So weit ist es anscheinend schon gekommen: Wie Spiegel Online berichtet, wurde eine 16jährige Schülerin aus Sachsen zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt, weil sie knapp einen Monat lang die Schule geschwänzt hat und weder Geldstrafen zahlte noch gemeinnützige Arbeitsstunden leistete.
Kommentare:
# Michael (Gast) schrieb am 13. Feb, 14:40:
Traurig...
Vor allem ein Armutszeugnis für die Eltern.
# unfair (Gast) schrieb am 6. Mrz, 17:48:
lieber Strafe zahlen
# Peggy Schick schrieb am 7. Mrz, 02:06:
Symptome bekämpfen-Nicht die Ursachen
Sehr bezeichnend für diesen Staat... Es werden Strafen verhängt, ohne dass ein einziges Mal nach den Ursachen geforscht wird. Probleme im Elternhaus?! Uninteressant!! Der Schüler als Mensch wird nicht mehr wahrgenommen. Der Schüler, der unerlaubt dem Unterricht fernbleibt wird einen Grund haben, der gefunden werden muss. Oftmals könnnen durch diese Ursachenforschung bereits Probleme im Vorfeld aufgedeckt werden.Aber...Voraussetzung ist natürlich ein Interesse an der Person.
# Manuel (Gast) schrieb am 9. Aug, 23:40:
Ist allerdings fraglich, ob durch Gefängnisstrafen das Schwänzen aufgegeben wird. Auch Geldstrafen sehe ich nicht wirklich als gute Lösung. Man muss den Schülern zeigen, was auf sie zukommt, wenn sie keinen oder nur einen schlechten Abschluss haben. Und ich glaube wenn man das irgendwie gut zeigen kann, dann öffnen die Schüler auch mal die Augen und sehen, dass sie sich ihre ganze Zukunft selber verbauen. Vielleicht hilft da auch so ein Bootcamp, wie in Amerika ;)








