Rubrik: Bewusstseinsentwicklung [Alle Rubriken]
Beim Coaching geht es meist darum, dass ein einzelner Klient durch Coachings in seiner Handlungsfähigkeit gefördert wird. Demgegenüber geht es beim Team-Coaching um die Verbesserung der Handlungsmöglichkeiten in Gruppen oder Teams bzw. durch die Gruppe oder das Team.
Es ergibt sich eine enge Verbindung zwischen Team-Coaching und der Supervision, wo ebenfalls Teams durch externe Beratung unterstützt werden.
Weiter Infos:
http://www.dir-info.de/beruf-bildung/coaching/mit-team-coaching-und-supervision-die-effektivitaet-der-kommunikation-foerdern.html
Es ergibt sich eine enge Verbindung zwischen Team-Coaching und der Supervision, wo ebenfalls Teams durch externe Beratung unterstützt werden.
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Lebenssinn entsteht aus den Bedingungen, die Menschen, besonders während ihres frühen Heranwachsens erfahren und ist eine meist unbewusste Verdichtung daraus. Unbewusst ist uns die Verdichtung einfach deshalb, weil sie ‚nur’ die gewohnten Strategien beinhaltet, die man im Umgang mit den jeweiligen Lebensbedingungen gelernt hat. Dies bedeutet, dass wir alle im alltäglichen Denken und Tun einem Lebenssinn folgen, der uns gerade weil wir so daran gewöhnt sind nicht oder nur diffus bewusst ist.
Bei genauerer Betrachtung setzt sich der Lebenssinn aus den Prinzipien der jeweiligen Kultur zusammen, die von jedem Einzelnen als (Über-)Lebensregeln der ihn umgebendenden Gemeinschaft (Eltern, Schule, Freunde, Vereine, Arbeitgeber, ….) aufgenommen werden. Diese Regeln beinhalten für alle Lebensbereiche Bedeutungen von ‚wertvoll’ bzw. ‚wertlos’. Kulturelle Regeln bewerten sowohl den persönlichen und sprachlichen Ausdruck, Verhaltensweisen gegenüber anderen, wirtschaftliche, politische und wissenschaftliche Systeme als auch moralische und religiöse Sichtweisen auf das Leben selbst. Lebensregeln und -prinzipien bilden die Grundlage dafür, wie wir Wirklichkeit in all unseren Lebensbereichen wahrnehmen, was uns als gut bzw. schlecht/böse, was uns als richtig oder falsch erscheint.
Unsere Einstellungen und Überzeugungen ‚was sinnvolles Leben ist’ bzw. ‚worum es im Leben geht’ bilden sich also aus den kulturellen (Be-)Wertesystemen. In jeder menschlichen Kultur- bzw. Bewusstseinsepoche sind solche Wertesysteme entstanden und haben mit ihren jeweiligen Strategien den Lebenssinn der meisten Menschen dieser Zeit geprägt. Die überlebens- relevanten Strategien aus jeder Entwicklungsepoche des Bewusstseins werden als genetische Codes über die Generationen weitervererbt und sind daher auch heute noch grundsätzlich jedem Menschen zugänglich.
Der immanente Lebenssinn des Homo Sapiens vor ca. dreißig bis hunderttausend Jahren war es, die eigene Familienbande vor bösen Geistern zu schützen bzw. die guten Geister gnädig zu stimmen und mit Opfergaben zufrieden zu stellen. Der Anführer einer Sippe hatte im Bewusstsein dieser Menschen eine besonders intensive Verbindung zu den Geistern, weswegen sich die anderen Familienmitglieder seinen Regeln und Ritualen unterordneten. In dieser Entwicklungsphase lernte der Mensch, dass sein Überleben von der Macht geistiger Wesen und den magischen Fähigkeiten des Sippenführers abhängig ist.
In der Epoche ungefähr zwischen 5000 v. Chr. bis 1300 n. Chr. nahmen Institutionen wie Monarchien und Religionen die Rolle von Sippenführern ein. Die Gesetze und Vorschriften dieser Autoritäten bildeten die Grundlage für die moralische Lebensweise eines Bürgers. Der Lebenssinn der Menschen zu dieser Zeit war es also, die vorgegebenen Regeln genau einzuhalten und sich dadurch das Wohlwollen ihrer Könige oder Bischöfe zu sichern. In dieser Zeit lernte das menschliche Bewusstsein vor allem Strategien, wie es durch Anpassung an die Vorgaben äußerer Autoritäten den eigenen Wohlstand steigern kann.
