Liz Lawley hat in dem Weblog Many 2 Many einen Beitrag über Probleme mit akademischen Arbeiten über Weblogs geschrieben: 'blog research issues'. Sie stellt die These auf, dass die Kultur des Webloggens (ich bin nicht sicher, ob es nicht eher eine Metapher ist) nur dann ausreichend beschrieben werden kann, wenn man eine entsprechende Innenperspektive annimmt, und sich selbst aktiv als BloggerIn betätigt.
Diese These finde ich ihn sofern erst einmal sehr spannend, da sie die Frage nach dem Unterschied zwischen Innen- und Aussenperspektive stellt. Nur geht es mir genau umgekehrt: Ich frage mich, wieviel Distanz ich als begeisterter Weblog-Autor überhaupt aufbringen kann, um mich kritisch und wissenschaftlich mit Weblogs zu beschäftigen. Anderenfalls wird es schwierig, die Frage nach einem sinnvollen Einsatz von Weblogs beim Lernen zu beantworten bzw überhaupt erst einmal sinnvoll zu erörtern.
Da die Arbeit mit Weblogs anscheinend auch mit einem bestimmten Verständnis von Lernen einhergeht (Stichworte: Selbstgesteuertes Lernen, Konstruktivismus, Postmoderne), dürfte sich beim Angebot von Weblogs zB. in einem Kurs einer Bildungs-Institution insofern ein Problem ergeben, dass hier eine Vielzahl verschiedener Lernertypen vorliegen dürfte. Die wenigsten werden erwartungsgemäss über hinreichende Praktiken selbstgesteuerten Lernens verfügen, um sich selbstständig in die Thematik einarbeiten zu können oder wollen.
Thema wäre also viel weniger die (Weblog-)Technik an sich, als die Frage nach einem didaktischen Ansatz, welcher konkrete Lerninhalte, Lernpraktiken und technische Aspekte von Personal Publishing miteinander verknüpft, und darüber hinaus die Lerner zum selbstgesteuerten Lernen zu befähigen versucht.
Diese Frage kann nicht durch eine Reflektion der persönlichen Herangehensweise an das Thema 'blogging' geklärt werden.
Um nun aber bestehende Weblogs eingehender zu untersuchen, stellt Liz Lawley fünf verschiedene Ansätze vor, welche wesentliche Perspektiven kennzeichnen. Diese sollen dazu dienen, weniger Universalaussagen über die Blogosphäre als Ganzes zu tätigen, da diese meist nicht über sonderlich viel Aussagekraft verfügen:
Diese These finde ich ihn sofern erst einmal sehr spannend, da sie die Frage nach dem Unterschied zwischen Innen- und Aussenperspektive stellt. Nur geht es mir genau umgekehrt: Ich frage mich, wieviel Distanz ich als begeisterter Weblog-Autor überhaupt aufbringen kann, um mich kritisch und wissenschaftlich mit Weblogs zu beschäftigen. Anderenfalls wird es schwierig, die Frage nach einem sinnvollen Einsatz von Weblogs beim Lernen zu beantworten bzw überhaupt erst einmal sinnvoll zu erörtern.
Da die Arbeit mit Weblogs anscheinend auch mit einem bestimmten Verständnis von Lernen einhergeht (Stichworte: Selbstgesteuertes Lernen, Konstruktivismus, Postmoderne), dürfte sich beim Angebot von Weblogs zB. in einem Kurs einer Bildungs-Institution insofern ein Problem ergeben, dass hier eine Vielzahl verschiedener Lernertypen vorliegen dürfte. Die wenigsten werden erwartungsgemäss über hinreichende Praktiken selbstgesteuerten Lernens verfügen, um sich selbstständig in die Thematik einarbeiten zu können oder wollen.
Thema wäre also viel weniger die (Weblog-)Technik an sich, als die Frage nach einem didaktischen Ansatz, welcher konkrete Lerninhalte, Lernpraktiken und technische Aspekte von Personal Publishing miteinander verknüpft, und darüber hinaus die Lerner zum selbstgesteuerten Lernen zu befähigen versucht.
Diese Frage kann nicht durch eine Reflektion der persönlichen Herangehensweise an das Thema 'blogging' geklärt werden.
Um nun aber bestehende Weblogs eingehender zu untersuchen, stellt Liz Lawley fünf verschiedene Ansätze vor, welche wesentliche Perspektiven kennzeichnen. Diese sollen dazu dienen, weniger Universalaussagen über die Blogosphäre als Ganzes zu tätigen, da diese meist nicht über sonderlich viel Aussagekraft verfügen:
- form (definitional and descriptive approaches)
- interactions between blogs and blog authors, and the clusters (or communities) that are forming in this context
- ethnographic studies
- content and style
- use of weblogs as tools in specific organizational contexts
Kommentare:
# kris schrieb am 25. Jun, 18:58:
Das Problem sehe ich eher darin,....
... dass meist Methode und Forschungsobjekt vermischt wird. In den meisten Projekte (siehe z.B. Linkliste rechts) wird mittels Blogs versucht, Blogs zu erforschen. Viel interessanter wäre es, wenn man Blogs einfach nur so betrachtet oder, noch wichtiger, einfach mal so benutzt.








