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Für Heilpraktiker gibt es in Deutschland keine staatlich geregelte Ausbildung; dennoch ist „Heilpraktiker“ eine geschützte Berufsbezeichnung, die Ausübung dieses freien Berufs ist an eine staatliche Zulassung gebunden. Sie wird durch eine Prüfung erworben.

Grundlage für die staatliche Prüfung zum Heilpraktiker ist das Heilpraktikergesetz, das auch vorschreibt, dass der zu Prüfende ein Mindestalter von 25 Jahren erreicht haben muss. Zudem müssen ein polizeiliches Führungszeugnis und ein ärztliches Attest vorgelegt werden.

Die Durchfallquoten der Prüfungen sind recht hoch; da die Prüfungen von Bundesland zu Bundesland variieren, liegt die Durchfallquote zwischen 20 und 80 Prozent. Ein Fernstudium bzw. Fernunterricht ist eine Möglichkeit, sich auf die Prüfungen vorzubereiten und das „Handwerkszeug“ eines Heilpraktikers systematisch zu erlernen.

Eine ganze Reihe an Fernschulen bietet Heilpraktiker-Fernkurse an. Die Fernkurse dauern meist zwischen 2 und 3 Jahren und kosten im Schnitt 100 EUR monatlich. Teilweise werden mehrtägige Seminare absolviert, die Stoff vertiefen sollen. Durch Tutoren kann eine individuelle Betreuung erfolgen.

Ein Fernstudium liegt sicher nicht jedem, kann aber eine gute Möglichkeit darstellen, sich neben einem Beruf zum Heilpraktiker weiterzubilden. Auch wer keine Heilpraktikerschule in der Nähe seines Wohnortes hat, kann sich durch Fernunterricht auf die Prüfung vorbereiten.

Mehr Infos:
Fernstudium zum Heilpraktiker, Übersicht über Fernschulen und Fernkurse auf fernschule.me
Heilpraktiker-Weiterbildung, Ausführlicher Blogbeitrag zum Thema auf fernschule.me
Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz)

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