BildungsBlog
Community-Weblog rund um Bildung, Lernen und Lehren.
 
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Rubrik: Ausbildung   [Alle Rubriken]
Berufsorientierung lebt auch von Anschauung. Dieses Prinzip wird vom Projekt EnergieJobs.NRW verfolgt, welches Optionen von Ausbildung und Studium im Themenfeld neue und erneuerbare Energien darlegt.

Träger des Projekts ist die EnergieAgentur.NRW. Initiiert wurde EnergieJobs.NRW vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Schülerinnen und Schülern in den Abschlussklassen haben die Möglichkeit, sich über Berufe der Energiebranche und entsprechende Studienmöglichkeiten in NRW zu informieren.

Zum einen steht dafür ein Portal unter www.energiejobs.nrw.de zur Verfügung. Auf dem Internetportal stellen sich Unternehmen und Hochschulen aus NRW vor, die unter anderem Betriebsbesichtigungen oder Schülerpraktika anbieten.
Zum anderen halten Experten Vorträge in Schulen. Dabei wird auch – sofern die Lehrer das wünschen - ein Workshop-Stil praktiziert, so dass wichtige Berufe im Bereich Energie und Klimaschutz gemeinsam erkundet werden.

Geprüfter Berufspädagoge IHK – Vergebene Chancen?

Im September 2009 wurde die bundeseinheitliche Verordnung für den Geprüften Berufspädagogen/in (IHK) und für den Geprüften Aus- und Weiterbildungspädagogen/in (IHK) verabschiedet. Im Jahr 2010 sind einige neue Bildungsträger im Markt aufgetreten,
die diese Aufstiegsfortbildung anbieten. Bei genauem Hinsehen ist jedoch zu beobachten,
dass sich bei vielen Angeboten auf der didaktischen Seite gegenüber anderen Aufstiegs-
fortbildungen nichts verändert hat. Gerade die pädagogischen Aufstiegsfortbildungen sind
eine gute Chance, modernes Lernen gezielt in die betriebliche Praxis zu integrieren. Das geschieht jedoch nicht, wenn Berufspädagogen nach alter Manier, in expositorisch geführten
Abendseminaren, ausgebildet werden. Die Aufstiegsfortbildung zum Berufspädagogen sollte
sich doch zumindest an den neuen Formen des Lernens orientieren, die sich längst in der
Praxis behauptet haben. In den kommenden Jahren wird der Bereich „Social Learning“ über
Medien einen deutlich breiteren Raum einnehmen als das heute der Fall ist. In einer Aufstiegsfortbildung zum Berufspädagogen (IHK) sollte deshalb die Anwendung moderner
Bildungsmedien ein wichtiger Bestandteil sein. Schließlich sollen aus Berufspädagogen Bildungsverantwortliche in Betrieben werden, die sich nicht nur mit klassischen Aus- und
Weiterbildungsformen auskennen, sondern auch mit medialen Lernformen. Doch zu den
modernen Lernformen gehört auch das entdeckende Lernen, dass sich im klassischen Abendunterricht mit 3-4 UE nur sehr schwer praktizieren lässt. Doch nicht im Aufbau
vieler Fortbildungskurse zum Geprüften Berufspädagogen/in kommt das mediale Lernen
zu kurz, sondern auch in dem vom DIHT erstellten Rahmenstoffplan kommen die neuen
Formen des medialen Lernens viel zu kurz. Die Forderung an eine Aufstiegsfortbildung
zum Geprüften Berufspädagogen sollte sein, dass jeder Teilnehmer eine Weiterbildungs-
massnahme mit Unterstützung von modernen Medien, planen und durchführen kann. Dazu bedarf es jedoch nicht nur eines expositorischen Unterrichts in dem diese Thematik besprochen und theoretische gelehrt wird, sondern es bedarf eines modernen Kurssystems in dem die Teilnehmer selbst medienunterstützt lernen und „Social Learning selbst praktizieren. Die Teilnehmer müssen mediales Lernen verinnerlichen und bewerten können,
Sie müssen im Umgang geübt sein und „Social Learning“ als kompetenzbildendes Lernen
selbst erfahren. Geschieht das nicht, werden in der Aufstiegsfortbildung riesige Chancen vergeben und das eigentliche Ziel, der Berufspädagogenausbildung wird nicht erreicht.
Seit 2007 gehört die BEST Bildungs-GmbH zu einem führenden Anbieter in der Berufspädagogenausbildung. Anfangs wurde nach dem bayrischen Modell ausgebildet und in 2010 erfolgte die Umstellung auf das bundeseinheitliche Modell. „Von Anfang an, haben
wir unsere Aufstiegsfortbildung medial begleitet“, so Bernd Stelzer, Geschäftsführer der BEST Bildungs-GmbH, „ab 2011 gehen wir einen Schritt weiter und bauen unsere Lernplattform aus, um uns den neuen Trends in der medialen Bildung weiter anzupassen.“
Im Bereich der betrieblichen Bildung findet derzeit eine große Veränderung statt, die auch in den nächsten Jahren weiter anhalten wird. Die Anbieter von Aufstiegsfortbildungen müssen diesen Veränderungen folgen. Hier ist aber bereits ein Defizit entstanden. Die Didaktik und
die Lernsystem sind bei sehr vielen Bildungsanbietern nach auf dem gleichen Stand, wie schon vor Jahrzehnten. Die Durchführung von Aufstiegsfortbildungen zum Geprüften Berufs-
pädagogen nach alter Manier, widerspricht alleine schon der Zielsetzung der Aufstiegs- fortbildung und muss deshalb als vergebene Chance gewertet werden. Weitere Informationen über die Aufstiegsfortbildungen zum Geprüften Berufspädagogen und zum Geprüften Aus- und Weiterbildungspädagogen erhalten Sie bei:

