biologie), die Gezeiten (Physik), die Regeln für If-Sätze (Englisch), den Unterschied zwischen "dass" und "das" (Deutsch), die Bildung des "Future Simple" (Französisch) sowie Aufbau und Bestandteile einer Karte (Erdkunde).

"Unser Ranking zeigt, in welchen Fächern und Themenbereichen die Schüler den größten Nachholbedarf haben und möglicherweise eine bessere schulische Betreuung benötigen", sagt Stephan Bayer, Gründer und Geschäftsführer der sofatutor GmbH. "Der enorme Bedarf nach Mathematik-Nachhilfe zieht auch eine größere Nachfrage unserer Nutzer nach immer spezielleren Mathe-Themen und somit eine erhöhte Produktion an verständlichen Mathe-Erklär-Videos von unseren kreativen Video-Lehrern nach sich." so Bayer.

Die mehr als 15.000 angemeldeten Nutzer von sofatutor erhalten auf der Plattform Zugriff auf über 4.000 Lern-Videos in den Bereichen Naturwissenschaften, Sprachen sowie Geisteswissenschaften. Allein für das Fach Mathematik stehen den Nutzern 3.000 Videos ab der 5. Klassenstufe zur Verfügung. Das umfangreiche Video-Lern-Abo gibt es bereits ab 7 Euro monatlich und kann für einen oder drei Monate, ein halbes oder ein ganzes Jahr abgeschlossen werden.

Über sofatutor: 2008 von Stephan Bayer und Andreas Spading in Berlin gegründet, Online im April 2009 gegangen, ist sofatutor.com (www.sofatutor.com) die größte interaktive Video-Lernplattform im deutschsprachigen Raum, welche Schülern, Studenten, Eltern wie auch Lehrern über das Internet Lehrinhalte ab der Klassenstufe 5 vielfältig veranschaulicht. Von diesen meist 10-minütigen Videos gibt es bereits über 4.000 auf der Plattform. Täglich werden es mehr, wie auch die Anzahl der Abonnementen, die mittlerweile auf über 6.000 angestiegen.

Ansprechpartner Presse

Mashup Communications
Nora Feist
+49.30.8321 1975
sofatutor@mashup-communications.de

Sofatutor ist ein Angebot der
sofatutor GmbH
Grünberger Str. 54
10245 Berlin

Ohne jeden Zweifel ist im Zuge der allgegenwärtigen Globalisierung Wissen zu einem der wichtigsten Kulturgüter unserer Zeit geworden. Bildung, wie wir sie noch unter hergebrachten organisatorischen und institutionellen Bedingungen an der Schwelle zum 20. Jahrhundert betreiben konnten, ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts in einer Gesellschaft, die vom Wissen, von technischer und sozialer Kompetenz und von Kreativität lebt, nicht mehr adäquat.

Wie sind Ihre Erfahrungen im Bereich Aus- und Weiterbildung ? Was ist Ihre Meinung ?

Dass eine Erweiterung der individuellen Kernkompetenzen von Lernenden und damit auch von Lehrenden erfolgen muss, zeigt uns besonders die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt. Trotz einer allgemeinen Zunahme der Beschäftigunsgzahlen in den letzten Jahren hat sich die Arbeitslosigkeit auf einem Niveau stabilisiert, das gesellschafts-politsch nicht hinnehmbar ist und durch die Krisensituation wahrscheinlich noch weiter verschärft wird. Nicht nur in Deutschland ist ein beträchtlicher Teil der jungendlichen wie der erwachsenen Bevölkerung ökonomisch und sozial, aber oft auch psychisch nicht oder nicht ausreichend in der Lage, die Chancen der laufenden Modernisierungsprozesse für sich zu nutzen.

Offensichtlich reichen routine-optimierte Fertigkeiten und Kenntnisse allein nicht mehr aus, um sich dauerhaft im „turbulenten“ Arbeitsmarkt zu behaupten. Vielmehr sind Kompetenzen notwendig, die den Einzelnen befähigen, nicht nur neues Wissen zu erwerben, sondern darüber hinaus die eigene Lernfähigkeit weiter zu entwickeln und sich idealer Weise im Bewußtsein der aktuellen sozio-kulturellen Entwicklung von Zeit zu Zeit neu zu erfinden.

Haben Sie Ihre aktuelle Lernsituation unter diesem Aspekt schon einmal betrachtet ?