Erst ungefähr im 15. Jahrhundert n. Chr. begann die Mehrheit der Menschen im westlichen Teil der Welt sich langsam aus der existenziellen Abhängigkeit von äußeren Autoritäten zu befreien und ihre eigenen Kräfte zur Steigerung ihres Wohlergehens zu entdecken. In dieser Zeit entwickelte das menschliche Bewusstsein vor allem Strategien dafür, wie es am schnellsten, größtmöglichen Erfolg durch den Einsatz eigener Ressourcen erzielen kann. Eine Regel dieser Bewusstseinsepoche ist es, die Nutzung eigener und fremder Ressourcen dem Erfolg bzw. Ergebnis unterzuordnen. Das individuelle Erfolgsstreben dieser Epoche führte über Jahrhunderte zu vielen bahnbrechenden Erfindungen, die vor allem den materiellen Wohlstand der westlichen Menschen in einer vorher ungeahnten Weise steigerten. Der Lebenssinn der Menschen in dieser Bewusstseinsepoche - und die meisten von uns sind noch aktiver Teil davon - ist es die beste und schnellste Lösung für ein größtmögliches Maß an Wohlstand zu finden.
In Deutschland beginnt die (19)`68er-Generation ein Bewusstsein für die Nachteile des ‚Erfolgswahns’ zu schaffen. In den folgenden Jahrzehnten machen zudem unzählige Energie- Umwelt- und Wirtschaftskrisen immer dringlicher die komplexen, existenzbedrohenden Probleme deutlich, die durch ressourcenverbrauchendes Wohlstandsstreben entstanden sind. Der globale CO2-Anstieg oder die weltweite Finanzkrise sind nur die aktuellsten Beispiele dafür.
Heute stehen wir an der Schwelle zu einer Bewusstseinsepoche, in der vielen Menschen klar wird, dass Erfolg, der auf Vernichtung eigener und fremder Ressourcen aufbaut, langfristig das Wohlergehen aller Beteiligten gefährdet oder gar zerstört. Zur Sicherung der Lebensfähigkeit nachfolgender Generationen, ist es dringend notwendig neue Prinzipien und Strategien für Wohlergehen zu finden. Und angesichts des immensen Potentials unseres Erfolgsstrebens, erscheint es durchaus als wahrscheinlich, dass es uns gelingt, die durch uns selbst geschaffenen Probleme zu lösen und zu lebensfähigeren Formen von Wohlergehen zu finden. Der Lebenssinn, der in der gerade aufsteigenden Bewusstseinsepoche entstehen könnte lautet, ‚Ich trage mit meinen Fähigkeiten und Talenten dazu bei, die globalen Probleme zu lösen, damit auch es auch meinen Kindern und Enkeln in ihrem Leben noch gut geht’.
Nur wenn es sehr vielen Menschen gelingt, sich gleichzeitig sowohl auf ihre ganz persönlichen und kreativen Fähigkeiten als auch auf die Bedingungen ihrer globalen Umwelt zu besinnen, besteht langfristig die Chance, ein Wohlergehen aller Menschen und lebensrelevanten Systeme zu ermöglichen. Aus dieser Perspektive könnten dann zunehmend mehr Menschen die Frage beantworten ‚Zur Lösung welcher Probleme will ich mit meinen Fähigkeiten beitragen?’, oder ‚Was werde ich in die Welt bringen, damit bestehende Probleme gelöst werden?’
Haben Sie schon Antworten auf diese Fragen?
In meinen Seminaren Potentiale des Bewusstseins im 21. Jahrhundert http://www.systemische-kommunikation.com/bewusstseinsentwicklung.php#seminar1 lade ich Sie herzlich dazu ein, sich Ihrer, bereits vorhandenen, Antwort bewusst zu werden (sh. dazu auch Blog Oktober 2009: ‚Kohärenz im Bewusstsein’) und dadurch neuen Sinn, neue Kraft und neue Leidenschaft in Ihr Leben zu bringen
Bei genauerer Betrachtung setzt sich der Lebenssinn aus den Prinzipien der jeweiligen Kultur zusammen, die von jedem Einzelnen als (Über-)Lebensregeln der ihn umgebendenden Gemeinschaft (Eltern, Schule, Freunde, Vereine, Arbeitgeber, ….) aufgenommen werden. Diese Regeln beinhalten für alle Lebensbereiche Bedeutungen von ‚wertvoll’ bzw. ‚wertlos’. Kulturelle Regeln bewerten sowohl den persönlichen und sprachlichen Ausdruck, Verhaltensweisen gegenüber anderen, wirtschaftliche, politische und wissenschaftliche Systeme als auch moralische und religiöse Sichtweisen auf das Leben selbst. Lebensregeln und -prinzipien bilden die Grundlage dafür, wie wir Wirklichkeit in all unseren Lebensbereichen wahrnehmen, was uns als gut bzw. schlecht/böse, was uns als richtig oder falsch erscheint.
