# sehpferd schrieb am 14. Okt, 12:22:
Typisch deutsches Gejammer
Ein bisschen Wahrheit, ein bisschen typisches deutsches Gejammer - das alles hätte auch eine Sachbearbeiterin herausfinden können. Es wundert mich doch sehr, warum man dazu „Wissenschaftler“ und „Studien“ benötigt.Und auch noch dies: Sollten Wissenschaftlerinnen es aufgrund ihrer Ausbildung wirklich nicht ermöglichen können, Selbsthilfemodelle für die Kinderbetreuung zu entwickeln und diese auch umzusetzen? Dann würden solche (pardon) billigen Ausreden wohl entfallen.
# Stephan Mosel antwortete am 15. Okt, 10:29:
zu deiner skepsis gegenüber der wissenschaft: dieses argument wird nur allzu oft verwendet, dass diesen oder jenen schluss der in einer studie gezogen wird eigentlich jeder hätte ziehen können. nun ja, meist geschieht dies aber erst nachdem es eine wissnschaftliche arbeit dazu gibt, andererseits meist ohne die inhaltliche kenntnis der studie.und nur mal angenommen dass diese auch den wissenschaftlichen beweis der these enthält, so unterscheidet sie sich dann dadurch in meinen augen sehr wohl von einer nicht weiter fundierten, subjektiven alltagsbeobachtung, auch wenn das ergebnis dasselbe ist.
denn schliesslich ist es ja aufgabe der wissenschaften, teile der realität oder dessen was wir so nennen zu beschreiben. wieso sollte man also zu völlig anderen ergebnissen kommen? schliesslich geht es ja meinst darum, vorwissenschaftliche thesen wissenschaftlich zu untermauern.
und warum wissenschaftlerinnen irgendwie besser in der lage sein sollten ihre kinderbetreuung zu organisieren als andere menschen entzieht sich völligst meiner vorstellungskraft. ich habe mal gehört, das seien auch nur menschen.








