BildungsBlog
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Viele Medienstellen (Medienzentren) der Städte und Landkreise sind mittlerweile ganz selbstverständlich im Rahmen des Internet-Auftritts ihrer Träger im Netz zu finden.

Allerdings stellt sich die Frage, ob die meist von den zugehörigen Pressestellen verbreiteten Inhalte tatsächlich auch dem sehr breit gefächerten inhaltlichen Anliegen kommunaler (regionaler) Medienarbeit genügen bzw. genügend Raum geben, der über lokalen Mediengebrauch notwendigen Informationsaufgabe auch ausreichend nachzukommen.

Bei Durchsicht etlicher Netzangebote bundesdeutscher Medienzentren und Bildstellen sind mir in dieser Hinsicht doch erhebliche Zweifel gekommen.
Zu deren inhaltlicher Kritik möchte ich nur soviel anmerken, dass dieses Informationsangebot über Medien vor Ort deutlich zu kurz greift, vieles unberücksichtigt lässt und zu wenig auf kooperative Verknüpfung setzt.

Dagegen möchte ich kurz aus eigener Erfahrung berichten, worin ich die ganz praktischen Vorteile und inhaltlichen Vorzüge eines persönlich selbstverantworteten Internet-Angebots einer Medienstelle sehe. (siehe: http://www.medien-fuer-LEV.de)

Das kommunale Medienzentrum - mit dem hauptsächlichen Anliegen der MedienBeratung für alle Schul-, Ausbildungs- und Weiterbildungsträger einer Stadt - ist meines Erachtens die einzige Informationsagentur vor Ort, die Medien in ihrer ganzen Breite für Bildungsprozesse thematisieren kann und dies mit gewissem Recht mit Blick auch auf eine zu interessierende Öffentlichkeit auch tun sollte.

In einem solchen Informationsangebot ist es dann auch angebracht, dass sich alle mittlerweile vorhandenen Medienformate (Print – Video – Digital) in all ihren vielfältigen Verwendungssituationen für das Lernen und den Wissenserwerb auf lokaler Ebene widerspiegeln.

Dies bedeutet die reflektierte Zusammenschau der in einer Stadt vorhandenen Medien-Potentiale - sowohl hinsichtlich erreichbarer Medieninhalte als auch technisch-gestalterischer Möglichkeiten.

Durch nichts kann dieses sozusagen beanspruchte Informationsmonopol in Sachen MedienBeratung manifestiert und besser zum Ausdruck gebracht werden als durch den Aufbau einer aller Medienaspekte zusammenfassenden Homepage im INTERNET.

Nach meiner Erfahrung kann die gewonnene Einsicht aber nur so umgesetzt werden, dass man über alle online verbreiteten Medieninformationen jederzeit die vollständige Kontrolle behält – in einem gegenüber der Öffentlichkeit wohl-verstandenen kritischen Sinne und mit der festen Loyalitätsabsicht gegenüber dem Unterhaltsträger der Medieneinrichtung.
Dies bedeutet – besonders am Anfang des Seitenaufbaus - eine Gratwanderung d. h. einer genauen Absprache der Schnittstellen bezüglich möglicher dienstrechtlicher und privatrechtlicher Unvereinbarkeiten des Publizierens im Netz oder anderswo.

Letztendlich können denn alle an einem solch notwendigen Abstimmungsprozess Beteiligten zufrieden sein, das Profil einer öffentlichen Einrichtung in Bezug auf deren Aufgabenfelder und deren Informationsfunktionen in einem weltumspannenden Medium geschärft zu haben.

Aus vielfältigen Rückmeldungen kann ich bereits herauslesen, dass die Nachfrage unserer Medieneinrichtung selber auf dem Wege über kompakte, gebrauchswerthaltige Internet-Seiten gesteigert wird; vom Nutzen für die Einrichtungen, die in einem selbst gestalteten Netzangebot verlinkt sind, sicherlich ganz zu schweigen!

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