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Das Berufsbild eines Fotografens ist heute umfangreicher als je zuvor. Während früher ein nicht unwesentlicher Anteil der Ausbildung auf handwerkliche Arbeiten ausgerichtet war, steht nun mehr der digitale Workflow an. Wo früher stundenlang in der Dunkelkammer Fotos entwickelt wurden oder Schneid- und Passpartoutarbeiten anstanden, ist nun die digitale Bearbeitung am PC ein wichtiger Bestandteil des Fotografens. In der Regel werden die handwerklichen Tätigkeiten (Entwickeln, Zuschneiden...) an Fotolabore ausgelagert, die auch Speziallösungen beherrschen wie z.B. das Binden von Fotobüchern, das Erstellen von Leinwandkeilrahmenbildern usw. Das Berufsbild hat sich also von handwerklichen in den künstlerischen Bereich verlagert. Das Fotostudio richtet nun sein Augenmerk vermehrt auf das Schaffen eines künstlerischen Motives. Durch die mittlerweile hochentwickelten Fotobearbeitungsprogramme wie z. B. Photoshop ergeben sich bisher nie dagewesene Möglichkeiten. Das Berufsbild des Fotografens ist somit wesentlich vielseitiger und bietet mehr kreative Arbeiten als früher wo handwerkliche Arbeiten das Berufsbild prägten.

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