Das Berufsbild eines Fotografens ist heute umfangreicher als je zuvor. Während früher ein nicht unwesentlicher Anteil der Ausbildung auf handwerkliche Arbeiten ausgerichtet war, steht nun mehr der digitale Workflow an. Wo früher stundenlang in der Dunkelkammer Fotos entwickelt wurden oder Schneid- und Passpartoutarbeiten anstanden, ist nun die digitale Bearbeitung am PC ein wichtiger Bestandteil des Fotografens. In der Regel werden die handwerklichen Tätigkeiten (Entwickeln, Zuschneiden...) an Fotolabore ausgelagert, die auch Speziallösungen beherrschen wie z.B. das Binden von Fotobüchern, das Erstellen von Leinwandkeilrahmenbildern usw. Das Berufsbild hat sich also von handwerklichen in den künstlerischen Bereich verlagert. Das Fotostudio richtet nun sein Augenmerk vermehrt auf das Schaffen eines künstlerischen Motives. Durch die mittlerweile hochentwickelten Fotobearbeitungsprogramme wie z. B. Photoshop ergeben sich bisher nie dagewesene Möglichkeiten. Das Berufsbild des Fotografens ist somit wesentlich vielseitiger und bietet mehr kreative Arbeiten als früher wo handwerkliche Arbeiten das Berufsbild prägten.
Kommentare:
# Roberta (Gast) schrieb am 6. Jan, 07:14:
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"...die digitale Bearbeitung am PC ein wichtiger Bestandteil des Fotografens."Der wichtigste Bestandteil würde ich sagen! Ohne ein Rechner ist der Fotograf heutzutage wie ohne seine rechte Hand..
# reinhard (Gast) schrieb am 6. Jan, 22:11:
sensibel sehen lernen
Eigentlich habe ich mit dem Titel schon mein Statement abgegeben; selbst wenn ich Photoshop "rauf und runter" kann, bin ich automatisch kein "künstlerischer" Fotograf. Erst wer sensibel hinsieht und das ausreichend trainiert hat, bekommt die Chance, künstlerisch zu wirken.
# Anton Aristovitch (Gast) schrieb am 2. Aug, 15:43:
digitale fotographie
bei der analogen photographie habe ich mich nie dafür interessiert, da es wirklich geduld brauchte um ein foto in der dunkelkammer zu entwickeln und man sich das photo vorher nichtmal angucken konnte.als ich mir jedoch eine digitale zulegte.war ich so begeistert das ich photograph geworden bin und dies bald studieren werde.
der wahnsinn
gruß anton