Ich freue mich auf ihren Diskussuionsbeitrag !

Als IT-Dozent in der Erwachsenenbildung habe ich - so zu sagen direkt - feststellen müssen, dass gerade auch im Bereich der geförderten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen Handlungsbedarf bezüglich der Lern- und Ausbildungsmethoden besteht. Bis jetzt scheint sich niemand akut damit zu befassen, ob die in der Erwachsenenbildung vermittelten Kompetenzen auch die sind, die zum Bestehen in unserer heutigen turbulenten (Business)Welt gebraucht werden.

Ich denke, um in der aktuellen gesellschaftspolitischen Situation nachhaltig bestehen zu können, ist ein ganzheitlicher Kompetenzaufbau notwendig, der über die fachliche Wissensvermittlung hinaus auch die heute unbedingt notwendigen methodischen und vor allem sozio-kulturellen Fähigkeiten im Rahmen einer zukunftsorientierten Persönlichkeitsentwicklung vermittelt.

Doch genau dies scheint in den meisten Bildungsinstituten so noch nicht angekommen zu sein, mit der Folge, dass vielen Bildungsteilnehmer/innen die Sinnhaftigkeit und die Praxisrelevanz der Ausbildung verschlossen bleibt. Die Folge: Demotivation, Lernblockaden, Leistungsdefiziete, . . .

Bleibt also zu hoffen, dass auch dies im aktuellen Bildungsdiskurs reflektiert wird, da nur so die Chancen der beruflichen Neustarter verbessert werden können.

Wir dürfen gespannt sein !

Wer sich an seinen ersten Schultag zurück erinnert, der wird mir zustimmen, dass Fachinhalte allein nicht der entscheidende Faktor in der Wahrnehmung der Lernumgebung sind. Neben dem Klassenraum, den Pausenzeiten, dem Schulumfeld und aller erlebten Ereignisse sind es doch vor allem die agierenden Personen, die unsere Erfahrungen und Erinnerungen nachhaltig prägen.

So sind es die Beziehungen zwischen den Lernenden und den Lehrenden selbst, die die eigentliche Lernumgebung ausmachen und damit das Lernen in der einen oder anderen Weise überhaupt erst ermöglichen. Dies bedeutet an erster Stelle für alle Lehrenden (Lehrer, Dozenten, Professoren, Coaches, etc.), dass sie in ihrer Person die wichtigste Lernumgebung für ihre Lerner darstellen. Begründet durch die kommunikative Interaktion mit den Lernern stellen Lehrende immer Beziehungen her, die den Rahmen und die Umgebung des Lernens über alles fachliche hinaus entscheidend prägen.

Aber offensichtlich scheint diese Tatsache im lernalltäglichen Bewusstsein der Lehrenden nicht unbedingt die entscheidende Rolle zu spielen, woraus sich zwangsläufig Störungen in der zwischenmenschlichen Atmosphäre ergeben, die sich dann ihrerseits negativ auf das Lernszenario auswirkt:

Forderungen werden unglaubwürdig, Förderungen fallen zu gering aus;
(Un)Glaubwürdigkeit bestimmt die Wertigkeit der Interaktion - wofür steht der Akteur wirklich ?
Wo nur Fachinhalte im Vordergrund stehen, wird der Mangel an Beziehungsfähigkeit erkennbar;
Wenn Sinnhaftigkeit und Praxiszusammenhang des Lernens sich nicht authentisch in den Beziehungen der Akteure untereinander spiegeln, bleibt die viable Methodenkompetenz auf der Strecke;
Der Lernprozess muss also als ganzheitlicher persönlicher Entwicklungsprozess verstanden werden, der zu den fachlichen Inhalten auch methodische und vor allem sozio-kulturelle Kompetenzen hervorbringen muss, um dem Anspruch einer zeitgemäßen Lernumgebung gerecht zu werden. Dies gilt für Lerner und Lehrende gleichermaßen.

Wie ist Ihre Meinung dazu ? Was sind Ihre Erfahrungen mit unserer Bildungskultur ?

. . . und freut sich auf Ihre hilfreichen Informationen, fairen Instituts-Bewertungen und sachlichen Erfahrungsberichte zum Thema Bildungskultur.

Und warum sind Sie noch nicht dabei ?

www.competence-value-check.net

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