Unsere Einstellungen und Überzeugungen ‚was sinnvolles Leben ist’ bzw. ‚worum es im Leben geht’ bilden sich also aus den kulturellen (Be-)Wertesystemen. In jeder menschlichen Kultur- bzw. Bewusstseinsepoche sind solche Wertesysteme entstanden und haben mit ihren jeweiligen Strategien den Lebenssinn der meisten Menschen dieser Zeit geprägt. Die überlebens- relevanten Strategien aus jeder Entwicklungsepoche des Bewusstseins werden als genetische Codes über die Generationen weitervererbt und sind daher auch heute noch grundsätzlich jedem Menschen zugänglich.
Der immanente Lebenssinn des Homo Sapiens vor ca. dreißig bis hunderttausend Jahren war es, die eigene Familienbande vor bösen Geistern zu schützen bzw. die guten Geister gnädig zu stimmen und mit Opfergaben zufrieden zu stellen. Der Anführer einer Sippe hatte im Bewusstsein dieser Menschen eine besonders intensive Verbindung zu den Geistern, weswegen sich die anderen Familienmitglieder seinen Regeln und Ritualen unterordneten. In dieser Entwicklungsphase lernte der Mensch, dass sein Überleben von der Macht geistiger Wesen und den magischen Fähigkeiten des Sippenführers abhängig ist.
In der Epoche ungefähr zwischen 5000 v. Chr. bis 1300 n. Chr. nahmen Institutionen wie Monarchien und Religionen die Rolle von Sippenführern ein. Die Gesetze und Vorschriften dieser Autoritäten bildeten die Grundlage für die moralische Lebensweise eines Bürgers. Der Lebenssinn der Menschen zu dieser Zeit war es also, die vorgegebenen Regeln genau einzuhalten und sich dadurch das Wohlwollen ihrer Könige oder Bischöfe zu sichern. In dieser Zeit lernte das menschliche Bewusstsein vor allem Strategien, wie es durch Anpassung an die Vorgaben äußerer Autoritäten den eigenen Wohlstand steigern kann.
Erst ungefähr im 15. Jahrhundert n. Chr. begann die Mehrheit der Menschen im westlichen Teil der Welt sich langsam aus der existenziellen Abhängigkeit von äußeren Autoritäten zu befreien und ihre eigenen Kräfte zur Steigerung ihres Wohlergehens zu entdecken. In dieser Zeit entwickelte das menschliche Bewusstsein vor allem Strategien dafür, wie es am schnellsten, größtmöglichen Erfolg durch den Einsatz eigener Ressourcen erzielen kann. Eine Regel dieser Bewusstseinsepoche ist es, die Nutzung eigener und fremder Ressourcen dem Erfolg bzw. Ergebnis unterzuordnen. Das individuelle Erfolgsstreben dieser Epoche führte über Jahrhunderte zu vielen bahnbrechenden Erfindungen, die vor allem den materiellen Wohlstand der westlichen Menschen in einer vorher ungeahnten Weise steigerten. Der Lebenssinn der Menschen in dieser Bewusstseinsepoche - und die meisten von uns sind noch aktiver Teil davon - ist es die beste und schnellste Lösung für ein größtmögliches Maß an Wohlstand zu finden.
In Deutschland beginnt die (19)`68er-Generation ein Bewusstsein für die Nachteile des ‚Erfolgswahns’ zu schaffen. In den folgenden Jahrzehnten machen zudem unzählige Energie- Umwelt- und Wirtschaftskrisen immer dringlicher die komplexen, existenzbedrohenden Probleme deutlich, die durch ressourcenverbrauchendes Wohlstandsstreben entstanden sind. Der globale CO2-Anstieg oder die weltweite Finanzkrise sind nur die aktuellsten Beispiele dafür.
