BildungsBlog
Community-Weblog rund um Bildung, Lernen und Lehren.
 
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Aus- und Weiterbildungen stehen bei den Deutschen hoch im Kurs. Besonders der richtige Umgang mit dem Computer und dem Internet regen zu Weiterbildungen an. Gefragt sind hierbei nicht nur die passenden Trainingskurse, sondern gute Schulungsmaterialien, die das Erlernte festigen und auch nach dem Training zum Weiterstudium anregen.

„Lebenslanges Lernen“ ist in den letzten Jahren nicht nur bildungspolitisch, sondern auch unternehmerisch zu einem wichtigen Konzept geworden. Schon lange reicht es nicht mehr aus, eine fundierte Schul- und Ausbildung vorzuweisen. Unternehmen fordern von ihren Mitarbeitern, sich innerhalb ihrer Tätigkeit täglich weiterzuentwickeln und sich Fähigkeiten anzueignen, um der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Daher ist nicht nur ein reger Informationsaustausch und Wissensmanagement im Unternehmen gewünscht, sondern auch der richtige Umgang mit PC und Internet.1 Er erleichtert den Arbeitsalltag um ein Wesentliches.

Wie sich aber zurechtfinden bei ständig aktualisierten Software-Versionen? Allein Microsoft bringt regelmäßig Updates seines Office-Pakets heraus. Um hierbei immer auf dem aktuellen Wissensstand zu bleiben, bieten die Arbeitgeber Trainings zu Microsoft Office an. Excel, Word, Powerpoint und Outlook richtig eingesetzt, kann nicht nur Arbeit erleichtern, sondern auch einen Wissensvorsprung bringen.

Auch im privaten Bereich wollen die Menschen ihren Umgang mit dem Computer vertiefen. Besonders die Senioren entdecken derzeit den Computer für sich. 2 Anders als die jungen Leute sind sie nicht mit den neuen Medien groß geworden und haben selbst während ihrer Arbeitnehmerzeit wenig bis gar nicht mit dem PC gearbeitet. Das wollen sie nun nachholen. Kurse für die Zielgruppe Senioren boomen daher. Hier wird ihnen nicht nur der richtige Umgang mit dem Computer, dem Internet und den wichtigsten Programmen beigebracht, man berät sie auch gerne in Fragen rund um das Thema Computerhardware und Softwareinstallation.

Wie müssen nun gute Kurse aufgebaut sein, um die Teilnehmer nachhaltig zu schulen – egal ob jung oder alt, Arbeitgeber oder Privatperson?

Gute Schulungsunterlagen bringen Lust am Lernen

Der effektive Umgang mit dem PC und dessen Anwendungen wie Textverarbeitung, Kalkulation oder Gestaltung lässt sich am besten in einem Seminar mit praktischen Übungen erlernen. Dabei sollten alle Sinne beteiligt sein: Die Teilnehmer wollen visuell, auditiv und haptisch gefordert sein. So bleibt das Training lange im Gedächtnis haften und den Kursteilnehmern fällt es leicht, das Erlernte auch im (Arbeits-)Alltag wieder anzuwenden.

Natürlich sind die Programme von den Softwareherstellern so aufgebaut, dass sie im Büro- und Privateinsatz selbsterklärend sind, doch nutzt der Anwender dadurch meist nur einen Bruchteil der Programmmöglichkeiten. Darauf bauen IT-Schulungen auf. Sie bieten den Schulungsteilnehmern nicht nur einen intensiven Austausch mit dem Trainer und anderen Teilnehmern, sondern fundierte Seminarunterlagen, die sie auch nach dem Training bei auftauchenden Fragen wieder zur Hand nehmen können.
Gute Skripte sind leicht verständlich und schnell erfassbar. Sie leiten durch den Unterrichtsverlauf wie ein roter Faden, der sich kontinuierlich von der ersten bis zur letzten Seite zieht. Die IT-Unterlagen fassen den Unterricht zusammen und bieten somit den Kursteilnehmern die Möglichkeit, den Stoff zu wiederholen. Die Themen bauen aufeinander auf, so dass der Trainer problemlos durch den Unterricht führen kann. Angereichert mit vielen Grafiken und Praxisbeispielen wird der Unterricht zum Kinderspiel.

Um auch nach dem Training den Umgang mit den Kursunterlagen zu ermöglichen, ist ein gutes Inhalts- und Stichwortverzeichnis sinnvoll. Fachbegriffe, insbesondere aus dem englischen Sprachbereich, werden zusätzlich erläutert. Zudem bieten die Kursunterlagen genügend Platz für die eigenen Notizen.

