Das Schulreferat will in den nächsten drei Jahren den Zugang zu Bildungsangeboten in München verbessern. Mit dem Projekt "Lernen vor Ort", das Teil eines bundesweiten Programms ist, soll die Motivation für Bildung und lebenslanges Lernen durch Einrichtungen in den Stadtvierteln und übergreifende Initiativen gefördert werden.
Rund 220 Kommunen haben sich für das Projekt beworben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und bundesweit agierende Stiftungen haben München als eine von 40 Kommunen für das Projekt ausgewählt. Insgesamt 2,36 Millionen Euro erhält die Stadt, um ein "kohärentes Bildungsmanagement" zu entwickeln und einzusetzen. Die Fördergelder stammen aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds. Die "Eberhard von Kuenheim Stiftung" der BMW AG hat die lokale Patenschaft für das Projekt übernommen und will "Lernen vor Ort" in allen Bereichen unterstützen. Das Bundesprogramm sieht vier Pflichtfelder für das Projekt vor: Kommunales Bildungsmanagement, Bildungsberatung, Monitoring und Bildungsübergänge. Die Stadt München hat das Programm um zwei Aktionsfelder ergänzt: Integration und Diversitätsmanagement sowie Familienbildung und Elternarbeit.
Lernläden im Stadtviertel
Verschiedene Einrichtungen wie zum Beispiel die Volkshochschule, die Agentur für Arbeit, Wirtschaftskammern und Hochschulen leiten das Projekt zusammen mit städtischen Gremien unter der Federführung des Schulreferats. Sie haben die Aufgaben in zwölf Teilbereiche unterteilt, für die jeweils unterschiedliche Akteure verantwortlich sind. So leitet beispielsweise das Schulreferat das zentrale Teilprojekt "Münchner Bildungskonferenz". Dies sieht vor, dass städtische und nichtstädtische Akteure von Frühjahr 2010 an zweimal jährlich tagen und dabei gemeinsame Aktivitäten planen und in Gang bringen.
Ebenfalls im Frühjahr 2010 will die Stadt in Neuperlach und auf der Schwanthalerhöhe sogenannte Lernläden eröffnen. Hier können sich Bürger beraten lassen, beispielsweise wenn die Kinder in die Schule kommen oder in das Arbeitsleben eintreten. Im Integrationsberatungszentrum soll eine Stelle eingerichtet werden, bei der sich Migranten individuell beraten lassen und informieren können, ob ihre ausländischen Abschlüsse anerkannt werden.
"Dieses Projekt ist einzigartig", findet Strobl, denn es habe noch nie zuvor ein ähnliches Bündnis von Bund, Ländern, Kommunen und Bürgern gegeben. Die Kommunen seien dabei besonders wichtig, da "man vor Ort immer am besten weiß, wie man agieren muss."
Quelle: http://bildung24.cwsurf.de/blog/47-bayern/160-mehr-bildung-fuer-buerger
Rund 220 Kommunen haben sich für das Projekt beworben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und bundesweit agierende Stiftungen haben München als eine von 40 Kommunen für das Projekt ausgewählt. Insgesamt 2,36 Millionen Euro erhält die Stadt, um ein "kohärentes Bildungsmanagement" zu entwickeln und einzusetzen. Die Fördergelder stammen aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds. Die "Eberhard von Kuenheim Stiftung" der BMW AG hat die lokale Patenschaft für das Projekt übernommen und will "Lernen vor Ort" in allen Bereichen unterstützen. Das Bundesprogramm sieht vier Pflichtfelder für das Projekt vor: Kommunales Bildungsmanagement, Bildungsberatung, Monitoring und Bildungsübergänge. Die Stadt München hat das Programm um zwei Aktionsfelder ergänzt: Integration und Diversitätsmanagement sowie Familienbildung und Elternarbeit.
Lernläden im Stadtviertel
Verschiedene Einrichtungen wie zum Beispiel die Volkshochschule, die Agentur für Arbeit, Wirtschaftskammern und Hochschulen leiten das Projekt zusammen mit städtischen Gremien unter der Federführung des Schulreferats. Sie haben die Aufgaben in zwölf Teilbereiche unterteilt, für die jeweils unterschiedliche Akteure verantwortlich sind. So leitet beispielsweise das Schulreferat das zentrale Teilprojekt "Münchner Bildungskonferenz". Dies sieht vor, dass städtische und nichtstädtische Akteure von Frühjahr 2010 an zweimal jährlich tagen und dabei gemeinsame Aktivitäten planen und in Gang bringen.
Ebenfalls im Frühjahr 2010 will die Stadt in Neuperlach und auf der Schwanthalerhöhe sogenannte Lernläden eröffnen. Hier können sich Bürger beraten lassen, beispielsweise wenn die Kinder in die Schule kommen oder in das Arbeitsleben eintreten. Im Integrationsberatungszentrum soll eine Stelle eingerichtet werden, bei der sich Migranten individuell beraten lassen und informieren können, ob ihre ausländischen Abschlüsse anerkannt werden.
"Dieses Projekt ist einzigartig", findet Strobl, denn es habe noch nie zuvor ein ähnliches Bündnis von Bund, Ländern, Kommunen und Bürgern gegeben. Die Kommunen seien dabei besonders wichtig, da "man vor Ort immer am besten weiß, wie man agieren muss."
Quelle: http://bildung24.cwsurf.de/blog/47-bayern/160-mehr-bildung-fuer-buerger