BEST Bildungs-GmbH
Europaring 45
37284 Waldkappel
Tel.: 05656 923689
mail: info@dieBest.de
http://www.diebest.de

Vom 26. Februar 2011 bis zum 02. September 2012 findet wieder die von interculture.de angebotene Weiterbildung zum „Interkulturellen Coach“ statt. Der Zertifikatslehrgang ist Bestandteil der wissenschaftlichen Weiterbildung des Fachgebietes Interkulturelle Wirtschaftskommunikation der Universität Jena. Er besteht aus sieben zweitägigen Präsenzphasen in Jena und Hamburg sowie internetbasierten Lehrveranstaltungen. Bis Ende Januar 2011 ist es möglich, sich für den neuen Ausbildungszyklus anzumelden.
Interkulturelles Coaching ist eine Form der persönlichen Beratung von Führungs- und Fachkräften im internationalen Arbeitskontext, die individuell auf die Probleme und Fragestellungen der Klienten eingeht. Im Rahmen der zunehmenden Globalisierung werden interkulturelle Coachings immer mehr zur Notwendigkeit. Aus diesem Grunde bieten interculture.de und der Fachbereich Interkulturelle Wirtschaftskommunikation der Universität Jena seit Herbst 2009 eine eigenständige Ausbildung zum „Interkulturellen Coach“ an. Nach einem einmaligen Aufbaustudiengang für bereits zertifizierte „Interkulturelle Trainer“ startet im Februar 2011 erstmals die grundständige Weiterbildung, welche die Teilnehmer/innen nach der 1,5-jährigen Ausbildung dazu qualifiziert, eigenständig wissenschaftlich fundierte interkulturelle Coachings durchzuführen.
Die Ausbildung zum „Interkulturellen Coach“ verbindet didaktische Theorie, Methodik, Coaching-Praxis und Selbsterfahrungsteile. Sie ist in sechs Module und eine Abschlussveranstaltung unterteilt. Jedes dieser Module setzt sich aus E-Learning- und Präsenzphasen in Jena und Hamburg zusammen. Darüber hinaus bieten virtuelle Diskussionsgruppen und Regionalgruppentreffen die Möglichkeit, Praxis und Theorie zu vertiefen. Ein Lehrcoach mit umfangreicher Praxiserfahrung leitet und begleitet die Ausbildung.
Die Veranstalter und Gründer des Zertifikatslehrgangs „Interkultureller Coach“ sind der Verein interculture.de und das Fachgebiet Interkulturelle Wirtschaftskommunikation der FSU Jena. Interculture.de ist seit 1994 im interkulturellen Beratungs– und Bildungsbereich tätig. Der Verein organisiert jährlich die Interkulturelle Sommerakademie und bietet zahlreiche weitere Bildungsangebote, darunter Online-Lernmodule zu verschiedenen Kulturräumen, an. Darüber hinaus verfügt interculture.de über ein breites Netzwerk an interkulturellen Trainern und Coaches und vermittelt diese im Rahmen der Internationalisierung von Unternehmen und Organisationen.