Heute stehen wir an der Schwelle zu einer Bewusstseinsepoche, in der vielen Menschen klar wird, dass Erfolg, der auf Vernichtung eigener und fremder Ressourcen aufbaut, langfristig das Wohlergehen aller Beteiligten gefährdet oder gar zerstört. Zur Sicherung der Lebensfähigkeit nachfolgender Generationen, ist es dringend notwendig neue Prinzipien und Strategien für Wohlergehen zu finden. Und angesichts des immensen Potentials unseres Erfolgsstrebens, erscheint es durchaus als wahrscheinlich, dass es uns gelingt, die durch uns selbst geschaffenen Probleme zu lösen und zu lebensfähigeren Formen von Wohlergehen zu finden. Der Lebenssinn, der in der gerade aufsteigenden Bewusstseinsepoche entstehen könnte lautet, ‚Ich trage mit meinen Fähigkeiten und Talenten dazu bei, die globalen Probleme zu lösen, damit auch es auch meinen Kindern und Enkeln in ihrem Leben noch gut geht’.
Nur wenn es sehr vielen Menschen gelingt, sich gleichzeitig sowohl auf ihre ganz persönlichen und kreativen Fähigkeiten als auch auf die Bedingungen ihrer globalen Umwelt zu besinnen, besteht langfristig die Chance, ein Wohlergehen aller Menschen und lebensrelevanten Systeme zu ermöglichen. Aus dieser Perspektive könnten dann zunehmend mehr Menschen die Frage beantworten ‚Zur Lösung welcher Probleme will ich mit meinen Fähigkeiten beitragen?’, oder ‚Was werde ich in die Welt bringen, damit bestehende Probleme gelöst werden?’
Haben Sie schon Antworten auf diese Fragen?
In meinen Seminaren Potentiale des Bewusstseins im 21. Jahrhundert http://www.systemische-kommunikation.com/bewusstseinsentwicklung.php#seminar1 lade ich Sie herzlich dazu ein, sich Ihrer, bereits vorhandenen, Antwort bewusst zu werden (sh. dazu auch Blog Oktober 2009: ‚Kohärenz im Bewusstsein’) und dadurch neuen Sinn, neue Kraft und neue Leidenschaft in Ihr Leben zu bringen
Als Ursache der meisten persönlichen besonders jedoch der aktuellen globalen Probleme, wie Erderwärmung, Finanzkrise oder Terrorismus zeigen verschiedene Wissenschaftsbereiche immer wieder das unvollständige Denken des Menschen auf. Genauer betrachtet, handelt es sich dabei um eine Unfähigkeit des menschlichen Bewusstseins die komplexen Wirkfaktoren eines Systems und ihre vielfältigen und tieferen Zusammenhänge zu verstehen. Dies gilt sowohl für die persönliche Art weitreichende Entscheidungen zu treffen wie auch für Team- oder Projektarbeit, den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens oder einer ganzen Branche. Eine unvollständige Art zu denken erzeugt in der Folge immer Inkohärenz, also ein Ungleichgewicht oder eine Nichtbeachtung wesentlicher Einflussfaktoren und deren Beziehungen untereinander. Langfristig zerstört inkohärentes Denken sowohl biologische wie soziale Systeme aber auch persönliche Absichten weil es Chaos erzeugt, in dem erfolgreiches Handeln immer schwieriger wird.
Kohärentes Denken bedeutet einen Arbeitsmodus im menschlichen Bewusstsein herzustellen in dem all seine Potentiale genutzt werden und gemeinsam bewussten Sinn ergeben. Bewusster Sinn ist das Ergebnis, das aus der Vereinigung somatischer, emotionaler, kognitiver, sozialer und systemischer Intelligenzen. Kohärentes Denken ist die Fähigkeit, aus all diesen Informationskanälen diejenigen Inhalte auszuwählen, die für kreative Ergebnisse sowie für Lösungen von Herausforderungen oder Problemen am effektivsten sind. Ohne Kohärenz im Bewusstsein kann keine Innovation entstehen.
