Wenn man behauptet, dass das menschliche Denken und Lernen den Rechenoperationen eines Computers entspricht, liegt der Schluss nahe, dass der computer-basierte Unterricht die beste Form des Lernens ist. Die Lerntechnologien werden fuer das Lernen als wertvoll erachtet, weil sie die Formen, Inhalte bzw. Verfahren des Lernens und Wissens widerspiegeln.
Der grosse Erfolg des Internets und des World Wide Webs legt aber eine andere Sichtweise nahe: Diese Technologien haben neue soziale und kulturelle Praktiken in den Bereichen Medien und Kommunikation moeglich gemacht. Für das Verständnis dieser neuen Medien- und Kommunikationsformen (Bulletin Boards, Chat, Blogs, Hypertext, usw.) sind sozial- und kommunikationswissenschaftliche Ansätze besser geeignet als kognitivistische Theorien. Entsprechende Theorien und Methoden werden zunehmend in Bereichen wie dem Interaktionsdesign aber auch der Psychologie eingesetzt und können unter dem Begriff des „Post-Kognitivismus“ zusammengefasst werden. Weiterlesen im Weblog 'Ipseity' von Norm Friesen.
Der grosse Erfolg des Internets und des World Wide Webs legt aber eine andere Sichtweise nahe: Diese Technologien haben neue soziale und kulturelle Praktiken in den Bereichen Medien und Kommunikation moeglich gemacht. Für das Verständnis dieser neuen Medien- und Kommunikationsformen (Bulletin Boards, Chat, Blogs, Hypertext, usw.) sind sozial- und kommunikationswissenschaftliche Ansätze besser geeignet als kognitivistische Theorien. Entsprechende Theorien und Methoden werden zunehmend in Bereichen wie dem Interaktionsdesign aber auch der Psychologie eingesetzt und können unter dem Begriff des „Post-Kognitivismus“ zusammengefasst werden. Weiterlesen im Weblog 'Ipseity' von Norm Friesen.
Kommentare:
# Lisa Rosa schrieb am 3. Jul, 22:58:
Schade, daß der Vortrag nur als Extrakt in der PPP zu haben ist. Unter "Post-Kognitivismus" kann ja alles Mögliche "zusammengefaßt" sein - eben alles, was nicht kognitivistisch ist: Jede Variante konstruktivistischen Ansatzes, ebenso die moderne Activity-Theory, die die kulturhistorische Schule beerbt.








