BildungsBlog
Community-Weblog rund um Bildung, Lernen und Lehren.
 
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Bildungskritik.de: Wenn mensch sich mit Bildung beschäftigt, kommt er nicht umhin, sich das Umfeld anzuschauen. Da Bildung mit den Institutionen Schule und Hochschule verbunden ist, besteht das Umfeld aus dem Lebensweg des bürgerlichen Individuums. Kurz: nach der (Hoch)Schule kommt die Arbeit, die Rente, Ende. Noch Fragen?
Wenn es uns um emanzipatorische Bildungskritik geht, dann kann Bildung nicht als Vorbereitung auf den Tod oder die Arbeit verstanden werden. Genau in dem Gefüge des vorgezeichneten Lebens verharrt jedoch „normale Bildungskritik“. Emanzipation bedeutet dahingegen Selbstbefreiung und Ausbruch aus der funktionalen Bestimmung der eigenen Bildung.


Kann man das wirklich so kritisch sehen..?

Kommentare:

# deep thought schrieb am 4. Feb, 00:04:
nunja,...
...die frage ist, ob sich mensch denn bewusst ist, über das vorgezeichnete leben; in so fern ist dem emanzipatorischen anspruch zu zu stimmen, denke ich...andererseits verheisst der bildungsgedanke seit kant, hegel und konsorten ja auch, sich immer weiter zu entwickeln, um "sich im geiste zu überschreiten" (hegel) um zu einer vervollkommnung der menschheit oder der gattung mensch bei zu tragen...das kann sich natürlich schonmal beissen, weil dann ja wieder gesellschaftliche sachzwänge dazu kommen, bis hin zur normalen existenzsicherung...dann stellt sich die frage, was der ausbruch dann noch bringt, wenn man mit der freiheit nichts anfangen kann, weil man nicht mehr "anschließen" kann, an das, was passiert - gerade das wird ja seitens der ökonomie ständig reproduziert und schamlos ausgenutzt...oder so...  

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