Die Fähigkeit zum kohärenten Denken ist bereits im Gehirn des Menschen angelegt. So werden synchron schwingende Nervenzellen aus ganz verschiedenen Hirnarealen in Bruchteilen von Sekunden zu riesigen Informationsnetzwerken zusammengeschaltet. In der einfachen Übertragung kann man sich das vorstellen, in die Suchmaschine von google z.B. ‘Finanzkrise’ einzugeben. Dieser Begriff erzeugt auf Knopfdruck sofort Kohärenz zu weit über 5 Millionen Einträgen im Internet. Die notwendige Aufgabe der Selektion dieser kohärenten Informationen übernimmt im menschlichen Gehirn die Großhirnrinde, besonders der präfrontale Kortex (Stirn- und Scheitellappen). Dieses jüngste Areal der Großhirnrinde hat die Aufgabe aus der großen Informationsflut eines kohärenten Netzwerks diejenigen Informationen auszuwählen, die für seine aktuellen und subjektiven Absichten am meisten Sinn ergeben. Vergleichbar würde man jetzt bei google würde noch weitere Suchbegriffe z.B. ‘Deutschland -Banken - Spareinlagen’ hinzufügen. (Man erhält dann zwar noch immer 50.000 Einträge, aber nur der erste (!) enthält alle Suchkriterien)
Wie gut der präfrontale Kortex in der Lage ist aus der Flut an Informationen, die wirklich sinnvollen auszuwählen, hängt vom Arbeitsmodus des gesamten Gehirns ab. Neuste Erkenntnisse der Gehirnforschung (sh. Uhlhaas et al. Neuronal synchrony in cortical networks, Frontiers in Integrative Neuroscience, 2009) zeigen, dass ein kohärentes Bewusstsein vor allem durch Gamma-Synchronität entsteht. Dies bedeutet, dass Kommunikation zwischen verschiedenen Hirnbereichen, die unterschiedliche Intelligenzen beinhalten, hauptsächlich in diesem Frequenzbereich (30 - 50 Hertz) stattfindet. Parallel führt dies zur Annahme, dass der präfrontale Kortex als Entscheidungszentrale für bewusste Handlungen seine Funktion nur dann effektiv ausführen kann, wenn er mit anderen Hirnarealen in einer synchronen Gamma-Verbindung steht. Gamma-Synchronität erlebt man als einen Zustand des Bewusstseins, in dem man sowohl sehr wach und hochkonzentriert ist als sich auch in innerer Ruhe und Gelassenheit befindet.
Bei den meisten Menschen arbeitet die Großhirnrinde im Alltag im Betabereich (15 -30 Hertz). Besonders die hohen Betafrequenzen erzeugen im Bewusstsein Streß, innere Unruhe oder gar Angst, wodurch die Qualität der Informationsverarbeitung natürlich erheblich einschränkt wird.
Es bedeutet einen Lernprozess, gezielt ein kohärentes Bewusstein herzustellen. Traditionsgemäß lehren verschiedene Mediationsrichtungen (Transzendale M., Vipassana M.) wie es gelingt das menschliche Denken und Handeln auf diesen Arbeitsmodus einzustellen. In den letzten beiden Jahrzehnten sind jedoch in der westlichen Welt verschiedene neue Methoden entstanden, mit denen Menschen lernen können, ein ‚Gamma-Denken’ zu entwickeln und auch im Alltag aufrecht zu erhalten. Solche neuen Vorgehensweisen ergänzen die traditionellen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Quantenphysik, Neurowissenschaft, Psychologie und Philosophie sowie den langjährigen Erfahrungen von Praktikern. Diese Techniken können zwar kein Training ersetzen, mit entsprechender Neugier und Motivation jedoch sehr viel schneller, teilweise spontan, zu ersten Ergebnissen führen als jahrelange Meditation.
Die Grundlagen meiner Seminarreihe http://www.systemische-kommunikation.com/bewusstseinsentwicklung.php#seminar1 zeigen, wie jeder Mensch Kohärenz in seinem persönlichen Bewusstsein herstellen kann, welche völlig neuen Fähigkeiten dadurch z.B. für Problemlösungen entstehen und wie sich gleichzeitig innere Ausgeglichenheit und Lebensfreude einstellt.
Kohärentes Denken bedeutet einen Arbeitsmodus im menschlichen Bewusstsein herzustellen in dem all seine Potentiale genutzt werden und gemeinsam bewussten Sinn ergeben. Bewusster Sinn ist das Ergebnis, das aus der Vereinigung somatischer, emotionaler, kognitiver, sozialer und systemischer Intelligenzen. Kohärentes Denken ist die Fähigkeit, aus all diesen Informationskanälen diejenigen Inhalte auszuwählen, die für kreative Ergebnisse sowie für Lösungen von Herausforderungen oder Problemen am effektivsten sind. Ohne Kohärenz im Bewusstsein kann keine Innovation entstehen.