PRESSEKONTAKT
Dr. Marion Dathe
interculture.e.V.
Lutherstraße77
07743 Jena
Tel.: 03641 639 130
marion.dathe@interculture.de

Ist "keine Schule" möglicherweise die beste Schule? Im Juli 2011 werden wir das wissen: Dann endet nämlich ein spektakulärer Schulversuch in Stuttgart-Büsnau. Dort in der Steinbach-Hauptschule hat die Schulleitung in Zusammenarbeit mit dem SWR-Fernsehen eine achte Klasse das ganze Schuljahr über aus der Schule genommen und stattdessen in eine Schülerfirma gesteckt und zwar: den ganzen Tag lang, 5 Tage die Woche - "Klasse8.com" ist damit die erste und einzige fulltime-Schülerfirma Deutschlands.

Der pädagogische Hintergrund: Wenn man mit Lehrern und Schulleitern spricht, dann haben sie vor allem in den Hauptschulen häufig das Problem ihre Schüler für den Unterricht zu motivieren. Ganz anders sieht es aber aus, wenn die Schüler in Situationen kommen in denen sie ein bestimmtes Wissen benötigen – dann plötzlich sind sie aufnahmefähig und wissbegierig. Diesen Umstand nützt die Schülerfirma "Klasse8.com" aus.

Die "Klasse8.com" wird nicht sich selbst überlassen: Topexperten von Roland Berger Strategy Consultants unterstützen die Schüler. Neben ihren Projekten in Shanghai, New York oder London wird sich eine Gruppe von Beratern um die Schüler aus Büsnau kümmern - von den ersten Schritten der Marktforschung über den Business Plan und das "Go life" bis zum "Review" und der kontinuierlichen Optimierung von "Klasse8.com" - Champions League meets C-Jugend/Kreisklasse!

Alle Sendungen, Interviews und Infos zur Schülerfirma finden Sie auf SWR.de und auf facebook.com/Klasse8.
  • Was denken Sie über Schülerfirmen?
  • Erleichtern sie den Einstieg ins Berufsleben?
  • Und können lernschwache Schüler durch praktische Arbeit motiviert werden?

Da ja nun wieder die Zeit der Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz beginnt, ist für den ein oder anderen sicherlich dieser Onlinevortrag von Interesse. Am 2.8. (Montag) gibt es um 20 Uhr einen Vortrag von Kategraphy, bei dem Kate aus ihren Berufsalltag als Fotografin berichtet.

Dieser Onlineworkshop wird vom Forum Photoshopnonstop organisiert und ist absolut kostenlos und eine spezielle Software ist nicht erforderlich.

Weitere Infos gibt es auf der Seite:
www(punkt)photoshopnonstop.de/showthread.php?t=12616

Abitur und dann ist ein News- und Informationsportal für Schüler und angehende Abiturienten mit den Themen:

Ausbildung oder Studium ( pro und contra ), warum überhaupt Abitur machen, wie finanziere ich ein Studium, welche Nebenjobs gibt es, ist ein Praktikum sinnvoll, welche finanziellen Hilfen gibt es für mich ( Bafög, etc. ), welche Studienabschluesse gibt es, ...

