6 von 10 Studenten in Deutschland fühlen sich starkem Leistungsdruck ausgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) (-> zum Bericht). Insbesondere Angst vor der Zukunft und depressive Verstimmungen werden dabei von den Teilnehmern der Umfrage beklagt.
Bereits 2008 berichtete der Spiegel über das Thema und gesundheitliche Probleme unter Studenten.
Wo genau die Ursachen für diese Probleme scheint bislang unklar: Sicher ist, dass der Leistungsdruck auf die Studenten zugenommen hat. So hat die Einführung der Bachelor-Studiengänge und die Verkürzung der Studienzeiten vielerorts scheinbar zu verdichteten Lehr- und Prüfungsplänen geführt.
Dennoch scheint es sich beim allgegenwärtigen Stress aber auch immer mehr um ein (trauriges) gesellschaftliches Phänomen zu handeln. Bereits im Grundschulalter
leiden unsere Kinder schon unter Anspannungserscheinungen wie die TK im oben verlinkten Bericht weiter ausführt. Zwischen Hausaufgaben, Sport sowie Musik- oder Kunstunterricht bleibt möglicherweise zu wenig Freiraum für Ruhephasen.
Der gezielte Umgang mit dem Stress und das Lernen von Techniken zu dessen Bewältigung sind sicherlich hilfreiche Bausteine, um dem Leistungsdruck individuell entgegenzutreten. Die reine Bekämpfung der Symptome dürfte indes schwierig werden, wenn nicht auch stückweise ein gesellschaftlicher Lernprozess stattfindet.
Über mich: Ich schreibe für das ein oder andere Blog (aktuell z.B. im Weblog für http://www.kreditkarte-studenten.net ). Darüber hinaus bin ich auch hin und wieder als Gastautor tätig.
Bereits 2008 berichtete der Spiegel über das Thema und gesundheitliche Probleme unter Studenten.
Wo genau die Ursachen für diese Probleme scheint bislang unklar: Sicher ist, dass der Leistungsdruck auf die Studenten zugenommen hat. So hat die Einführung der Bachelor-Studiengänge und die Verkürzung der Studienzeiten vielerorts scheinbar zu verdichteten Lehr- und Prüfungsplänen geführt.
Dennoch scheint es sich beim allgegenwärtigen Stress aber auch immer mehr um ein (trauriges) gesellschaftliches Phänomen zu handeln. Bereits im Grundschulalter
leiden unsere Kinder schon unter Anspannungserscheinungen wie die TK im oben verlinkten Bericht weiter ausführt. Zwischen Hausaufgaben, Sport sowie Musik- oder Kunstunterricht bleibt möglicherweise zu wenig Freiraum für Ruhephasen.
Der gezielte Umgang mit dem Stress und das Lernen von Techniken zu dessen Bewältigung sind sicherlich hilfreiche Bausteine, um dem Leistungsdruck individuell entgegenzutreten. Die reine Bekämpfung der Symptome dürfte indes schwierig werden, wenn nicht auch stückweise ein gesellschaftlicher Lernprozess stattfindet.
Über mich: Ich schreibe für das ein oder andere Blog (aktuell z.B. im Weblog für http://www.kreditkarte-studenten.net ). Darüber hinaus bin ich auch hin und wieder als Gastautor tätig.
Kommentare:
# MBA (Gast) schrieb am 9. Dez, 13:53:
Leistungstress
Ich finden man sollte um den Leistungsstress zu verringern, Diplome wieder einführen bzw. den Stoff wenn möglich kürzen.
# Jörg (Gast) schrieb am 10. Dez, 12:38:
Ich finde, der gezielte Umgang mit Streß ist hier nicht der richtige Ansatz, die Du auch richtig geschrieben hast. Die Messlatte wird für Schüler und Studenten immer höher gelegt, man schaue sich nur die Abschlussnoten an. Wer mit einer 2.xxx abschliesst ist teilw. schon im "unteren Bereich".Lehren wir Kindern, wie sie mit diesem Leistungsdruck schaffen, umzugehen, wird dieser Effekt noch verstärkt.
# Banker (Gast) schrieb am 8. Jun, 09:51:
Studenten stress
Man sollte vielleicht nicht ganz vergessen das das Stressempfinden etwas sehr subjektives ist. Ausserdem ist es eine Frage der Erziehung und auch des Zeitgeistes ob Menschen geneigt sind sich selbst gegenüber diesbezüglich ehrlich zu sein und dies auch zu artikulieren.