Die Fähigkeit zum kohärenten Denken ist bereits im Gehirn des Menschen angelegt. So werden synchron schwingende Nervenzellen aus ganz verschiedenen Hirnarealen in Bruchteilen von Sekunden zu riesigen Informationsnetzwerken zusammengeschaltet. In der einfachen Übertragung kann man sich das vorstellen, in die Suchmaschine von google z.B. ‘Finanzkrise’ einzugeben. Dieser Begriff erzeugt auf Knopfdruck sofort Kohärenz zu weit über 5 Millionen Einträgen im Internet. Die notwendige Aufgabe der Selektion dieser kohärenten Informationen übernimmt im menschlichen Gehirn die Großhirnrinde, besonders der präfrontale Kortex (Stirn- und Scheitellappen). Dieses jüngste Areal der Großhirnrinde hat die Aufgabe aus der großen Informationsflut eines kohärenten Netzwerks diejenigen Informationen auszuwählen, die für seine aktuellen und subjektiven Absichten am meisten Sinn ergeben. Vergleichbar würde man jetzt bei google würde noch weitere Suchbegriffe z.B. ‘Deutschland -Banken - Spareinlagen’ hinzufügen. (Man erhält dann zwar noch immer 50.000 Einträge, aber nur der erste (!) enthält alle Suchkriterien)
Wie gut der präfrontale Kortex in der Lage ist aus der Flut an Informationen, die wirklich sinnvollen auszuwählen, hängt vom Arbeitsmodus des gesamten Gehirns ab. Neuste Erkenntnisse der Gehirnforschung (sh. Uhlhaas et al. Neuronal synchrony in cortical networks, Frontiers in Integrative Neuroscience, 2009) zeigen, dass ein kohärentes Bewusstsein vor allem durch Gamma-Synchronität entsteht. Dies bedeutet, dass Kommunikation zwischen verschiedenen Hirnbereichen, die unterschiedliche Intelligenzen beinhalten, hauptsächlich in diesem Frequenzbereich (30 - 50 Hertz) stattfindet. Parallel führt dies zur Annahme, dass der präfrontale Kortex als Entscheidungszentrale für bewusste Handlungen seine Funktion nur dann effektiv ausführen kann, wenn er mit anderen Hirnarealen in einer synchronen Gamma-Verbindung steht. Gamma-Synchronität erlebt man als einen Zustand des Bewusstseins, in dem man sowohl sehr wach und hochkonzentriert ist als sich auch in innerer Ruhe und Gelassenheit befindet.
Bei den meisten Menschen arbeitet die Großhirnrinde im Alltag im Betabereich (15 -30 Hertz). Besonders die hohen Betafrequenzen erzeugen im Bewusstsein Streß, innere Unruhe oder gar Angst, wodurch die Qualität der Informationsverarbeitung natürlich erheblich einschränkt wird.
Es bedeutet einen Lernprozess, gezielt ein kohärentes Bewusstein herzustellen. Traditionsgemäß lehren verschiedene Mediationsrichtungen (Transzendale M., Vipassana M.) wie es gelingt das menschliche Denken und Handeln auf diesen Arbeitsmodus einzustellen. In den letzten beiden Jahrzehnten sind jedoch in der westlichen Welt verschiedene neue Methoden entstanden, mit denen Menschen lernen können, ein ‚Gamma-Denken’ zu entwickeln und auch im Alltag aufrecht zu erhalten. Solche neuen Vorgehensweisen ergänzen die traditionellen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Quantenphysik, Neurowissenschaft, Psychologie und Philosophie sowie den langjährigen Erfahrungen von Praktikern. Diese Techniken können zwar kein Training ersetzen, mit entsprechender Neugier und Motivation jedoch sehr viel schneller, teilweise spontan, zu ersten Ergebnissen führen als jahrelange Meditation.
Die Grundlagen meiner Seminarreihe http://www.systemische-kommunikation.com/bewusstseinsentwicklung.php#seminar1 zeigen, wie jeder Mensch Kohärenz in seinem persönlichen Bewusstsein herstellen kann, welche völlig neuen Fähigkeiten dadurch z.B. für Problemlösungen entstehen und wie sich gleichzeitig innere Ausgeglichenheit und Lebensfreude einstellt.