Ein Schüleraustausch in Irland ist für Jugendliche eine tolle Gelegenheit, Ihre Englischkenntnisse zu verbessern und viele neue Erfahrungen zu sammeln. Während Ihres Auslandsaufenthaltes leben die Schüler bei einer irischen Gastfamilie und besuchen die örtliche High School.

Viele Schüler träumen davon, für eine Weile ins Ausland zugehen und den Schulalltag in einem anderen Land kennen zu lernen. Bei einem Schüleraustausch in Irland können Jugendliche diesen Traum wahr werden lassen. Sie besuchen den Unterricht an einer irischen Schule und schließen dort neue Freundschaften. Darüber hinaus haben die Schüler die Möglichkeit, dass umfangreiche Kursangebot ihrer irischer Schule zu nutzen und sich im Theater zu versuchen oder an der Schülerzeitung mitzuarbeiten.

Während ihres Schüleraustauschs leben die Jugendlichen bei einer irischen Gastfamilie, die ihnen hilft, sich schnell einzugewöhnen. Durch die Unterkunft bei einer Gastfamilie erhalten die Schüler einen Einblick in die irische Lebensweise und lernen die Kultur besser kennen. An den Wochenenden können die Jugendlichen zudem Ausflüge mit ihrer Gastfamilie unternehmen und so noch mehr von Irland entdecken – etwa alte Burgen, atemberaubende Steilklippen sowie Städte wie Limerick oder Cork.

Damit die Jugendlichen optimal auf ihren Schüleraustausch vorbereitet sind, organisiert EF Vorbereitungskurse, bei denen die Schüler ehemalige Austauschschüler treffen und von deren Erfahrungen profitieren können. Darüber hinaus werden sie von Muttersprachlern in Englisch unterrichtet und erhalten praktische Tipps zum Leben in Irland.

Weitere Informationen zum Thema Schüleraustausch finden sich im Internet unter EF Sprachreisen (Deutschland) und EF Sprachaufenthalt (Schweiz).

Bis zu 1000 Fachkräfte im Bereich „Soziale Berufe“ in nächsten Jahren gesucht
Siebenmonatige Diplomausbildung zur Betreuung junger und älterer Menschen
ab Herbst 2010
Neue Zukunftschancen für Arbeitssuchende, Um- und Wiedereinsteiger
Die qualifizierte Betreuung und Förderung junger und älterer Menschen in ihrer Freizeit gewinnt immer mehr an Bedeutung. In den nächsten Jahren werden sowohl für die Nachmittagsbetreuung von Kindern im Kindergarten und in der Schule als auch in der kontinuierlichen Betreuung und sozialen Begleitung von Senioren bis zu 1000 Fachkräfte gesucht. Personalberater und Arthur Hunt-Geschäftsführer Mag. Jacques Mertzanopoulos, Trainer und Projektmanager im Bildungsbereich Karl Schrittwieser sowie Lebens- und Sozialberater Dr. Peter Vogler vom Verein „Improve – Bildung mit Zukunft“ haben – aufbauend auf ihren langjährigen Erfahrungen – eine Berufsausbildung entwickelt, die auf die unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnisse von jungen und älteren Menschen maßgeschneidert ist: den Lern-/ Freizeit & Vitalcoach. Zu den Partnern von Improve zählen u.a. das Hilfswerk und das AMS-Steiermark.
Mag. Othmar Karas, Präsident des Hilfswerks Österreich, erklärt: „Aufgaben der Jugend- und Altenbetreuung werden von der Familie immer mehr in Institutionen wie Kindergärten, Schulen oder Seniorenheime übertragen. Das Hilfswerk ortet in diesem Bereich jedoch fehlende Kapazitäten. Mit dem diplomierten Lern-/ Freizeit & Vitalcoach können wir diese Nachfrage befriedigen und eröffnen Interessenten zukunftsreiche Berufschancen.“ Und Kinder- und Jugendpsychiater Univ. Prof. Dr. Max H. Friedrich betont: „Eine bessere Betreuung von Kindern und Jugendlichen verhindert Entwicklungsstörungen. Daher begrüße ich dieses neue Ausbildungsangebot.“
Positive Auswirkungen sieht Gesundheitsökonom Univ. Prof. Dr. Bernhard Schwarz auch im Gesundheitswesen, denn: „Ein erfülltes Leben wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Werden Krankheiten vermieden, verringern sich die Kosten im Gesundheitswesen.“ Interessente zum diplomierten Lern-/ Freizeit & Vitalcoach ausgebildet. Die Ausbildung umfasst 13 Module sowie ein Praktikum, das je zur Hälfte in der Jugend- und Seniorenarbeit absolviert wird, und schließt mit einer Diplomprüfung ab. Die Ausbildung wendet sich an Arbeitssuchende, Umsteiger und Wiedereinsteiger. Für die Ausbildungskosten in Höhe von 3.000 EUR stehen verschiedene Förderungen zur Verfügung.
Der nächste Diplomlehrgang startet am 4. Oktober in Wien und Graz. Die Informationsveranstaltungen finden statt am 15. September in Graz und am 17. September in Wien. Info: www.improve.or.at oder via E-Mail an office@improve.or.at.
Inhalte des Lehrgangs sind z.B. Persönlichkeitstraining, Betreuungsmethoden, alternative Erziehungsmethoden, Stressmanagement sowie Projektmanagement, interkulturelles Lernen, Gehirnjogging und mehr.



