Dass der Jakobsweg heutzutage in aller Munde ist, hat sich seit dem Buch von Hape Kerkeling, Ich bin dann mal weg, herumgesprochen. Aber auch die Schulen greifen dieses Thema jetzt auf. Und nicht nur im Religionsunterricht. So hat nun eine Schule in NRW, ein Gymnasium, beschlossen, einen Abschnitt des Jakobsweges auf einer Klassenfahrt nach Spanien zu begehen und die dort gemachten Erfahrungen zu sammeln und schulisch weiter zu verarbeiten. Das ist ein nicht zu kleines Experiment. Denn es pilgern von Burgos in Spanien Schüler unterschiedlicher Kofessionen und Weltanschauungen. Und alle wollten freiwillig mit. Das zeigt, dass der Jakobsweg und das Pilgern mehr ist, als eine religöse Erfahrung oder ein religiöser Aspekt des Lebens. Hier geht es um den einzelnen. Jeder Schüler verfolgt eine andere Intention mit seiner kleinen Pilgerreise.
AlexandraM am 14. April 2010, 15:55 - Rubrik: Auslandserfahrung








