Auch samstags zur Schule, kürzere Ferien, Einschulung von Vierjährigen: Dieter Lenzen will Schülern Beine machen. In einer Studie für die bayerische Wirtschaft fordert der Erziehungswissenschaftler mehr Tempo im Bildungssystem - damit Schüler früher beginnen können, die Renten ihrer Eltern und Großeltern zu zahlen. [via Spiegel Online]
Zusammenfassung der Studie "Bildung neu denken":
http://www.vbw-bayern.de/pdf/Zusammenfassung_Bildung_neu_denken.pdf.pdf (PDF)
Zusammenfassung der Studie "Bildung neu denken":
http://www.vbw-bayern.de/pdf/Zusammenfassung_Bildung_neu_denken.pdf.pdf (PDF)
Kommentare:
# Stephan Mosel schrieb am 13. Nov, 19:29:
Lehrerverband hält Einschulung mit vier für falsch
Eine Senkung des Einschulungsalters auf vier Jahre lehnt der Deutsche Lehrerverband (DL) strikt ab. Das sei politisch-staatsbürgerlich, verfassungsrechtlich und pädagogisch höchst bedenklich. [Weiter bei RP Online]
# luna.tic schrieb am 14. Nov, 08:41:
Funktionalisierung und Ökonomisierung von Bildung
Bei diesen Forderungen bleibt mir eigentlich nur noch Polemik. Wenn mitlerweile früher einmal ernst zu nehmende Erziehungswissenschaftler, die es aufgrund ihres Bildungsstands und ihrer Forschung eigentlich besser wissen müssten, sich derart bei den Bedürfnissen der Wirtschaft anbiedern und einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen allgemeinen gesellschaftlichen Bedürfnissen und der Ökonomie konstruieren (Sozial ist was Wirtschaftswachstum schafft !!!), frage ich mich doch wie sich eine so naive Fortschrittsgläubigkeit wieder etablieren konnte. Hat es die kritische Theorie nie gegeben - oder liesst sie einfach keiner mehr ? Betrachtet man nun die Forderungen Lenzens mal abseits meiner prinzipiellen Bedenken hinsichtlich der neoliberalen Ideologie, gehen seine Forderungen einfach nicht weit genug ! Gehen wir einfach mal davon aus, dass die zuvor problematisierten Prämissen einfach so naturgemäss zutreffen. In diesem Fall müssen radikalere Bildungsreformen (nein, steichen wir das Präfix Bildung), dann müssen also radikalere Qualifizierungsreformen her. Ein Ruck muss durch Gesellschaft und Schulen gehen ! Statt der schmarotzerhaften und sozial unverträglichen Einschulung mit 6 Jahren fordere ich die Einschulung mit dem zweiten Lebensjahr ! In Verschränkung mit der 50 Stunden Woche für Schüler könnten wir den Studienbeginn bzw. den Einstieg in das Arbeitsleben auf das elfte Lebensjahr reduzieren. Mit so einfachen Massnahmen liessen sich ganze 8 Jahre gewinnen, in denen das BSP gesteigert und parallel das Sozialsystem unter Behebung der Demographieproblematik saniert werden könnten !!! Ich bin dafür ...