IT-Skripte, die das Lernen erleichtern und nachhaltig wirken, entwickelt seit zwanzig Jahren der Seminarunterlagen-Verlag Helmut Dettmer aus dem pfälzischen Kapellen. Das Besondere: Sie sind nicht nur anwenderfreundlich aufgebaut, sondern können als Word-Datei von den Unternehmen individuell angepasst und mit eigenem Logo versehen werden. Zum Nachschlagen können die Unterlagen auch als PDF ins Intranet gestellt werden. Die Skripte sind durchaus auch zum Selbstlernen geeignet. Sie unterstützen Unternehmen und Privatpersonen bei ihrem lebenslangen Lernen.

1 Nach einer Mitteilung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) haben im Jahr 2007 erstmals knapp zwei Drittel der Arbeitnehmer (61 Prozent) hierzulande beruflich einen Computer genutzt. Das ist eine Steigerung von 5 Prozent gegenüber 2006. Aktuelle Zahlen von 2008 liegen derzeit noch nicht vor.
2 Laut der aktuellen ARD/ZDF-Online Studie 2009 (http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/) lässt sich der größte Zuwachs von Onlineanschlüssen bei älteren Menschen, den sogenannten Silver Survern (60-79-Jährige), feststellen. Der Markt der 14 – 29-Jährigen ist mit 96,1% und mit 84,2% bei den 30- bis 49-Jährigen fast gesättigt.

Kommentare:

# Silke Rische (Gast) schrieb am 31. Okt, 12:27:
Lebenslang lernen: Daran führt kein Weg vorbei!
Unsere Gesellschaft hat sich zu einer Informationsgesellschaft entwickelt, in der immer mehr Wissen jederzeit abrufbar ist und erworbenes Wissen immer schneller überholt ist.

Wissen muss ständig aufgefrischt werden

Die Internationalisierung schreitet voran und durchdringt das Alltags- und Berufslebens sowie Wissenschaft und Technik. Der Bedarf nach neuem Wissen und mehr Information wächst stetig. Erworbenes Wissen reicht schon lange nicht mehr für ein ganzes Berufsleben, sondern muss immer wieder aufgefrischt, aktualisiert und erweitert werden. Manchmal muss es sogar komplett über den Haufen geworfen werden.

Viele Unternehmen haben inzwischen erkannt, wie wichtig es ist, lebenslang zu lernen und ihren Mitarbeitern dies zu ermöglichen (z.B. durch Seminare, Kurse, Weiterbildungen, Sprachtrainings u.v.m.). Das lebenslange bzw. lebensbegleitende Lernen tritt an die Stelle des Vorbereitungs- und Berechtigungslernens.

Die Maastrichter EU-Verträge sind die Grundlage für das lebenslange Lernen in Europa. Wissen und lebenslanges Lernen werden als Schlüssel zu mehr Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung definiert.

Herzlich willkommen auf dem Weg in die kognitve Gesellschaft!

Dies hat auch Auswirkungen auf die Erwachsenenbildung. Als inhaltliche Ziele von Erwachsenenbildung werden heute gefordert: das Wahrnehmen und Verstehen von Dingen erhöhen, Bewusstsein und Kreativität verbessern, Urteils- und Entscheidungsfähigkeit entwickeln, Basiswissen (Lesen, Schreiben, Rechnen, Fremdsprachen und Umgang mit Medien) vertiefen und soziale Fähigkeiten unterstützen.

Auf europäischer Ebene sind Mobilität, Mehrsprachigkeit, Internationalität und Informationsvielfalt gefordert. Dies führt auch zu einer Wende im Fremdsprachenunterricht. Das reine Eintrichtern von Wissen gehört der Vergangenheit an, da es nicht reicht, um sich auf internationalem Parkett angemessen zu bewegen. Außerdem schafft es keine lebendigen und nachhaltigen Lernkulturen, wie sie für nachhaltigen Lernerfolg erforderlich sind.

In die Erwachsenenbildung von heute müssen neueste Erkenntnisse der Gehirnforschung einfließen. Die Lernenden müssen zu autonomem Lernen angeregt werden. Beim Fremdsprachenerwerb liegt der Schwerpunkt auf dem berufsorientierten Sprachenlernen – vor allem Englisch – und auch international anerkannte Zertifikate werden immer wichtiger.

Methodenkoffer erweitern

Erwachsenenbildung gelingt dann am besten, wenn die Teilnehmer selbstgesteuert und aktiv lernen, Probleme lösen, verschiedene Situationen kennenlernen und in sozialem Austausch lernen. Der Dozent bzw. Trainer wird zum Lernbegleiter, der mit vielfältigen Methoden die Lernenden anregt, selbst aktiv zu werden und eigenverantwortlich Wissen zu erwerben.

Auf den Kreativ-Treffs im Regionalforum der Deutschen Gesellschaft für Suggestopädisches Lehren und Lernen e.V. bieten wir eine Plattform zum Austausch für Dozenten, Trainer und Wissensvermittler, stellen neue Methoden vor und möchten dazu auffordern, methodisch vielfältiger zu agieren. Denn auch das ist notwendig, damit lebenslanges Lernen gelingen und Spaß machen kann! 

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