# Kratzbürste schrieb am 14. Okt, 16:09:
Gleichberechtigung schön und gut!
Aber was wird aus den Kindern, die den Mütter bei der Karriere im Weg sind? Sie werden immer mehr von fremden Menschen erzogen. Ich weiß nicht, ob das so erstrebenswert ist.Wer unbedingt Karriere machen will, soll sich doch einfach mal überlegen, ob er überhaupt ein Kind bekommen sollte.
Ich muß da immer an ein Beispiel denken, das eine Freundin mir einmal erzählt hat. Sie ist Kinderpflegerin in einer Kinderkrippe (Altersgruppe 0-3 Jahre) gewesen. Da sind mehrere Kinder in ihrer Gruppe gewesen, die aus Karriere-Ehen stammten. Morgens wurden sie von der Mama oder dem Papa auf dem Weg in die Arbeit hingebracht, und abends um 17.00 Uhr sind sie vom Kindermädchen abgeholt worden ...
Was ich meine ist, eine Chancengleichheit zwischen Mann und Frau ohne die Kinder zu benachteiligen ist eigentlich nur dann möglich, wenn sie sich entscheidet keine Kinder zu bekommen. Punkt.
hmmm
ohne es zu bewerten muss ich sagen, dass ich nicht damit gerechnet habe, eine solche Aussage von einer Frau zu hoeren.
# Kratzbürste antwortete am 15. Okt, 10:28:
hm, ...
..., ich sage ja nicht, daß eine Frau hinter den Herd gehört.Ich bin einfach in einer Familie aufgewachsen, in der meine Mutter immer für mich da ist. Und ich stelle es mir furchtbar vor, wenn man von einer Kindertagesstätte in die nächste gesteckt wird, fast nur noch zum schlafen daheim ist und äußerst selten seine Eltern für sich hat.
Ich habe extra darauf verzichtet beruflich noch weiter zu machen, weil ich einmal eine Familie haben möchte. Ich will nicht aufhören zu arbeiten. Ganz und gar nicht. Aber in meiner Stellung kann ich es mir auch erlauben zum Bleistift nur 3 halbe Tage in die Firma zu kommen. Als Ingenieurin würde ich belächelt werden, wenn ich den Wunsch äußern würde.
Viele verstehen das nicht.
# Transparent antwortete am 17. Okt, 20:23:
Ich zitiere Kratzbürste:
Wer unbedingt Karriere machen will, soll sich doch einfach mal überlegen, ob er überhaupt ein Kind bekommen sollte.:-)