Mit einer guten Ausbildung einen guten Job zu finden, wird in heutigen Zeiten immer schwerer. Es heißt deshalb: die Ausbildung muss besser werden. Der Einzelne muss sich von Mitbewerbern unterscheiden. Und das ist vielfach durch Auslandserfahrungen möglich. Viele Eltern schicken ihre Kinder deshalb schon in der Schule für ein oder ein halbes Jahr ins Ausland. Danach hat man die Möglichkeit, als Au-pair nach England, USA oder Neuseeland oder sonstwohin in die Welt zu gehen und Zusatzqualifikationen zu erwerben. Das Problem ist: wie findet man die passende Gastfamilie, wie findet man die passende Stelle. Hilfe bieten hier Au-Pair Organisationen. Sie leisten wertvollen Zuarbeit. Manche Länder verlangen, dass man sich die Au-Pair Stelle über eine entsprechende Organisation beschafft.

Heutzutage ist Englisch als Fremdsprache Pflicht, das hat nicht zuletzt die letzte Folge von Germany's Next Top-Model bewiesen. Selbst wer bereits Auslandserfahrung und Fremdsprachenkenntnisse vorweisen kann, hat es am Arbeitsmarkt schwer. Deshalb ist es umso wichtiger, mit der fremdsprachlichen Ausbildung so früh wie möglich anzufangen. Kinder mit Eltern aus zwei unterschiedlichen Sprachkreisen haben es dabei wesentlich einfacher, denn entgegen der landläufigen Meinung bringt eine bilinguale Erziehung nur Vorteile. Auch wenn bilingual erzogene Kinder häufiger etwas später anfangen zu sprechen, ist es doch möglich, einem Kind bis zu 4 Sprachen gleichzeitig beizubringen. Wichtig ist dabei nur, dass ein Kind:
  1. min. 20-30% der Zeit einer zu lernenden Sprache ausgesetzt ist,
  2. es für jede Sprache einen festen Ansprechpartner für das Kind gibt und dieser Ansprechpartner innerhalb des Haushalts die Sprache nicht wechselt und
  3. das Kind laufend für die Verwendung der Sprachen gelobt wird.
Vor kurzem haben Wissenschaftler der University of British Columbia herausgefunden, dass man bereits vor Geburt mit der zweisprachlichen Erziehung anfangen kann. Aber es ist auch nie zu spät, dem Kind die zweite Sprache näher zu bringen, solange das Kind Spass an der Sprache hat und die oberen drei Regeln befolgt werden.

Viele weitere Tipps zur bilingualen Kindererziehung gibt es im multi-lingualen Omniglot-Blog.


 
 
 
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